Jan 26 2010

Die Mitfahrgelegenheit zu Weihnachten – Drama oder Komödie?

Das Folgende könnte womöglich der Feder eines begabten Dramaturgen und Autors entsprungen sein – vielleicht ist es aber auch nur eine erzählenswerte Geschichte, wie sie das Leben zu schreiben pflegt. Die Namen und Orte sind möglicherweise frei erfunden. Drama oder Komödie. Wer weiß das schon?

Im vergangenen Dezember rückte Weihnachten wie jedes Jahr eigentlich mit Siebenmeilenstiefeln näher, bis man die Wärme des Atems der Rentiere Santas auf der Haut förmlich fühlen konnte. Es war also soweit: Ich sollte in einer neuerlichen Auflage der Mitfahrgelegenheit erst nach Weimar (ge)fahren (werden), um von dort mit meiner Freundin in den Weihnachtsurlaub bei ihren Eltern im Harz aufzubrechen. Hört sich soweit einfach an. Dachte ich auch.

Vorgeschichte: Eine bereits voll durchgeplante Mitfahrgelegenheit sagt mir 24h vor der geplanten Abfahrt ab. Panik! Wie jetzt nach Weimar kommen? Ah, eine Alternative. Anrufen! Von meinem Dilemma erzählen! Mitleid. Nein, sie will eine andere Strecke fahren. Betteln. Ja, sie nimmt mich mit!

48h später, etwa eine Woche vor Weihnachten: Die Mitfahrgelegenheit war terminiert, der Treffpunkt abgesprochen, der liebe Christian um Punkt 9 Uhr morgens in Wuppertal am Hauptbahnhof. Dankbar, dass die nette Fahrerin für den heutigen Tage sogar einen Umweg für mich in Kauf nehmen würde. Meine sonore Stimme schien auf sie eine sirenenhafte Auswirkung gehabt zu haben. Oder so ähnlich.

Nachdem sie fünf Minuten nach der verabredeten Zeit noch nicht am Treffpunkt angekommen war (praktischerweise übrigens das Restaurant “Zur Goldenen Möwe” – wo ich mich bereits mit einem Kaffee  “to go” versorgt hatte), rief ich an. Keine Antwort. Wird mich da jemand versetzen?

Nach wenigen Augenblicken allerdings der Rückruf:

“Mein Auto springt nicht an. Mein Freund hat das Auto gestern gefahren, ich hoffe, das Benzin ist nicht leer.”

Üblicherweise kontrolliert man natürlich auch nicht den Benzinstand, bevor man 400km durch die Republik zu fahren gedenkt. Wozu auch. By the way war das der Anfang der Dezember-Eiszeit im Jahr 2009, es gab also auch in Deutschland tatsächlich vermehrt kristallines Wasser zu bestaunen – was direkt meine erste Vermutung gedeihen ließ: “Die Batterie ist leer.”

In der Zwischenzeit fand ich auch einen weiteren Mitfahrer. Setzte ihn über alles Wissenswerte in Kenntnis (die Mitfahrgelegenheit, das Wetter, mein Leben) und wir versorgten uns für die Wartezeit mit Kaffee.

Nach etwa einer halben Stunde kam ein Anruf:

“Ja, also, es ist nicht das Benzin. Keine Ahnung, was es ist, ich ruf mal den ADAC an. Wartet ihr?”

Ja natürlich warte ich! Wo soll ich denn auch hin? Außerdem fand ich die gesamte Situation zu dem Zeitpunkt bereits amüsant, dass ich mir das Ende des Dramas nicht entgehen lassen wollte.

Nach etwa einer guten weiteren Stunde Wartezeit (und einem zweiten Frühstück) der nächste Anruf:

“Der ADAC ist jetzt da. Es ist nicht der Anlasser. Er findet den Fehler auch nicht. Er ruft einen Abschleppdienst an.”

