Tschüss PC! Hallo Notebook! *Update*
Wenn ihr das hier lest, ist die Entscheidung längst gefallen und (größtenteils) durchgeführt. Doch von Anfang an:
Jeder von uns hat einen PC. Oder ein Notebook. Und es gibt Leute, die haben beides. Genau. Ich. Seit Okt. 2007 (hatte ich auch von erzählt) habe ich, neben meinem PC, ein Notebook. Für unterwegs. Naja, und weils günstig und cool war
Nun bin ich natürlich ein Mensch, der seine Entscheidungen auch immer ab und zu Mal reflektiert. Die Entscheidung, ein Notebook zu kaufen, war die richtige. Die Entscheidung, den PC dann noch zu behalten, allerdings die falsche. Im Prinzip spricht, wenn man ein Notebook hat, nichts mehr dafür, einen PC zu haben.
Das Notebook kann man überall mit hinnehmen, es ist leichter, und: Es verbraucht deutlich weniger Strom! Was allerdings gegen einen PC-Verkauf sprach, war die Tatsache, dass ich erst ein gutes halbes Jahr vorher über 250€ investiert habe, um den PC schneller und vor allem leiser zu machen.
So gingen dann viele Monate ins Land, wo in mir der Entschluss gereift ist: Nie wieder einen PC, nur noch Notebooks!
So auch vor ein paar Tagen, als ein guter Freund sagte, er hätte seinen PC verbannt und würde jetzt Notebook in Kombination mit einer Docking-Station nutzen. Das wollte ich auch! Aber ich wollte es nicht bezahlen und meinen PC bekommt man (wg. der exotischen Silent-Hardware) nur schwer los. Doch dann geschah es: Mir wurde offeriert, den PC abzukaufen. Schnell, unkompliziert. Gesagt, getan!
Ich bin dadurch nicht reich geworden, und ich sollte auch nicht darüber nachdenken, wieviel Verlust ich an der Hardware gemacht habe, aber: Summa summarum habe ich ein paar mehr Euro dafür bekommen, als ich für eine Umrüstung des Notebooks ausgeben musste.
Umrüstung heißt:
- Neuer Arbeitsspeicher (dazu sicher die Tage noch mehr siehe unten)
- eine neue 320GB Festplatte
- eine Docking-Station
- ein zweites Netzteil
So sitze ich nun hier, mit meiner frisch installieren Kubuntu “Jaunty Jackalope” 9.04 Beta, sitze auf dem Sessel, habe den TV dabei an und kann ganz entspannt bloggen
Und surfen. Und twittern. Und eben fernsehen
Es kommt ja auch “Fluch der Karibik 2″.
Es lebe das Notebook!
*Update*
So, einen Tag später nun ein kleines Update. Der oben angekündigte Arbeitsspeicher ist nun auch verbaut, und es war für mich unmöglich, für meinen Vater (Danke!) eine Sache von 2 Minuten. Grund: Meine Angst, dass rohe Kräfte sinnlos walten könnten. Problem dabei: Manchmal ist das eben vonnöten und Väter trauen sich scheinbar eher zu, diese auch anzuwenden. Die einzige Schraube, die nötig war, um den Arbeitsspeicher-Steckplatz freizulegen war gleichzeitig am ganzen Notebook die einzige, die (teil)zerstört war. Aber nun hat mein Notebook 2,99GB RAM
Und am Freitag bekomme ich noch die angesprochene Docking-Station und das dazu passende Netzteil, um den Notebook-Komfort in meine Wohnung zu lassen
29. März 2009 um 19:50 Uhr
wurde ja zeit..
3. April 2009 um 22:17 Uhr
Hallo Buba!
Endlich machst auch Du Fortschritte, was deine persönliche Evolution angeht! Mit einer primären Notebook-Benutzung liegst Du im Trend der Zeit und das klingt ja immer erstmal gut. Ich überlege auch so zu handeln, weil ich soviele Vorteile darin sehe:
Flexibilität im Alltag:
Ich kann auch beim Aufstehen schon den ersten Jabber Kontakt versuchen, um mit einem schönen Gruss in den herrlichen Tag zu starten.
Auch das Abwischen des Hinterns, ist ,mit zwischen den Beinen eingeklemmten Notebook keine Schwierigkeit für mich.
Haltungsschäden lassen mich zum Trendsetter werden, da ich mir an den ungemütlichsten Stellen es nun nicht mehr nehmen lassen muss, einfingrig, über den Frühstückstisch gestreckt, mit nem Brötchen in der Gusche, meinem Chatpartner möglichst schnell zu antworten. Mein Physiotherapeut wird ne Menge Geld mit mir machen. Vllt. sollte ich ihn in meine Buddyliste aufnehmen?!
