Nov 7 2010

Fahrgastrechte und die Deutsche Bahn – Danke EU!

Wer es noch nicht weiß: Wer im Fernverkehr mit der Deutschen Bahn unterwegs ist, und wer dann durch Verspätungen, die die Bahn verschuldet hat, sein Ziel später erreicht, hat seit einiger Zeit Recht auf eine anteilige Zurückerstattung des Fahrpreises.

Die Staffelungen sind dabei:

  • Bei mehr als 60 Minuten Verspätung: 25% des Fahrpreises
  • Bei mehr als 120 Minuten Verspätung: 50% des Fahrpreises

Da meine Freundin und ich vor einem Monat in Prag waren und mit der Bahn dort hin gefahren sind und in das (zweifelhafte) Vergnügen einer mehr als zweistündigen Verspätung gekommen sind, haben wir das entsprechende Fahrgastrechte-Formular (erhältlich in jedem Service-Center der Deutschen Bahn) ausgefüllt, alle notwendigen Unterlagen beigelegt (hauptsächlich Tickets und Bestätigung über die Verspätung) und einfach mal geschaut, was die Deutsche Bahn AG so macht.

Gut 3 Wochen später kam dann ein Brief der DB, in dem man sich bei mir/uns entschuldigte, dass das leider vorkäme und dass wir selbstverständlich und dann unkompliziert 44€ unserer bezahlten 84€ zurück bekämen. 50% des Fahrpreises von 2×39€ zuzüglich 5€ unserer Sitzplatzreservierung.

Im nachhinein kann man also sagen: Bei solchen Fahrten darf die Bahn (wenn man denn die Zeit hat) gerne mal ein wenig später eintreffen ;-)
Und von den 44€ fahren wir kommenden Freitag mit dem Sonderticket der Deutschen Bahn für eine nette Tagestour nach Amsterdam :-)


Okt 14 2010

Prag besuchen leicht gemacht

Ich habe vor etwa 1,5 Jahren bei Animod einen Hotel-Gutschein erstanden: “2 Personen, 3 Nächte, Prag, Hotel Amedia, mit Frühstück, 99€.” Klang gut. Jetzt endlich zum Vierjährigen (hier bitte einen Tusch einfügen) haben wir es dann geschafft, endlich auch mal hinzufahren.

Gebucht haben wir dazu das Europa-Spezial der Deutschen Bahn, 39€ p.P. und Fahrt. Die Stationen für die Hinfahrt waren:

  • Ab 5.49h Abfahrt Jena Paradies, An 07:10 Halle(Saale) (Regionalbahn)
  • ab 07:18 Halle(Saale), An 09:04 Dresden Hbf (ICE)
  • ab 09:10 Dresden Hbf, An 11:27 Praha hl.n. (EC)

Wir also in aller Herrgottsfrühe am Bahnsteig. Sauber, Zug direkt mal 5 Minuten Verspätung. Mit dem Ergebnis, dass sich diese Verspätung exakt so kumuliert hat, dass wir den Zug (am richtigen Gleis stehend) gerade anfahren sahen. Planänderung: Ankunft 2 Stunden später. Hat dann aber auch halbwegs gut geklappt.

Wer es noch nicht wusste: Ab 1h Verspätung gibts 25%, ab 2h sogar 50% des Reisepreises wieder. Habe nach der Rückkehr so ein Formular auch abgegeben, in einigen Wochen wissen wir mehr, ob das, was die EU da fordert, auch funktioniert.

Zu Prag selbst muss man wohl nicht viel sagen, die meisten waren ja eh schon einmal da ;-) Haben uns einige Sachen angeschaut (exklusive Prager Burg, denn 350 Kronen Eintritt zzgl. 500 Kronen Audioguide war dann doch zu unverschämt), viel Rumgelaufen, schick Essen gewesen. Böhmische Knödel, Gulasch, Rotkohl, Sauerkraut und Haxe (nicht unbedingt auf einmal) rocken einfach! Das durchschnittliche (reichliche) Essen im Restaurant kostete zwischen 180 und 240 Kronen, also zu unserem Wechselkurz zwischen 7,50-10€. Durchaus fair.