Hörte sich soweit super an. Vor allem der Fakt, dass sie einen Leihwagen in Aussicht gestellt bekommen hat. Mein neuer Freund Falk, der mit mir gewartet hatte, und ich, gingen zu Fuß (mit unseren weihnachtsgeschenkebepackten) Taschen zum Ort des Geschehens – der nur etwa 10 Minuten entfernt lag.

Nach kurzem Vorstellen und Gelächter über die Situation erschien auch fluchs der Abschleppdienst, der uns einen Leihwagen garantierte, der aber im Nachbarort Remscheid stünde – und nur zwei von uns drei Unglücklichen im Abschleppwagen mitfahren dürften. Wir zwei Mitfahrer, aus solidarität aneinandergekettet, zogen es vor, wieder in den Wuppertaler Hauptbahnhof zu marschieren, um nochmals knapp 1,5h zu warten, bis, ja, bis endlich und viereinviertel Stunden nach der geplanten Abfahrt es endlich losgehen konnte.

Es wurde eine Mercedes-B-Klasse. Noch vor dem Einsteigen wurde mir von der Fahrerin in ihrer (charmant) frauenhaften Art gesagt, dass sie sich mit dem neuen Auto doch unsicher fühle und ob ich nicht fahren wolle.

Welch Angebot. Erst gehts 4 1/4 Stunden später los, und dann darf ich auch noch selbst fahren – und für die Fahrt auch noch bezahlen. Na immerhin war das der einzige Lichtblick am Horizont – 4h Spaß beim Mercedes-Fahren!

Nach vier unterhaltsamen Stunden Autofahrt durfte ich dann an meinem Bestimmungsort aussteigen und habe sogar anständig Rabatt bekommen. Im nachhinein hätte ich für die Gaudi aber wohl auch den vollen (Eintritts-)Preis bezahlt. Danke für die acht schönen Stunden!

Zwei Tage später ging es dann bei -18°C durch den Harz…


Jan 25 2010

Licht im Straßenverkehr – ein Augenzeugenbericht

Aktuell ist ja wieder so weit: Wir haben die dunkle Jahreszeit. Die, wo die Nächte länger sind als die Tage. Klar, wir sind seit gut einem Monat auf dem Weg der Besserung, aber momentan ists sogar tagsüber teils so, dass Licht, und vor allem Licht in Wohnungen und am Auto, der Alternative deutlich überlegen sind.

Wieso kommen also bitte trotz dieser Lichtverhältnisse derart viele Leute auf die Idee, ohne Licht zu fahren? Meinen eigenen Schätzungen zufolge sind auf den Straßen derzeit tagsüber etwa 15% der Autos ohne Licht unterwegs. Warum?

Gerade auf der Autobahn kann Licht am Tage teils entscheidend für die Frage sein, ob es gleich einen Unfall gibt oder nicht. Wir kennen das doch alle: Mal kurz in den Rückspiegel geguckt, keiner da, okay, Blinker an und links rüber. Wupp, und schon haste den Unfall. Leute, man sieht euch nicht!

Was denken die Leute sich bitte dabei? Sie sehen (nach meiner Schätzung) 85% der Autos mit Licht fahren und hinterfragen das nicht? Denken die “guck mal, wie blöd die sind, alles Energieverschwender”?

Ich weiß, dass der ADAC (in einem sehr schwachen Moment) mal gesagt hat, dass das Fahren am Tage bei Licht (viel) Sprit verbräuchte. Na und? Was kann das sein? 200 Milliliter auf 100 Kilometer? Wen interessierts?

Ich kann es echt nicht verstehen, warum Leute das machen. Ihr? Daher mein Appell an diejenigen, die das lesen. Bitte, bitte macht Euer Abblendlicht (Fernlicht wär des Guten dann doch zuviel ;-) ) an, wenn Ihr Auto fahrt. Auch am Tage.

Sagen wir bis Mitte März. Okay?


