Weimar Inc.
Viele werden es bestimmt bemerkt haben Vielleicht ist es wem aufgefallen, dass ich in der letzten Woche keinen neuen Beitrag hier geschrieben habe. Das könnte man mit allgemeiner Unlust umschreiben, doch passen tut das nicht. Es ist vielmehr so, dass ich vom 21.-29. Juni in Weimar war. Und jeder weiß, was das bedeutet
Nun, diesmal war es ein wenig anders. Meine liebgewonnene Frau Freundin - die am 28. August für 1 Jahr nach Rom geht
– zieht vorübergehend zu einer Freundin nach Jena zur Untermiete. Also Umzug: Sachen in Kisten einpacken, Kisten schleppen, Möbel verfrachten. In etwa genau so. Kann Spaß machen. Muss es aber nicht. In der Regel mag ich Umzüge, die sind immer lustig.
In dem Fall war es aber so, dass ein großer Teil des Gerümpels der Sachen (;-)) auf den Speicher in Weimar durfte. Also weniger Schlepparbeit, und dafür mehr Zeit, Gerü…Sachen ordentlich in Kisten zu verstauen. Ums kurz zu machen: Alles ist da gelandet, wo es sollte. Und die Tragearbeit hab ich zu 98% alleine gemacht. Warum sie so faul war? War sie gar nicht, eher etwas unglücklich.
Mittwoch ist es nämlich passiert, dass sie Blumen umtopfen wollte. Und wenn man dabei noch mit Messern hantiert, sollte man darauf achten, dass die Klinge nicht mit Körperteilen in Berührung kommt. Ist nun leider aber passiert, war und ist sehr schmerzvoll. Zeigefingerkuppe tief angesäbelt. Aua! Wurde schnell blutrot, ihr Gesicht aber nach kurzer Zeit recht schnell weiß und leblos. Sie ist einfach ohnmächtig geworden!
Da ich natürlich auch so richtig schön ungeübt in solchen Situationen bin, und sie. nachdem ich sie für etwa 60 Sekunden nochmal wach bekommen habe, wieder umgekippt ist, erschien es mir für das Beste, mal die 112 zu wählen. Der nette glatzköpfige Notarzt hat sie dann erstversorgt und klargestellt, dass nach 8h Wachsein und Umzug an dem Tag 2 Tassen Kaffee und höchstens 1 Glas Wasser irgendwie zu wenig sind. Seltsam eigentlich, aber der hatte da seine Vorstellungen. Finds was überzogen, Wasser wird ständig überschätzt
Nun ja, nach einer kurzen Verweildauer im Krankenhaus und einem formschönen Verband am Zeigefinger war es dann (für mich) fortan wieder möglich, weiter zu arbeiten und sie davon abzuhalten, allzuviel zu machen. Geklappt hats nicht, sie ist mit ihrem Finger andauernd angeeckt und konnte erst durch Zwingen dazu gebracht werden, Schmerzmittel zu nehmen. Und so sahs dann aus:
Es hört sich jetzt alles sehr hart an, aber die Woche war sonst echt schön und ich finds schade, dass das vorerst der letzte Weimar-Besuch gewesen ist. Ab September heißt es dann “Dolce Vita in Bella Italia” und “Ciao Roma”. Da kann ich den Italienern dann mal zeigen, was ich von ihrem Fußball halte!

2. November 2008 um 21:46 Uhr
tja ja.. lang ist’s her.. der finger hat sich erholt, die kartons sind wieder ausgepackt und die wohnung eingeräumt.. wohnlich soll’s bereits auch aussehen.. .. und bald darfst du auch wieder zu besuch da sein
ich lad dich hiermit wieder herzlichst ein *lächel.. .. doch zunächst mach ich mir am freitag nochmals ein bild von düsseldorf&Co
.. freu mich schon drauf.. auch auf den 29.
.. ciao germania sag ich da nur
1. November 2011 um 16:06 Uhr
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16. November 2011 um 03:59 Uhr
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