Obwohl die ganze Welt Budweiser kennt, scheint keine Sau das dort zu trinken. In den Kneipen gabs praktisch nur Pilsner Urquell und unser neuer Favorit: Velkopopovicky Kozel. Musste ich üben, das fehlerfrei auszusprechen. In “dunkel” übrigens! Das Bier war allein schon des Logos wegen cool. Gab es im Restaurant zwischen 26 und 45 Kronen, die Spanne war also nicht gerade klein.

Auf einem Ausflug zum “Eiffelturm von Prag” haben wir den Schauspieler Mikael Nyqvist gesehen, wie er uns bei unserem Abstieg vom Berg entgegen kam. In einer Drehpause zu seinem neuen Film: Mission Impossible 4 (der u.a. in Prag spielt). :-)

Und auch, wenn die 99€ vom Hotel billig klingen, war es das am Ende gar nicht mal so: 170€ für die Bahnfahrt, 100€ fürs Hotel und nochmal 190€ haben wir dort so verbraten. Gut, inklusive knapp 40€ Klamotten und wohl 70€ etwa für Eintritte und Fahrten.

Fotos vom Trip gibt es momentan nicht, habe die Kamera-Auswertungen noch nicht auf dem Rechner. Wird ggfs. nachgeholt. Vielleicht wird ja nun auch wieder häufiger was hier geschrieben ;-)

Noch als Schmankerl hinten dran. Ein Obdachloser in Prag treibt seinen Spaß mit einem Obdachlosen-Freund :-D


Okt 13 2010

Besser (ganz) spät als nie: Slowmo´s – das Finale

Auch wenn das Geschehene bereits einige Monate her ist, dem Interesse der Öffentlichkeit soll und muss Genüge getan werden. Also los:

Am 13.07.2010 trafen sich die beiden Finalisten zur letzten Schlacht. Das moderne Gegenstück zur Schlacht um Minas Tirith. Nur ohne Untote. Und ohne Orks. Also eigentlich ein Fußballspiel.

Die Partie lautet wie bereits am 2. Spieltag: Milchmäuse gegen Slowmo´s. Beim ersten Aufeinandertreffen konnten die Milchmäuse noch von Glück und dem Unvermögen des Slowmo-Torwarts (und Blogschreibers) profitieren und ein 1:1 erduseln. Doch diese Milchmäuse im Finale sollten ein anderes Kaliber sein als in der Frühphase der Saison.

So begab es sich, dass die erste Halbzeit ein von Höhepunkten relativ befreites Spiel für die zahlreichen Zuschauer bot.
In der zweiten Halbzeit sollte sich dies ein wenig ändern, es gab ab und zu wenigstens einige Torchancen. Die größte in der “89. Minute”, als es auf einmal (und zum Unverständnis der Milchmäuse) Hand-Elfmeter für die Slowmo´s gab.

Gab es da nicht schon etwas? Ja natürlich, in der Vorrunde verschoss Kollege Volker bereits einen Elfmeter gegen die Jungs von Campus Süd in eben jener 89. Minute vollkommen unnötigerweise und den Gruppensieg kostend in die Arme des gegnerischen Torwarts.
Heute wollte sich der voller Zuversicht strotzende Kollege “Huth” aus der Abwehrregion das Leder schnappen und zum Turniersieg versenken. Soweit, so gut. Kann ja klappen. Doch was passiert? Auf einmal vereinigen 3 legendäre Szenen des Fußballs zu einem Bruchteil einer Sekunde am Sportplatz am Südpark:

  • Uli Hoeneß´ Elfmeter 1976, der heute noch nachts über Belgrad zu sehen ist
  • Uli Stielikes Elfmeter 1982, der bis heute einzige bei einer WM verschossene Elfmeter eines Deutschen
  • David Beckhams Elfmeter 2003, als dieser auf einer Ölspur seiner Frisur ausrutschte und den Ball im Sternenhimmel über Istanbul versenkte.