Jan 22 2010

6 Monate HTC Magic und Android – Ein (erstes) Fazit

Seit rund sechs Monaten habe ich nun mein auf Android basierendes HTC Magic. Geschrieben habe ich darüber hier und da mal was. Doch nun, nach 6 Monaten, kann man vielleicht eine kleine persönliche Erst-Bilanz ziehen. Was überzeugt mich, aber was gefällt mir evtl. überhaupt nicht?

Der Umstieg auf den Touchscreen war für mich nicht so groß wie bei vielen anderen, da mein altes Handy bereits einen solchen hatte, inkl. QWERTZ-Tastatur. Aber vollkommen ohne Hardware-Tastatur war natürlich dennoch neu. Und das System gefällt mir gut! Ich denke zwar, dass das Tippen auf einer Hardware-Tastatur ein wenig schneller von statten geht, aber ich für meinen Teil komme mit der Software-Lösung sehr gut zurecht.

Seit dem iPhone hat jedes neue und ernstzunehmende Handy-Betriebssystem (sogar Nokia hat ein eigenes!) einen Shop, Store, oder wie bei Android, Market.
Was es da jetzt gibt und wie gut oder schlecht die Programme sind, lasse ich mal dahin gestellt, aber ich finde den Android Market gut! Das Software-Angebot ist (für mich) vielfältig genug und es gibt hauptsächlich kostenlose Software. Soviel zum Positiven. Das Negative am Market ist (und das ist für mich unvorstellbar), dass die Suchfunktion seinen Namen nicht wert ist. Gibt man den Namen eines Programms nicht exakt so ein, wie es heißt, wirds nicht gefunden. Dank QR-Codes oder Links (z.B. AndroidPit) lässt sich das Problem aber zumeist elegant umschiffen.

Android ist dazu (für mich) das erste Betriebssystem, was quasi permanent online ist. Es holt sich E-Mails automatisch, was bedeutet, dass <5 Sekunden, nachdem ich eine Mail im Postfach habe, mein Handy Smartphone sie auch hat. Wenn mir im GTalk (was ich erst seit dem HTC Magic nutze) jemand schreibt, sehe ich das. Schreibt jemand was im Facebook, sehe ich das (halbwegs) zeitnah. Das mit den E-Mails liebe ich, der Rest ist mir aber mehr oder weniger egal. Dennoch ist es einfach toll, dass es klappt!

Natürlich gibt es nicht nur Dinge, die mich begeistern. Das gabs bisher noch bei keinem Handy, das wirds womöglich auch bei keinem geben (können). Wohl deshalb, damit die Herren Hersteller in den nächsten Jahren auch was zu entwickeln und verkaufen haben. Wär ja sonst auch langweilig und es gäb längst die 100 Jahre haltende Glühbirne oder ein Auto ohne nennenswerten Verbrauch oder Ausstoß. Gut, heut ist das Handy dran und nicht die Rettung der Welt.

Was mir nicht gefällt, ist die Akkulaufzeit. Ich kann damit leben, will mich darüber auch nicht (merh) aufregen, aber ein Akku, der max. 48h hält, ist eigentlich zu wenig. Und die 48h auch nur, wenn ich nicht telefoniere und kaum was drumherum mache. Wenn ich nach einem Erdbeben mal 24h bewusstlos unter Trümmern liege und dann einen Notruf absenden will, brauch ich mir diesbezüglich also keine Hoffnungen machen.

Auch kann ich mir sicher sein, dass nach einigen Tagen Laufzeit das Handy hier und da mal ein wenig langsam wird. Zwischen dem Schließen eines Programms und dem Neuöffnen eines anderen können vereinzelt mal bis zu 20 Sekunden Zeit vergehen. Selten nur, aber dennoch ein Punktabzug in der B-Note.

