Apr 7 2010

Mitfahrgelegenheit – “Ein Erlebnis” oder “Ist das wirklich sicher?”

Ich bin es schon oft gefragt worden. Heute erst wieder, und daher nehm ich das hier an dieser Stelle mal zum Anlass, öffentlich darüber zu reden. Die Ausgangsfrage lautet:

“Ist Mitfahrgelegenheit seriös und sicher? Kann man sich auch als Frau gefahrlos in ein fremdes Auto setzen?”

All jenen, die diese Frage überhaupt stellen, sei gesagt: Eure Eltern haben Euch (mindestens in diesem Bereich) gut erzogen! Man steigt nämlich in der Tat nicht bei Fremden ins Auto, egal, ob man nun 7 oder 27 Jahre alt ist. Ausgenommen sind wohl der Taxi- oder Busfahrer.

Aber Spaß beiseite, Ernst, komm mal her! Ernst! So Ernst, dann sag mal, wie das mit der Mitfahrgelegenheit so ist.

Ernst: “Also, das mit der Mitfahrgelegenheit ist so…….”
Ernst, Ruhe jetzt! Ich erzähl das! Also. Jetzt aber wirklich und echt.

Bedingt durch meine Fernbeziehung (die vllt ja irgendwem irgendwann mal aufgefallen ist) ist es so, dass ich mich natürlich auch mit den Möglichkeiten auseinander gesetzt habe, von A nach B (eben von Düsseldorf nach Weimar) zu kommen. Grundsätzlich gibt es da natürlich einige Methoden, die da wären:

  • selber mit dem Auto fahren – was natürlich für jemanden ohne Auto schwer ist.
  • Fliegen. Ist ohne Flügel natürlich schwer, mit den Billig-Fliegern aber im gewissen Rahmen eine Alternative,
  • Bahn fahren. Die fährt immerhin andauernd.
  • eben die Mitfahrgelegenheit!

So Scherzantworten wie “zu Fuß gehen” oder “mit dem Rad fahren” sind an dieser Stelle natürlich bewusst ausgespart ;-)

Gegen Fliegen spricht zum einen der Aufwand, der rund um einen Flug geschieht: Anreise zum Flughafen, Check-In-Prozedur, Abreise vom Flughafen. Dank Billigfliegern allerdings möglicherweise ähnlich günstig wie eine Mitfahrgelegenheit, aber (meistens) nicht so kurzfristig buchbar.

Die Bahn fährt natürlich immer und quasi überall hin. Und meistens oftmals manchmal auch pünktlich und bequem. Nun gut, die Fahrtzeit (in einem IC/ICE) ist sicher ähnlich wie eine Mitfahrgelegenheit, aber die (insbesondere kurzfristige) Verfügbarkeit einer Verbindung ist quasi nicht gegeben. Je größer die Strecke und je länger die Vorlaufzeit, desto eher lohnt sich natürlich womöglich eine Bahnfahrt.

So, nun aber zum Kernpunkt des Ganzen hier: Das Nutzen der Mitfahrgelegenheit!

Dafür spricht (was man den vorherigen Punkten auch schon (in)direkt entnehmen konnte:

  • Es ist kostengünstig (i.d.R. 5(-7) Euro/100km)
  • Es geht schnell (in den meisten Fällen etwa 100km/h inkl. Stau/evtl. Pausen etc.)
  • Es ist (relativ) bequem (eine große Limousine mehr als ein Corsa ;-) ) – bequemer als ein voller IC(E) oder ein Billigflieger allemal!
  • Es ist kurzfristig “buchbar” (3-7 Tage vorher sind dennoch zumindest “gut”, aber keine Voraussetzung)
  • Man bekommt (im Normalfall), wenn man es möchte, Unterhaltung geboten (eben durch Unterhaltung :-D )

Womöglich gäbe es noch weitere (kleinere und nicht so gewichtige)Punkte, die für die Mitfahrgelegenheit sprechen, aber die genannten sind definitiv die Hauptgründe. Der Grund, warum ich explizit die Mitfahrgelegenheit, nicht aber die Mitfahrzentrale, erwähne, ist, dass dort die Vermittlung an einen Fahrer schon Geld kostet.

Um die angezeigten Mitfahrgelegenheiten zu erhöhen, lohnt es sich übrigens, die “Umkreis-Suche” zu benutzen. Grade bei (NRW-)Studenten mit (NRW-)Ticket würde sich ein Blick über den städtischen Tellerrand hinaus lohnen. Also statt von Düsseldorf von Köln aus losfahren (Hinweise auf “Verbotene Stadt” sind an dieser Stelle weder von Düsseldorfern noch von Kölnern notwendig ;-) ).