Jedenfalls muss unser kleiner Slowmo exakt an diese 3 Personen gedacht haben, denn der Elfmeter landete nicht nur nicht im Tor, nicht nur darüber, nicht nur außerhalb des Sportgeländes (was von 10m hohen Bäumen begrenzt wird), nein, der Ball kam Wochen später mit einem Paket irgendwo aus der Nähe von Wülfrath wieder. Eine nette Familie hat sich des kleinen Balls angenommen und ihn an seine Besitzer zurückgeschickt.

Nun ja, also 89. Minute weiterhin 0:0, Elfer daneben. Kollege Turnschuh haderte mehr mit sich selbst, um in seiner Funktion als Verteidiger zu patzen und die größte Chance der Milchmäuse in der Nachspielzeit nicht zu verteidigen. Doch die Milchmäuse scheiterten am heute exzellenten Keeper (mit 5-6 sauber gefangenen Flanken/Einwürfen) und dem starken Verteidiger Bene. Abpfiff! Elfmeterschießen. Wie so oft. Das Folgende im Ticker aus Sicht eines Torwarts:

  • Die Milchmäuse beginnen. Der Schütze ist schwer auszurechnen, Reaktion entscheidet. Der Schütze läuft an – links, rechts, Mitte, wohin? – und RUMMS, schlägt es nahezu mit Lichtgeschwindigkeit vom Torwart rechts unten ein. 1:0 Milchmäuse
  • Volker übernimmt Verantwortung. Anlauf, gut gezielt, Ball fliegt Richtung Winkel, Torwart geschlagen….Außenpfosten! Nein, wieder verschossen.
  • Die Milchmäuse. Der Stürmer. Diesmal weiß ich, wo er hin schießt. Links oben aus meiner Sicht, man sieht es ihm an. Er läuft an, ich einen Schritt ins Eck. Schuss. Guter Schuss. Winkel! Ich dran, aber 1cm Finger haben gefehlt. 2:0 !
  • Nun gehts ans Eingemachte. Eine Führung von 2:0 ist nicht ohne. Ruhe bewahren
  • Nun muss Georg ran. Bitte nicht wie vorher. Nein, knallhart ins linkere untere Eck! 2:1
  • Der nächste Schütze der Milchmäuse hat das Ziel seines Schusses bereits mit Moses in eine der Steintafeln geritzt. Ganz klar, wo der hinschießt. Rechts. Der Schütze läuft an. Ich eine gefühlte Minute vorher schon in die richtige Ecke. Schuss – rechts! Gehalten! Immer noch 2:1
  • Jetzt “durfte” ich selbst ran. Wie immer: Konzentrieren, nicht aus der Ruhe bringen lassen, anlaufen, Schießen. Kann so einfach sein. Ich laufe an, treffe halbwegs gut. Hart, links unten, TOR! 2:2. Ausgleich!
  • Der nächste Schütze der Milchmäuse daher voller Angst, seine Mannen auf die Verliererstraße zu bringen. Anlauf, Schuss…hoch, Latte! Die Chance für uns!
  • Unser Spieler Bruni läuft an. Versenkt leicht und flach zum 3:2, Führung!!
  • Der kommende Spieler könnte der letzte sein. Die Milchmäuse unter Druck. Der Schütze schaut ab dem Punkt, wo er den Ball auf den Punkt legt, ganz offensichtlich für jeden im weiten Rund in eine Ecke. “Okay” denke ich, “dann schießt der auf jeden Fall in die andere”. Er läuft an, ich bewege mich nach links, Schuss! TOR. 3:3, der Fuchs war doch tatsächlich so schlecht, derart lang in die Ecke zu gucken, und dann auch noch da hin zu schießen.