Was mich aber ein wenig mehr als die anderen Punkte stört, ist ein eventuelles Update auf eine neuere Version. Beim Kauf vor einem halben Jahr und der damals aktuellen Version 1.5 bin ich davon ausgegangen, wenigstens noch 2-3 Update-Zyklen mitnehmen zu dürfen. 1.6 kam dann im Laufe des Sommers. 2.0 und 2.01 wurden im Prinzip auch schon vor  Wochen fertig gestellt, aber für mein nicht so altes Handy gibt es keine offizielle Ankündigung, dass dieses Update überhaupt noch erscheint. Gerüchten zufolge könnte es im April/Mai was geben, aber das sind 4 Monate später! Insgesamt betrübt es mich etwas, dass mein Handy voraussichtlich nach nur 1 Jahr Nutzung bereits so veraltet sein könnte, dass keine Updates mehr kommen – zum Glück gibt es “Custom Roms”. Heißt Firmware-Updates, die nicht offiziell sind, aber das gleiche bewirken. Doch das ist ein anderes Thema ;-)

Abschließend möchte ich sagen, dass ich mit dem Handy mehr als zufrieden bin, viele Funktionen nicht mehr missen möchte. Das HTC Magic ist einfach ein gutes Handy!

Nach meiner eigenen, hochoffiziellen und vollkommen ernst zu nehmenden Skala gebe ich dem Handy 4 von 5 Bratwürsten. Der eine Punkt Abzug ist für die oben genannten Schwächen, vor allem die des Akkus.


Jan 19 2010

Wird Bayer04 2010 endlich mal Meisterkusen?

Die letzten Wochen geistern in den Köpfen und Medien mal wieder Jahreszahlen und Ergebnisse rum.
Wird Bayer seinem Ruf als Zweiter gerecht? Wird am Ende etwa Michael Ballack für den letzten Spieltag in ein Bayer-Trikot gezerrt, um im Borussia-Park für einen dann ungefährdeten Sieg der Fohlen zu sorgen? Oder darf der beim Bayer ausrangierte und nun an der Säbener Straße in neue Form gegossene Butt Butt Butt Butt Butt einen 85m-Schuss vom Alt- und somit Neu-Bremer Lisztes durchlassen, nachdem er selbst einen Elfer verschosssen hat?

Ich denke, so wirds eher nicht kommen. Spaß beiseite.

Der Bayer ist nun nach Jahren mal wieder an die Tabellenspitze geschwemmt worden – nein, das wird dem momentanen Höhenflug nicht gerecht. Bis zum kommenden Sonntag immerhin ist man nun 18 Spiele in Folge (in dieser Saison) ungeschlagen. Ich erinnere mich, dass Arsenal es 2004 und Nantes (glaube ich) 1995 mal geschafft haben, ohne Niederlage eine ganze Saison zustande gebracht haben. Meister wurden die damals nebenbei auch noch.

Wird der gemeine Bayer-Fan im Mai erstmals und ähnlich überraschend wie im letzten Jahr die andere Werkself die Meisterschale gen Himmel recken können?

Das Problem ist nur: Wenn Leverkusen mal verliert (sagen wir 2-3 Niederlagen sind realistisch), dann sind nicht nur die Bayern soweit, ihre Ferngläser nach Leverkusen zu entsenden. Denn auch Schalke (wie auch immer der Magath das macht!) steht derzeit höchstens in Fensterglas-Entfernung zur “Macht am Rhein”. Ich bin also noch skeptisch, freue mich aber über jeden Sieg. Auch gern gegen die Punktelieferanten aus Hoffenheim (bisher haben sie 9 Punkte mitgebracht und 10:3 Tore zugelassen) am kommenden Sonntag. Die einzige Niederlage der Werkself gegen Hoffenheim datiert übrigens vom 02.12.2003, im DFB-Pokal (3:2), wo der uns (jetzt) wohlbekannte Hansi Flick damals Trainer war :-) (Link)

Bei einem kurzen Blick auf die Tabelle muss einem auch klar werden, dass wohl die Hertha (trotz Sieg), Nürnberg (dank Bundesligauntauglichkeit) und Hannover (wegen zweier Niederlagen gegen Hertha) ins Unterhaus müssen. Zumindest beim Nichtabstieg der ersten beiden Kandidaten könnte ich mir vorstellen, einen Besen zu fressen.

