Ich find WordPress 2.8 immer noch nicht gut!

Habe gestern Abend zwischen Tür und Angel die WordPress-Dateien manuell rüber kopiert. Ergebnis: Wenigstens der Beitragseditor sieht jetzt wieder so aus, wie er soll. Und der Rest “geht so”…musste die deutsche Sprachdatei sowie einige Plugins deaktivieren. Database Backup und die Tango/GNOME Smilies, um genau zu sein. Und dennoch bekomme ich dann und wann einen “»Fatal error: Allowed memory size of *** bytes exhausted…« ?” …

Ich frage mich: Was denken sich die WordPress-Entwickler?

Seit Version 2.6 bekomme ich ernsthafte Probleme mit dem Speicher, da WordPress mehr und mehr aufgeblasen wird. Ist leider eine Krankheit unserer Zeit, da Speicher ja nix kostet und man daher auch mal etwas schlampiger freizügiger programmieren darf. Doch spätestens mit Version 2.8 stoßen eine ganze Menge WordPress-Blogs an ihre Grenzen, da vom Hoster nur 32MB Arbeitsspeicher zur Verfügung gestellt werden – mehr kostet (in meinem Fall) fast 90% Aufpreis…gut, von 1,90€ auf 3,60€ würde ich womöglich noch überleben, aber es geht da irgendwie ja auch ums Prinzip: Warum interessiert es die WordPress-Entwickler nicht, dass man somit evtl. eine Menge Personen aufregt? Klar, wenn ich das Ganze nur lokal programmiere und teste (und da eben nicht nur auf 32MB Speicher limitiert bin), fällts mir vielleicht gar nicht auf. Oder es ist mir egal.

Ich will jetzt nicht ausfallend werden und rumpoltern oder meckern oder gar irgendwen beschimpfen, aber ich frage mich ernsthaft, warum die WordPress-Entwickler dem Ganzen nicht schon vorher entgegen gesteuert haben?

Ich warte auf Version 2.8.1, die aus dem Grund bald kommen soll, wenns dann nicht besser wird mit dem Speicher, muss ich mir überlegen, was ich mache:

  1. WordPress zurücksetzen auf 2.7.1
  2. Meinen Hoster bitten, mein Paket upzugraden (für eben 3,60€ statt 1,90€ im Monat)

Die Zeit wirds zeigen…


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3 Kommentare zu “Ich find WordPress 2.8 immer noch nicht gut!”

  • Dunkelangst Says:

    Es wurde heute ein Blick auf WordPress 2.9 bzw. 3.0 geworfen [1].

    Die Kernaussage ist ganz klar, dass WordPres nur noch weiter aufgeblasen wird, noch mehr Speicher verbraucht und “kein Freund für schmale Webspaces” ist.

    Schade finde ich auch, dass die nofollow-Kritik [2] in keinster Weise eingebaut wird, da diese Funktion eh so gut wie keinen Speicher verwenden würde.

    Aber wie heißt es so schön [1]?

    es wird sicher noch viel verändert, diskutiert und gestritten. Aber damit bleibt es spannend und wir werden sehen, was WordPress uns in Zukunft bieten wird.

    [1]: http://blog.wordpress-deutschland.org/2009/07/02/ein-blick-auf-wordpress-2930.html
    [2]: http://de.wikipedia.org/wiki/WordPress#nofollow

  • Buba Says:

    Also ich für meinen Teil habe mich vorerst damit abgefunden, wie es aktuell “läuft”…

    Dass WordPress aber noch weiter aufgeblasen wird und auf den Normal-Blogger keine Rücksicht nimmt, ist meiner Meinung nach ein Fehler.
    Denn grad seine Einfachheit und kostengünstige Nutzbarkeit sind doch ein Grund, warum Leute überhaupt mit WordPress bloggen…warum also die Gelegenheitsblogger verprellen?

    Sicher, eben jener Gelegenheitsblogger bleibt jetzt bei WordPress 2.7 oder vorher, aber ein Neuling bekommt im schlimmsten Fall direkt die Meldung: “Kann hier nicht installiert werden.”

    Und das kann zu Verlusten auf mehreren Ebenen (User-Zahlen, Reputation, Image…) führen…

    –> Ganz schlechte Entscheidung !

  • dunkelangst.org der private Blog von H. Roewer Says:

    [...] gehört, die in die Richtung ging, dass WordPress immer aufgeblasener wird, dass die gebuchten Webhosting Pakete nicht mehr ausreichen und dass sich sämtliche Features bequem per Plugin installieren lassen [...]

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