Jetzt entscheidet sich alles. Bene, unser mit Abstand schlechtester Torschütze ist am Punkt. Ansage etwa 1 Stunde vor Spiel: “Bene, wenn du im Finale gleich den entscheidenden Elfmeter verwandelst, küsse ich Dir die Füße”. -Georg

Nun ist es also soweit. Verwandelt Bene, sind wir Turniersieger! Anlauf. Die ganze Anspannung ist zu spüren. Schuss. Der Ball kommt nicht mal ansatzweise ins Eck. Der Torwart bewegt sich aber ein wenig, der flache und schwach geschossene Ball kommt genau auf ihn zu. TUNNEL! TOR! 4:3! Uneinholbar vorn! Turniersieg! Rekordmeister! Ungeschlagener Rekordmeister! Erster der Ewigen Tabelle! Für immer legendär!

Dies war die Geschichte des Finals. Danach gab es noch ein rauschendes Fest, in dessen Zusammenhang eine bis dato unbekannte Truppe hundsgemeiner Diebe den wohlverdienten Siegerpokal entwendet hat. Und dann auch noch Tage später höhnisch ein Foto der Geisel online gestellt hat. Der Pokal ist seitdem verschollen, vielleicht taucht er nie wieder auf. Und ich hatte ihn an dem Abend nicht mal in der Hand :-(

Und Georg küsste an selbigem Abend noch die nackten und verschwitzten Füße des entscheidenden Schützen Bene. :-)


Jul 6 2010

Uni-Liga: Die Slowmo´s wollen wieder ins Finale

Ladies and Gentlemen, it´s crunch time! Was die liebste Zeit von großen Sportlern wie Michael Jordan war, ist auch für sonstige Playoff-Fans ein Festtag.
Heute stand das Halbfinale um den Einzug in die Runde der letzten zwei besten Teams der Düsseldorfer Uni-Liga statt. Gegner war kein geringerer als unser eigener Finalgegner vom vergangenen Jahr, die wir nur mit anfangs viel Fortune und am Ende des Tages durch einen überragenden Torwart zwischen den Pfosten (beim Elfmeterschießen) geschlagen haben.

Eine kurze Vorstellung des Gegners ergibt folgende Details:

  • In 2 Saisons lediglich eine Niederlage, im letztjährigen Finale
  • Diese Niederlage auch nur nach Elfmeterschießen
  • Souveräner Tabellenerster in der diesjährigen Gruppa A
  • 9 Siege, 1 Unentschieden, 0 Niederlagen in der Gruppenphase
  • Unfassbare 41 geschossene Tore, bei nur 6 kassierten

Kurz gesagt: Der Schrecken eines jeden Gegners! Doch die Slowmo´s sind immerhin die einzigen, die die Jungs mit dem exotisch klingenden Namen Udinese Calcaneus überhaupt bezwingen konnten. Und eine Wiederholung dessen (und seit dem neuen Wembley-Tor wissen wir, dass sich Fußballgeschichte eben doch wiederholt!) wollten wir nicht nur erhoffen, sondern erzwingen.

Das Spielgerät sowie der Schiedsrichter erwiesen sich vorab gesagt heute eines Halbfinals würdig, großes Lob hierbei an die Turnierleitung!
Vom Anstoß weg ließen die Slowmo´s den scheinbar übermächtigen Gegner, ob ihrer weißen Trikots auch El Galacticos genannt, ein wenig Platz zur Entfaltung, ohne allerdings eine knallharte Raumdeckung mit Ball-Mann-Orientierung zu vernachlässigen.
Aus 6 kleinen Slowmo-Feldspielern wurde durch geschickte Kombination ein übermenschlicher Bewegungs-Apparat, der Ramrod glich – eine pure Kampfmaschine!

Nachdem die erste Halbzeit unspekatakulär 0:0 endete und die Slowmo´s sich insgeheim für den folgenden Verlauf schon eine Neuauflage des Elfmeterschießens wünschten, geschah es dann doch:
Aus dem mächtigen Taktik-Apparat der Slowmo´s schob sich Stürmer Flo auf zu neuen Ufern – in dem Fall dem gegnerischen Strafraum samt hochkarätiger Torchance. Die erste wurde nach überragender Vorbereitung und Auswackeln des Torwarts noch zeitgleich an Pfosten und Latte geschossen, doch die zweite Chance ließ dem Keeper der “Fersen” (irgendwas damit hat das Wort Calcaneus zu tun) keine Chance – 1:0 für die Slowmo´s!!