Ach, wäre doch heut nur der letzte Spieltag…


Dez 23 2009

Frohe Weihnachten und Guten Rutsch, wir sehen uns 2010 !

Liebe Leser von bratwurstchristian.de, das Jahr neigt sich dem Ende, die Geschenke sind (hoffentlich) alle gekauft und das Stimmungsbarometer bereits auf “besinnlich” justiert.

Ich danke an dieser Stelle jedem, der die Seite besucht hat, und insbesondere denen, die auch Kommentare hinterlassen haben :-) Ich wünsche euch ein frohes Fest und einen “Guten Rutsch” ins Jahr 2010 :-)

Frohe Weihnachten


Dez 12 2009

Einkaufen an einem Samstag-Nachmittag im Dezember

Ich sage es gleich vorweg: Ja, ich weiß, dass Weihnachtszeit ist. Ja, ich weiß, dass die Leute da kaufen, wie wenn es in der DDR irgendwann mal irgendwas gegeben hat. Man hat gekauft, ob man es brauchte oder nicht!

Ich brauchte heut in die Stadt. Düsseldorf. Sind sonst ja schon genug Leute unterwegs. Plus holländische Einkaufstouristen. Plus Auswärtige. Plus Weihnachts-Shopper. Und ich eben.

Ins Geschäft meiner Wahl bin ich dann auch recht schnell gekommen. Doch einmal drin, war ich gefangen. Schlange stehen und Umkurven von menschlichen Pylonen im Mittelgang gehörten heut zur  Standardausrüstung des Weihnachtseinkauf-Grand-Prixs. Bekommen habe ich am Ende dennoch etwas  (aus Sicherheitsgründen, da der Beschenkte dies hier ja lesen könnte, sage ich nicht, wo und was es war ;-) ).

Doch dann kams ganz dicke. Ich hätte ein Foto machen müssen, nein, eine Video-Dokumentation, doch nichts hätte dem gerecht werden können, was ich da erlebt habe. Ich habe an einer einfachen Fußgänger-Ampel in der Innenstadt zehn Minuten angestanden. Anfangs in Reihe 52 natürlich, bei etwa 4 Reihen pro Ampelphase. So voll war es. Unglaublich. Als würde es morgen in den Geschäften nix mehr zu kaufen geben. Gibt es aber sogar, morgen ist verkaufsoffener Sonntag. Da rennen die Leute wahrscheinlich genauso wirr durch die Gegend, denn tags drauf gibts ja nix mehr einzukaufen – oder so ähnlich.

Ich war heilfroh, dass ich am Ende unfallfrei die Innenstadt verlassen durfte und heim gekommen bin. An sich wollte ich ja dank anhaltenden Husten und Schnupfen gar nicht aus dem Haus, ging aber nicht anders. Und dann dieses Gewusel. Schlimmer (und vor allem nicht ansatzweise so süß!) hat das bei “Siedler 2″ nicht ausgesehen.

Zum Glück habe ich mit dem heutigen Tag den Weihnachtseinkauf-Marathon 2009 beendet, so früh wie noch nie. Endlich kann ich an Wochenenden entspannt zu Hause bleiben. Oder mich mit meiner Freundin auf den Weg in die Stadt zum Shoppen und Glühweintrinken begeben…wie gewonnen, so zerronnen *grmpf*


Dez 8 2009

Google Maps mit Navigation für Android-Phones

*Update* nach dem heutigen regulären Update des bereits vorinstallierten GoogleMaps auf v3.3.0 funktioniert meine “so” installierte GoogleMaps-Version mit Navigation nicht mehr – vorerst. Stay tuned *Update Ende*

GoogleMaps kennt wahrscheinlich jeder von uns. Auch, dass es das für Mobiltelefone für unterwegs gibt, ist wahrscheinlich dem ein oder anderen bekannt. Dass GoogleMaps darüber hinaus auch (die eigenen) GPS-Daten verwerten kann, um den Standort nahezu metergenau anzuzeigen, verwundert den ein oder anderen womöglich auch nicht.