Nun die Frage vom Eingang, ob das Ganze “sicher” ist. Natürlich habe ich selbst (männlich, 1,97m) nicht das Problem, dass ein potentieller Vergewaltiger oder Mörder an mir viel Spaß haben würde.
Aber auch für die Damen unter uns sei von mir (ohne Gewähr natürlich, rein aus empirischer Beobachtung!) gesagt: Nichts auf dem Planeten ist sicher, aber die Mitfahrgelegenheit Nutzende sind in der Regel einfach Pendler, die zB in München wohnen und in Köln arbeiten, und dementsprechend jedes Wochenende (oder zumindest regelmäßig) in die Heimat fahren. Und in der Bahn oder im Flugzeug gibt es mindestens genauso viele Verrückte.

Desweiteren sind Fahrten, bei denen man als Mitfahrer alleine mit dem Fahrer fährt, extrem selten bis (mittlerweile) gar nicht mehr vorhanden. Selbst vor kurzem, bei einer Fahrt ab 4.30h morgens (!) waren wir zu fünft im Auto!

Als Frau kann man sich also in der Regel sicher sein, dass noch 2-3 weitere Mitfahrer an Bord sein werden, wovon dann mindestens einer immerhin männlichen Geschlechts sein sollte (zuzüglich dem hier angedachten männlichen Fahrer). Eventuelle Übergriffe erschweren sich natürlich mit der Zahl der Mitfahrer, man kann da also im Großen und Ganzen beruhigt sein.

Auch die Frage nach rasenden Fahrern in verkehrsuntüchtigen Fahrzeugen ist berechtigt. Die Wagen sind alle gut in Schuss (und zumeist nur wenige Jahre alt), und die Fahrer fahren, gerade, wenn sie mit Fremden unterwegs sind, sehr behutsam. Ausnahmen könnten die Regel allerdings bestätigen ;-) Aber dann kann man ja auch darüber sprechen!

Das Schlimmste, was mir in meiner Zeit bisher passiert ist, sind unkommunikative (Mit-)Fahrer, Unpünktlichkeit mancher Beteiligter (was bis auf einen Ausreißer auch ausschließlich Mitfahrer waren) oder (in meinen Augen) zu teure Fahrten. Die oben angesprochenen 5-7€/100km sind der Vollständigkeit halber realistisch, aber 7€/100km einfach vollkommen überzogen (grad bei zuletzt gesunkenen Spritkosten). Außer natürlich, der Fahrer möchte damit seinen Lebensunterhalt verdienen. Bei 4 Mitfahrern im Auto wären es immerhin 28€/100km Fahrt. Selbst nach Abzug sämtlicher Kosten ließe es sich damit zumindest halbwegs leben.

Schlimmer sind nur noch (und das gibt es scheinbar tatsächlich) professionelle Mitfahrgelegenheiten. Die dann mit einem Kleinbus regelmäßig von A nach B und zurück fahren, nur, um sich was dazu zu verdienen. Da kommen dann natürlich keine Gespräche auf, und die Fixierung auf den Verdienst schmälert die Wahrscheinlichkeit, dass die Fahrt günstig ist.

So, zum Abschluss noch: Fahrt mit, lasst Leute mitfahren, traut Euch! Dies soll nicht missionarisch klingen, kann sich aber in vielen Fällen einfach lohnen! Danke fürs Lesen, ich würd mich über Kommentare/Erfahrungen wirklich freuen! :-)


Mrz 5 2010

CeBIT 2010 – Erstmalig. Auch einmalig?

So im Großen und Ganzen habe ich seit knapp 15 Jahren was mit Computern zu tun. Privat natürlich vornehmlich. Die CeBIT gibts nochmal 10 Jahre länger. Von der Existenz dieser Messe für “Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation” weiß ich zwar noch nicht ganz so lange, aber lang genug, um mich jedes Jahr zu fragen, warum ich noch nie da war.

Früher waren die Gründe stets die Kosten (2010 38€ pro Karte zzgl. Anfahrt), die mich abgeschreckt haben. Dieses Jahr aber kamen einige Dinge zusammen, die mich bewegten, dort mal zu erscheinen.