Die Fersen wollten ab dann in den zweiten Gang schalten und endlich mal Hackengas geben, doch zu Chancen kamen sie ob der überragenden Ausrichtung der Slowmo´s zu absolut keinem Zeitpunkt im Spiel.

Besonderer Aufreger und Hingucker im Spiel: Nach einem missglückten Angriffsversuch der wie einst Ikarus zurechtgestutzten Galaktischen nahm ich (in meiner Funktion als Oberaufseher und Nebenberufs-Torwart) den Ball, versuchte mit einem Abschlag den Schuss aufs gegnerische Tor, welches deren Keeper äußerst sträflich allein gelassen hatte (etwa 12m vor dem Tor) – und die Sekunden dieser Aktion schienen durch eine wundersame Fügung des Schicksals langsamer zu verrinnen als gewöhnlich.
Die Flugkurve des Balls ließ von vornherein erkennen, dass der Versuch sehr gefährlich werden könnte – die Länge passt scheinbar – der Torwart ist noch meilenweit vom Tor entfernt – der Ball kommt aufs Tor – der geht doch nicht rein????!!! – der geht rein???!!! – NEIN!

Nach einer gefühlt einminütigen Flugbahn gelangte der Ball durch die gewaltigen Kräfte des Magnus-Effekts trotz guter Planung und Durchführung durch das fiese Schicksal der Physik nicht ins Tor, sondern tatsächlich auf 50m Entfernung etwa 20cm neben das Gehäuse – weiter 1:0!

Doch dieser Versuch verlieh den Slowmo´s die Ikarus-Flügel 2.0 und stutzte den Gegner auf Pinguin-Format zusammen – das 1:0 und somit der Final-Einzug war eingetütet! Im übrigen sind wir damit die einzige Mannschaft, die es geschafft hat, Udinese Calcaneus ohne Gegentreffer vom Platz zu fegen!

Dort geht es kommenden Dienstag (13.07., 19.40h) zum Finale zwischen den Slowmo´s und dem Gegner in der Gruppenphase: Die Milchmäuse! Doch wie es sich über ein Turnier so ergibt, sind diese Milchmäuse nicht mehr der Gegner aus der Vorrunde – aber auch die Slowmo´s haben einiges dazugelernt. Und den Vorteil, bereits in einem Uni-Liga-Finale gestanden und dieses gewonnen zu haben! Klarer Vorteil Slowmo´s. Nächste Woche gibt es mehr! :-)


Jul 2 2010

WordPress 3.0 hält seinen Einzug

So, nachdem WordPress 3.0 vor einigen Wochen bereits rausgekommen ist, ich bei manchen Sachen aber etwas updatefaul bzw. nicht so risikoreich agiere, habe ich mich erst heute hingesetzt und das Upgrade vollzogen.

Was gibt es Neues? Na ja, ehrlich gesagt: Keine Ahnung. Das einzige, was mir spontan auffällt, ist, dass es wieder mehr Speicher verbraucht und wieder etwas langsamer agiert als vorher. Ersteres kann ich in Zahlen belegen, namentlich nun etwa 43,5 MB statt 40 MB Speicher-Verbrauch (RAM). Das zweite kann möglicherweise ein wenig davon getrünbt sein, dass ich derzeit nur per UMTS online bin.

Sonst aber: Upgrade hat gut funktioniert, alle Plugins gehen noch, ich seh keine Fehler. Das Problem mit der Geschwindigkeit muss ich noch klären, vllt. hat jemand von euch da ja einen Hinweis für mich.