Das alles gibt es bereits standardmäßig auf meinem HTC Magic. Tolles Teil! Doch Google hat folgendes Wunderwerk geplant und umgesetzt: GoogleMaps inklusive Streetview auf dem Handy samt kostenloser Navigation. Gut, in Deutschland muss man wohl Abstriche machen. Erstens gibts Streetview hier gar nicht und zweitens kostet mobiles Internet halt was. Wer aber erstes verkraftet und zweites in Kauf nimmt, kann richtig Spaß haben.

Offiziell gibts das derzeit noch nicht für Android (in Deutschland), über Umwege (hier) kommt man aber schnell und einfach an die in Deutschland funktionierende Lösung. Genial. Es navigiert schnell, zuverlässig, genau und optisch ansprechend. Theoretisch hat Google Maps mit den Satelliten-Aufnahmen und eben Streetview ein bereits quasi unerschöpfliches Kontingent an Kartenmaterial. Nur beim Online-Transport dürften grad die Bilder derzeit noch zu langsam und zu kostenintensiv aufs eigene Telefon kommen. Aber für normale Strecken und unter Benutzung der “Karten-Ansicht” ist GoogleMaps+Navigation schlichtweg genial.

Mehr Impressionen davon gibt es hier.


Dez 5 2009

Die WM-Gruppen stehen fest – mögen die Spiele beginnen

Auch wenn es erst am 11. Juni 2010 um 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit wirklich los geht und der Anstoß zwischen Südafrika und Mexiko erfolgt, beginnt für Jogi Löw und uns Fans die WM eigentlich schon heute.

Das neue Deutschland-Trikot will bestellt werden, fässerweise Bier geordert und die Wohnraumverschönerung in Angriff genommen werden. Alles, was mit Weihnachten zu tun hat, wird einfach überpinselt bzw. weggeworfen, braucht eh keiner mehr. Es ist WM-Zeit!

Für Deutschland hätte es eine (verglichen mit 2006) Hammer-Gruppe mit Mexiko, der Elfenbeinküste und Frankreich geben können. Oder eben eine leichte Gruppe mit Neuseeland, Chile und Slowenien. Keins der 6 möglichen Teams ists geworden, sondern:

  • Serbien mit Bundesligaspielern wie Subotic, Kacar oder Kuzmanovic sowie Vidic, Stankovic, Pantelic. Kezman allerdings nicht mehr.
  • Ghana mit Essien, vielleicht (da bisher spielfrei) Appiah. Das letzte Spiel gewann Deutschland 1993 mit 6:1.
  • Australien. Noch gut bekannt vom Confed-Cup 2005. 4:3 damals in einem turbulenten Spiel. Cahill, Chipperfield, Kewell. Wobei letzterer empirisch gesehen wohl eher verletzt sein dürfte.

Logo der WM 2010 in Südafrika

Muss man davor Angst haben? Sollte eine deutsche Elf nicht sowieso jede Vorrunden-Gruppe überstehen können? Wahrscheinlich. Und es ist nicht die Todes-Gruppe geworden, die es hätte werden können. Aber Fallobst ist keine dieser Mannschaften. Eher blöd zu spielen. Definitiv keine Lach-Gruppe wie 2006. Aber es gilt: Deutschland muss, wenn es Weltmeister werden will, jeden schlagen. Und da gehören eben auch die 3 Kandidaten dazu. Frankreich oder Portugal wären sicher schlimmer gewesen.

Die Kinder-Gruppe hat wohl Italien erwischt: Paraguay, Neuseeland und die Slowakei. Spanien hats mit Chile, Honduras und der Schweiz auch nicht sonderlich hart getroffen.