  • Online-Shops etc. schmeißen Tickets für lau raus.
  • Mein Vater wollte das nutzen und bot sich und sein Auto an
  • Die Plattform Mitfahrgelegenheit.de ließ die Gesamtkosten für uns (mein Vater, meine (in dem Zusammenhang) bemitleidenswerte Freundin und mich) gen 0 tendieren. Da die Benzinkosten von 2 Mitfahrern de facto bezahlt wurden.

Interessant bei der Mitfahrgelegenheit war, dass es tatsächlich funktioniert. Innerhalb von 48h waren die beiden Plätze belegt. Was nicht klappt: Lesen! Zumindest bei den danach noch anrufenden rund 10 Leuten, die nicht lesen konnten, dass ich im Angebot geschrieben hatte, dass selbiges bereits voll war. Soweit, so gut.

Die CeBIT selbst war für mich als Privatmensch und Computerinteressierten, der allerdings nicht proaktiv auf Jobsuche war, ein Reinfall. Es gab summa summarum vielleicht 5-10 interessante Stände, aus der Thematik “connected worlds” wurde (wie gesagt: für mich persönlich!) auch zu wenig gemacht.

Ich mag die Idee, Papierhaufen in Firmen durch Digitales zu ersetzen. Wenn es denn klappt. Per Bluetooth und Handy Türschlösser zu steuern, ist ebenfalls interessant. Aber leider viel zu teuer (Thema: BlueID). Im Privatbereich. Selbst im Kleinst-Firmen-Bereich lohnt sich das nicht, wenn nicht täglich neue Leute ein und aus gehen.

Das größte Problem an der Sache war allerdings: Die vermeintlich interessanten Sachen habe ich entweder nicht gefunden, oder es wurde mir vorenthalten. Leider war es (wie bei der GamesCom im August 2009 auch) so, dass man die nützlichen Informationen einfacher und schneller per Internet zeitnah zur CeBIT bekommt, ohne, dass ich 5h lang durch die Hallen latschen muss.

Worst case für einen (kleinen) japanischen Aussteller übrigens: Zwei von denen saßen an deren Stand, wo nichts, aber auch gar nichts ausgestellt wurde, mit einem Schild vor sich: “Paris airport lost our luggage.” Owned. Fail. Einmal um den Globus, wofür? Nix. So kams mir mit der CeBIT auch vor.


Dez 12 2009

Einkaufen an einem Samstag-Nachmittag im Dezember

Ich sage es gleich vorweg: Ja, ich weiß, dass Weihnachtszeit ist. Ja, ich weiß, dass die Leute da kaufen, wie wenn es in der DDR irgendwann mal irgendwas gegeben hat. Man hat gekauft, ob man es brauchte oder nicht!

Ich brauchte heut in die Stadt. Düsseldorf. Sind sonst ja schon genug Leute unterwegs. Plus holländische Einkaufstouristen. Plus Auswärtige. Plus Weihnachts-Shopper. Und ich eben.

Ins Geschäft meiner Wahl bin ich dann auch recht schnell gekommen. Doch einmal drin, war ich gefangen. Schlange stehen und Umkurven von menschlichen Pylonen im Mittelgang gehörten heut zur  Standardausrüstung des Weihnachtseinkauf-Grand-Prixs. Bekommen habe ich am Ende dennoch etwas  (aus Sicherheitsgründen, da der Beschenkte dies hier ja lesen könnte, sage ich nicht, wo und was es war ;-) ).

Doch dann kams ganz dicke. Ich hätte ein Foto machen müssen, nein, eine Video-Dokumentation, doch nichts hätte dem gerecht werden können, was ich da erlebt habe. Ich habe an einer einfachen Fußgänger-Ampel in der Innenstadt zehn Minuten angestanden. Anfangs in Reihe 52 natürlich, bei etwa 4 Reihen pro Ampelphase. So voll war es. Unglaublich. Als würde es morgen in den Geschäften nix mehr zu kaufen geben. Gibt es aber sogar, morgen ist verkaufsoffener Sonntag. Da rennen die Leute wahrscheinlich genauso wirr durch die Gegend, denn tags drauf gibts ja nix mehr einzukaufen – oder so ähnlich.

Ich war heilfroh, dass ich am Ende unfallfrei die Innenstadt verlassen durfte und heim gekommen bin. An sich wollte ich ja dank anhaltenden Husten und Schnupfen gar nicht aus dem Haus, ging aber nicht anders. Und dann dieses Gewusel. Schlimmer (und vor allem nicht ansatzweise so süß!) hat das bei “Siedler 2″ nicht ausgesehen.