Jun 30 2010

Uni-Liga: Die Slowmo´s erreichen die Playoffs und das Halbfinale

Lange habe ich nix mehr für die Nachwelt verewigt, was die Slowmo´s so auf den grünen Rasen gezaubert haben. Gezaubert wurde in der Tat die letzten Wochen doch eher wenig, außer hinterher am Glase. Es ist zum Usus geworden, nach dem Spieltag einen Kasten Bier (mit 10 Mann kein unmenschliches Unterfangen) zu verzehren.

Die Vorrunde haben wir letztendlich durch unser eigenes Unvermögen nur auf dem 2. Platz beendet, da wir in 10 Spielen ganze 4 Mal nicht gewonnen haben. Dafür sind wir saisonübergreifend die einzige Mannschaft, die vollkommen ohne Niederlage auf dem Tableau steht. Das Problem bei diesen schlechten Spielen waren nicht mal teils die gute Verfassung der Gegner, teils unsere eigene Unfähigkeit und sogar der Tatsache geschuldet, dass sich komplette Mannschaften im eigenen Strafraum verschanzt haben. Da kommen auch Slowmo-Panzer nicht durch.

Doch nun im Viertelfinale sollte es gegen die Mannschaft mit dem wohlklingenden Namen “Cunt 21″ besser werden. Die Slowmo´s mussten allerdings die Total-Ausfälle der Herren Topher und Florian verkraften, und darüber hinaus kam “Die Axt” Carsten bedingt durch eine Zerrung nur zu Kurzeinsätzen während des Spiels.
Im Spiel selbst begannen wir in etwa so konzentriert, wie wir uns das vorgestellt hatten. Das 1:0 folgte prompt beim dritten oder vierten Torschuss. Doch leider kam der Ausgleich ähnlich prompt und abermals vollkommen unnötig, als wir uns zu sicher fühlten, einen Ball ins aus trudeln lassen wollten, und es kam so, wie es immer kommt – auf einmal war er drin.
Die zweite Halbzeit brachte dann aber dank unserer eindeutigen Feld- und Taktik-Überlegenheit das verdiente 2:1, womit wir es wie im letzten Jahr unter die besten 4 Teams geschafft haben.

Gegner in diesem Halbfinale ist aufgrund unseres zweiten Platzes aus der Vorrunde unser Finalgegner aus dem letzten Jahr, “Udinese Calcaneus”. Wir sind deren Nemesis, sind wir doch die einzigen, die sie jemals geschlagen haben – wenn auch nur in einem am Ende langweiligen Elfmeterschießen. Doch wir sind zuversichtlich, uns auch diesmal ins Finale durchschlagen zu können. Eine Wiederholung des letztjährigen Titels wäre wohl ein absolut denkwürdiges Ereignis.

Doch, bevor das Fell des Bären verteilt wird, sollte man ihn fangen. Also Slowmo´s: Auf in den Wald, fangen wir den Bären!


Jun 20 2010

Elektronisierung unseres Lebens – Himmel oder Hölle?

Wie genau war das früher, in meiner Kindheit? Wollte man sich in der Freizeit verabreden, hat man im Optimalfall (Wunsch der Eltern) den potentiellen Spielpartner in der Schule gefragt und sich “verabredet”.
Oder es immerhin per Telefon gemacht, was damals vllt. sogar noch eine Wählscheibe hatte. Informationen bekam man aus sogenannten Lexika, die reichen Eltern hatten möglicherweise einen sagenumwobenen Brockhaus.
Später in meiner Kindheit hatten einige Schüler für Geschichts-Hausaufgaben auf Umwege Encarta Enzyklopädie von Microsoft zur Unterstützung des Gehirns und Sehapparats. Fußball spielen hieß: Raus, bei Wind und Wetter, echte Bälle treten, auf einem Bolzplatz. Musik hörte man im Radio, auf einem CD-Player (der auch nur das konnte) oder mit einem Walkman.