Aufmerksamkeitssteigerung:
Da das Internet durch Desktop-User an Aufmerksamkeit verliert, gibts es auch hier wieder nur Vorteile. Das Netz ist immer präsent. Zum Beispiel auch, wenn man einen guten Film guckt und ständig von der Chat Bimmel abgelenkt wird, weil der Kumpel, mit dem man den Film früher geguckt hätte ständig fragt, wie man die Szene gerade fand. Das geht dann so lange, bis man den Film auf Grund von Versäumnissen nochmal schauen kann. Dieses mal wird man bestimmt alles mitbekommen. Eine Hälfte ist ja bereits bekannt.
Stromsparen:
Notebooks sind da total effizient … weswegen man sie eigentlich dann auch den ganzen Tag über laufen lassen kann. Durch die portable Eigenschaft ist es auch möglich, den Akku mal eben im Cafe aufzuladen, denn einen Hotspot gibts da ja in der Regel auch und somit kann ich auch gleich mal wieder online gehen!
Macht man ja eh zu selten …. also online gehen! Vor allem wenn man gerade keinen Hotspot zur Verfügung hat. Zum Glück kann ich da meinen Senf noch per Twitter mitteilen …. puuuhh. Glück gehabt.
Für mich persönlich schon mal 3 Dinge, die auch mich vermutlich zum Notebook User konvertieren lassen.
Die einzige Frage, die da in mir aufkommt ist, ob ich dann überhaupt noch der Benutzer eines Computers bin, oder ob ich von meinem Computer benutzt werde?
Steuert der Mensch hier noch eine Maschine oder ist es doch eher andersrum, oder kann man das so garnicht sagen?
Darauf bestell ich mir erstmal ne Bratwurst … aber online!
4. April 2009 um 01:42 Uhr
Liebster Andy (um mal deine wahre Identität hier zu enthüllen *g*),
nach mittlerweile geschätzten 7-8 Bier musste ich mich erst fragen, wieviel ernst, wieviel Spaß und wieviel gut gewählte Ironie sind. Diesen Kommentar werde ich mit Sicherheit noch mindestens einmal lesen müssen, um das volle Ausmaß zu verstehen. Chapeau also!
Mein persönlicher Beweggrund, den PC zu verbannen und zukünftig auf das Notebook zu setzen, hatte in der Tat nur den Grund, dass ich
a) Strom sparen wollte (beim Notebook etwa 40W ggü. getippten 150W; nett gerechnet)
b) Platzprobleme lösen; natürlich kennst du das in deiner “City” nicht, da gibts ja genug davon
c) minimal Geld verdienen. Natürlich habe ich nur etwa 30€ “plus” gemacht bei der Aktion, aber besser als nix. “Ohne Moos nix los”, wie meine Frau Mutter so gerne zu sagen pflegt (und wofür ich sie in DEM Zusammenhang jedes Mal “hasse”).
Ich will aber deine Intention bezüglich der Abhängigkeit von PCs nicht ungeachtet lassen. Wie du weißt, nutze ich sehr rege Facebook und vor allem Twitter. NOCH nicht im alltäglichen Leben per Mobiltelefon, aber was nicht ist, kann ja noch werden
Aber in dem Ausmaß, wie du es schilderst, wird es bei mir die nächsten 6 Monate nicht passieren
Verzeih meine allzu peinlich genauen Ausführungen und Formulierungen, aber du kennst das ja: Nach 8 Bier schreibt man so, dass man “möglichst nüchtern” rüberkommt…und sich dabei zum Vollochsen macht!
4. April 2009 um 12:13 Uhr
Hihi!
Ok, dass Du drauf angesprungen bist, schieb ich mal auf die 7-8 Bier.
Wieviel von meinen Ausführungen Spass, Ernst oder Ironie ist, kann nur jeder für sich selbst entscheiden. Kommt halt auf die individuelle Nutzung des Mediums an.
Nur wer sich von meinem Posting hat die Laune verderben lassen, muss drüber nachdenken, ob ich den Nagel auf den Kopf getroffen habe!
Holdrio …. ich geh jetzt Bäume beschneiden … aber mal ohne Notebook …
5. April 2009 um 16:44 Uhr
[...] Vor kurzem habe ich ja gesagt, dass mein PC dem neu verstärkten Notebook weichen musste. Neu verstärkt im Sinne von Festplatte (60GB -> 320GB) und Arbeitsspeicher (1GB -> 3GB). [...]
6. Dezember 2011 um 10:53 Uhr
Some time ago, I did need to buy a good house for my business but I did not earn enough cash and could not order something. Thank goodness my fellow adviced to try to get the personal loans at creditors. Therefore, I did so and was satisfied with my car loan.