Spektakuläres gibt es natürlich aus Gruppe G zu vermelden: Der Rückkehrer Nordkorea (zuletzt 1966) könnte bei einer guten Leistung womöglich das Zünglein an der Waage spielen, und einen der Favoriten Brasilien, Portugal und Elfenbeinküste ins Stolpern bringen. Ein Unentschieden würde da vielleicht ja schon reichen. Ein Weiterkommen ist (natürlich) ausgeschlossen, aber wer weiß?
Die anderen Gruppen sind meiner Meinung nach auf unterschiedlich hohem Niveau relativ ausgeglichen, kaum eine Gruppe, wo sich 2 Teilnehmer klar in eine Favoritenrolle pressen lassen.

Tja, nun gehts los. Ich bau schon mal den Weihnachtsbaum ab!


Dez 3 2009

Geld verdienen im Internet?

Trigami ist eine Plattform, wo Blogger fürs Bloggen über bestimmte Themen Geld bekommen. Hört sich nett an. Dominik nutzt das und finanziert sich damit (über einen längeren Zeitraum denke ich) eine Playstation 3. Nett eigentlich.

Wollte mich da auch mal zum Nebenverdienst durch Testen oder Bekanntmachen von Dingen anmelden. Aber die wollten mich momentan nicht, da Google scheinbar null Backlinks gespeichert hat. Könnte daran liegen, dass ich vor einiger Zeit Suchmaschinen ausgesperrt hatte.

Doch das brachte mich gleich ins Grübeln. Im Prinzip hört sich das ja nett an: “Geld verdienen von zu Hause aus beim Bloggen(, was ja sowieso Spaß macht)”.
Aber was bringt es mir wirklich? Vllt. 20-40€ extra im Monat (mal so geschätzt). Wären auch nur 2-6h Arbeit, das ginge ja. Inklusive des Beitrags, der dazu verfasst werden müsste. Aber lohnt sich das wirklich?

Klar, mein Blog würde häufiger Beiträge bekommen, ich hätte beim Testen vielleicht Spaß und neben Geld gäbe es teilweise auch Produkte “zum Behalten”. Aber dafür würde ich halt den Blog eben auch mit 1-2 Beitrgen pro Monat mit Werbung zumüllen erweitern. Stört das die Leser? Vor allem: Stört das mich? Ich kanns nicht beantworten, habe vorerst aber das Thema auch zurückgestellt und würde mich über einige externe Meinungen freuen.

Was meint ihr?


Dez 1 2009

Adventskalender mal anders

Ihr kennt das wahrscheinlich (wie ich) seit eurer Kindheit. Irgendwann am 30. November kommt Mutti in Euer Zimmer und drückt euch einen Adventskalender von Aldi in die Hand, damit ihr an den folgenden 24 Tagen schon mal Vorfreude in Form von Schokolade aufbauen könnt.

In den letzten Jahren (bei den meisten, wenn man ausgezogen ist) hat sich das dann etwas gelegt und ich hab vllt. mal von meinem Schatz einen solchen Adventskalender bekommen. Doch letztes Jahr hat sich das geändert: Sie hatte mir einen liebevoll und mit persönlichen Dingen gefüllten Adventskalender geschenkt. Da war dann natürlich AUCH Schokolade drin, aber eben auch Fotos, Briefe und so :-)

Und dieses Jahr haben wir es dann so entschieden, dass wir uns gegenseitig mit einem solchen Adventskalender beglücken. Daher habe ich auch die letzte Woche etwa tagtäglich Stunden entweder am Computer (Planung, Notizen) oder in Geschäften (Ausführung der Planung und Notizen ;-) ) verbracht. Doch es hat sich gelohnt.

Und was mein Schatz gemacht hat, hat sich offensichtlich auch gelohnt:  :-)

adventskalender

Wenn erzählenswerte Türchen dabei sind, werd ich das hier selbstverständlich tun :-) Im ersten, heutigen Türchen war ein netter kleiner Brief, ein Foto sowie genug Schoki, um sämtliche Tageskalorien in 30 Minuten zu verbrauchen :-)