So, um mal den Bogen zu kriegen: All das macht kaum noch jemand. Wer verabredet sich mündlich noch mit jemandem? Genau. Niemand. Das passiert per SMS. Oder E-Mail. Was auch wieder Handy/Smartphone bedeuten kann. Ein Lexikon hat doch kein Mensch mehr zu Hause, wozu gibt es Google und Wikipedia? Fußball spielen heißt für viele nur noch auf der Playstation.

Ich will natürlich nicht meckern, all das sind Dinge, die auch ich natürlich gern nutze. An sich will ich sowieso gar nicht meckern. Habe nur gerade einen TV-Bericht gesehen, wo es darum ging, Autos mit künstlicher Intelligenz auszurüsten, dass diese komplett eigenständig auch längere (unbekannte) Strecken fahren können. Über Stunden! Das können ja Menschen nicht mal immer fehlerfrei. In verschiedenen Filmen hat man solche automatisierten Szenarien ja bereits gesehen, aber ich frage mich: Fährt mein Auto in einigen Jahren selbständig los und durch die Stadt zu mir, wenn ich es per integrierter Breitbandverbindung “anrufe”? Hat mein Auto dann Internet? Im Prinzip denkbar. Und Internet-Radio im Auto kann ich mir auch gut vorstellen. Der Nachfolger von UMTS (LTE) ist ja bereits in den Startlöchern.
Aber: Will der Mensch, dass das Auto selbständig fährt? Einparken könnte ich mir grundsätzlich vorstellen, aber ganze Strecken fährt man doch am liebsten selbst, oder?

Alternativ habe ich auf der CeBit erklärt bekommen, dass ich in einigen Jahren mein Haus nur noch per Bluetooth öffnen möchte. Dann hat man keine physischen Schlüssel mehr (eventuell), sondern am Handy automatisch den “Key” aktiv, wenn man sich dem Haus nähert. Denn “das Handy hat man ja eh immer dabei”. Soll verlustsicher sein (durch Sperren), aber jeder neu generierte Key kostet natürlich. Für Firmen mit häufig wechselnden Besuchern könnte das interessant sein. Echte Schlüssel sind aber kaum zu ersetzen. So ein System gibts teils ja auch per RFID für Autos, was aber in diversen TV-Berichten als unsicher eingestuft wird.

Genauso gehört habe ich natürlich von Kühlschränken, die automatisch die Milch nachbestellen bzw. auf die Einkaufsliste setzen, wenn sie leer ist, dann gibt es Internetzugänge ohne PC  (“Cloud Computing”),  und so weiter, und so fort. Ich finde es interessant, dass es solche Entwicklungen gibt, aber alles davon muss ich auch nicht mitmachen. Und ich bin schon sehr technik-affin. Und zeitweise faul. :-D

Was denkt ihr darüber und was kennt ihr noch für technische Spielereien, die das Leben “erleichtern” sollen?


Mai 30 2010

Blog-Ideen

Was könnte man so schreiben in einem Blog? Die meisten Leute wissen das bereits, bevor sie so ein Ding auf irgendeinem Server installieren. Ich hab mir damals gedacht “guckste mal”. Sieht man auch an den Beiträgen, ist ziemlich bunt gemischt. Das wird und soll auch so bleiben, hab auch keine Lust, mich irgendwie einzuschränken. Wenn ich auf was Bock hab, dann schreibe ich, und wenn nicht, dann eben nicht. Da ich damit eh nix verdiene (finanziell, den virtual Swedish penis enlarger gewinne ich damit aber auch nicht), ist das ja auch “gut so”.

Hab mir aber überlegt, da ich es eh ab und zu schon gemacht habe, dass ich demnächst häufiger mal irgendwelche Sachen, die mir über den Weg laufen, bewusst vorstellen werde. Nicht unbedingt und zwangsläufig als komplett ausgereifter Testbericht oder so was, einfach nur als “guckt mal, das find ich gut (oder eben nicht)”.

Das könnten zum Beispiel irgendwelche Bücher sein, die ich gerade gelesen habe. Da fallen mir natürlich spontan auch ein paar ein, die ich gelesen habe, einige wenige (etwa alle) davon kennt man aber auch. Aber ich bin ja diesbezüglich noch in der Findungsphase! Über Computer-Kram muss ich nicht unbedingt schreiben, wobei mir ab und zu mal was androidthematisches auch gefallen könnte.

