Pokern is geil ! — Der 2. Versuch

Achtung: Artikel neu, bitte lesen ;) und den darunter auch!

Ich werde jetzt nicht versuchen, den Beitrag von Mittwoch zu rekonstruieren, ich möchte vielmehr nur kurz nochmal einige Fotos posten und betonen, daß ich erstmalig und garantiert ausnahmsweise der Sieger war!
Dennoch will ich kurz nochmals die 4 (ja, mittlerweile vier!) besten Szenen des Abends aufschreiben:

1. Ich das erste mal mit guten Karten auf der Hand, Damen-Pärchen. Im Pool insgesamt 3 Asse, ich also mit einem Full House! Mich gefreut wie ein Schneekönig, hoch gepokert und dem Kleinhans einige Chips aus den Rippen geleiert:

Dann gehts ans Aufdecken. Ich präsentiere stolz wie Oscar meinen Full House und zähle im Geiste schon die ganzen neu erworbenen Chips…da hat der Penner Kleinhans doch tatsächlich das 4. As auf der Hand! As Poker! Vier Asse! Ich glaub ich spinne! Wie wahrscheinlich ist das bei einer Karte die ihm geholfen hätte genau die zu treffen!

2. Die Situation ergab sich wie folgt: Ich hab auf der Hand 2 Herzen, in den bisher vier aufgedeckten Karten des Pools liegen ebenfalls zwei Herzkarten – was bedeutet, daß ich bei einem weiteren Herz auf der letzten Karte einen Herz-Flush hätte. Georg hatte zu dem Zeitpunkt zwei Pärchen, As und Bube. Er sich absolut siegessicher und geht All-In. Ich wollte zu dem Zeitpunkt eigentlich nach Hause und aus dem Mute der Verzweiflung gehe ich mit – egal ob ich nun rausfliege oder nicht! Und was kommt natürlich auf dem River? Das mir helfende Herz! Georg stinksauer und ich lache mich halbtot.

3. Nur noch zwei Spieler übrig, Volker (Gustav Gans, Anm. d. Redaktion) und ich: Heads-Up! Nach einiger Zeit und sehr fortgeschrittener Stunde vergeht uns langsam die Lust und wir entschließen uns, daß das folgende Spiel das letzte sein sollte. Besonderheit: Beide Karten aufgedeckt, kein Taktieren, die 5 Karten in der Mitte entscheiden einfach.

Meine Hand: 10 und 4
Volkers Hand: As und Dame

War ja klar daß der scheiss Glückspilz beim entscheidenden Spiel so Karten haben würde! Dann der Flop: Ich treffe die 10, er nichts. Turn – keiner trifft etwas. Hochspannung — der River entscheidet.

Die Karte heißt unter uns Pastorentöchtern auch Gustav-Karte bzw. Hitler-Karte. Die Gründe dafür sind einfach: Zum einen gewinnt unser Gustav Gans häufig noch mit genau dieser letzten Karte ein Spiel, und dabei bringt sie genausoviel Unheil wie der aufbrausende Braunauer mit dem rollenden R.

Die Karte auf dem River trifft — niemand! Ich habe gewonnen! Wahnsinn! Gegen Gustav Gans höchstpersönlich. Schnell die 15€ Gewinn des Abends sowie einige Hasstiraden vom Georg ob des verlorenen Spiels aus 2.) eingesteckt und schnell ab nach Hause…

4. Doch im Nachhinein war das Lustigste des Abends folgendes Foto, was aufgenommen wurde auf einem sehr stillen Örtchen…


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