So, für heute an euch die Aufgabe: Geht weg vom Computer, lest doch mal ein Buch! Was mich Ende letzten Jahres überzeugt hat, war Verblendung von Stieg Larsson. Ist der Beginn einer Trilogie, spielt in Schweden und handelt von einem Journalisten, der den Mord an der Nichte eines Unternehmers aufdecken soll. Aber seht selbst ;-)

Stieg Larsson: Verblendung


Mai 19 2010

Kommentarsystem revolutioniert mit IntenseDebate und Facebook Like Button!

Ich habe vorhin festgestellt, dass mir das “wp likes”-Plugin wegen der optischen und technischen Einbindung nicht so gefallen hat wie erhofft, und so habe ich es deaktiviert.
Nun sollte natürlich etwas Neues her. Selbst der letzten Mod hinter dem Mond sollte bisher auch aufgefallen sein, dass Facebook und dessen “Like”-Button so ziemlich das beste ist, was man sich als kurze Resonanz auf irgendetwas geschriebenes im Internet vorstellen kann.Mir gefällt irgendwas, was ich lese, ich “like” es, sofort ist es anderen Leuten mitgeteilt. Ob die das wollen, sei mal dahingestellt, aber schlechter als Farmville- oder Mobwars-Mitteilungen ist es auf keinen Fall.

Mittlerweile haben sogar “normale” Seiten solche Buttons integriert, wie vorhin von mir gesehen auf der Suche nach einer Sonnenbrille. Die Einsatzmöglichkeiten sind quasi unendlich und (erschreckenderweise) baut sich Facebook damit gewissermaßen zu Google v2 auf, wo nämlich user generated content (und deren Bewertung) dem User näher gebracht wird. Genial. Das hat selbst Google bisher noch nicht so 100%ig geschafft.

So, wie habe ich mir das Ganze nun zu Nutze gemacht? Ich habe zwei Plugins neu installiert. Das eine nennt sich simpel “Facebook Like” und ist nicht unbedingt nötig, wenn man sich was mit HTML/CSS auskennt. Ich bin aber quick&dirty und habs per Plugin gelöst. Ist im Prinzip ein iFrame, was den Like-Button automatisch und für jede Seite lädt. Praktisch, leicht zu individualisieren und somit formschön!

Das zweite ist etwas umfangreicher. Ich habe nun das Standard-Wordpress-Kommentarsystem verbessert bzw. via IntenseDebate ausgelagert. Das Plugin (ist eher ein Service, wo man sich auch anmelden muss) lädt dazu sogar alle alten Kommentare in die (neue) Datenbank. Toll. Und konnte man schön individualisieren.

Finde die beiden Plugins echt spitze und freue mich jetzt (wieder) mehr, den Blog auch zu nutzen. Vielleicht findet so auch der ein oder andere hier hin (bei interessanten Themen zumindest), den es sonst nicht hierher verschlagen hätte. Do you “like” it?


Mai 19 2010

WordPress-Plugin “wp-likes” installiert

*Update* Habe das Plugin gerade gelöscht, da ich vorhabe, die “like”-Funktion aus Facebook einzubauen. Inklusive einer neuen Möglichkeit der Kommentare. Mal gucken, wie es funktioniert. Ich teste noch! *Update Ende*

Habe heute beiläufig mal ein kleines Plugin installiert, was unter jedem Beitrag dem Leser die Möglichkeit gibt, den Beitrag als “mag ich” zu kennzeichnen.

Ist momentan mehr ein Test, mich würde aber interessieren, wie viele Leute in etwa einen Beitrag lesen und vielleicht sogar mögen (soll ja vorkommen), aber nicht kommentieren (wollen). Um das Ganze zu nutzen, muss lediglich JavaScript angeschaltet sein.

Was meint ihr?