Zum Glück habe ich mit dem heutigen Tag den Weihnachtseinkauf-Marathon 2009 beendet, so früh wie noch nie. Endlich kann ich an Wochenenden entspannt zu Hause bleiben. Oder mich mit meiner Freundin auf den Weg in die Stadt zum Shoppen und Glühweintrinken begeben…wie gewonnen, so zerronnen *grmpf*


Okt 26 2009

Ich will Hand- oder Papiertücher!

Gestern war es nach einiger Zeit mal wieder soweit: Ich bin (mit meiner Freundin) nach Thüringen gefahren. Einen Zwischenstopp haben wir in Hessisch Lichtenau beim wohlbekannten Pommes- und Formfleisch-Schnellimbiss eingelegt. Um auf die Toilette zu gehen gibt es unterwegs eh nix besseres! (vor allem nicht die schmierigen Rastplätze).

Doch eins ist mir auch da wieder (wie jedes Mal) aufgefallen: Warum haben die an den Waschbecken keine Hand- bzw. Papiertücher? Immer nur diese vermaledeiten Mist-Föns für die Hände!

Denkt mal darüber nach: Der Erfinder mag sich nur Gutes gedacht haben, und theoretisch ist das auch toll, umweltfreundlicher und quasi frei von Folgekosten. Aber was nützt mir all das, wenn meine Hände nach dem ‘Trocknen’ genauso feucht sind wie zu Anfang???

Beim (zugegeben: unwahrscheinlichen) Lesen dieses Textes muss sich die Herstellerfirma ins Fäustchen lachen. Nicht nur, dass das Produkt höchstens mittelmäßig ist, nein, sie verdienen damit auch noch Fantastilliarden, da ungefähr in jeder (semi-)öffentlichen Toilette so Dinger hängen!

Dies ist gleichzeitig meine 11. Sache, die es nicht geben dürfte!

PS: dieser Text wurde am Android-Phone mit ‘WPtoGo’ geschrieben. Ging erstaunlich gut!


Sep 17 2009

Beitrag 1(b) nach der Sommerpause

Jetzt, wo das Ganze wo dieser wundervolle Blog hier wieder funktioniert, muss ich natürlich auch was schreiben. Einen Vorteil hatte der Ausfall ja: Man musste sich keine Gedanken machen, es “geht ja eh nicht!”

Ich will jetzt auch keine Romane schreiben. Das liest am Ende dann eh niemand. Schreibe ich jetzt noch etwas zu meinem (mittlerweile gar nicht mehr ganz so) neuen Handy? Womit ich grundsätzlich (jetzt, wo wieder alles geht) sogar Blogeinträge schreiben könnte :-) Aber da werd ich bald sicher noch was zu schreiben, was man alles damit machen kann, was für tolle Sachen ich installiert habe etc.!

Ich könnte auch von meiner tollen Brocken-Wanderung Ende August (hier der Beweis, aufgenommen mit eben jenem tollem Handy in Kombination mit GPS und dem Programm MyTracks). War echt cool, insgesamt sind wir (zumindest zwei von unserer Truppe; bestehend aus Anja, Christiane, Ewe und mir…Pärchen-Wandern oder so *g* uh uh uh, wenn das nicht mal Gerüchte streut) 26km gewandert. Leider hat das GPS bzw. der Akku des Handys nach etwa 7 Stunden schlapp gemacht, und wir mussten den Rest ohne Aufzeichnung laufen. Aber “ging” auch gut :-)

Was ich aber am liebsten schreiben möchte, ist Folgendes: Vor einiger Zeit habe ich bei zavvi (ein Online-Shop aus den Kanalinseln) das Spiel Top Spin 3 (Tennis) für die Playstation bestellt.
Angekommen ist das Päckchen rund 10 Tage später. Soweit, so gut. Beim Aufmachen hatte ich schon ein etwas ungutes Gefühl, “Bauchgefühl” nennt Mann das, “Intuition” die Frau. Und wie sollte es anders kommen? Der nette Mensch, der das Spiel in die Packung gesteckt hat, hat statt dem Spiel für die PS3 das für Nintendo’s Wii erwischt!
Gut, kann passieren. Erste Reaktion des Supports auf meine Reklamation war, dass ich (wie so üblich) den falschen Artikel zurücksenden sollte, damit sie mir dann das korrekte Paket schicken können. Dafür müsste ich nur den Versand auslegen, der würde mir dann im nachhinein überwiesen werden.

Mein Glück an dieser Sache war jetzt, dass der Versand des Päckchens, weil DHL bei EU-Lieferungen die Kanalinseln nicht dazuzählt, teurer gewesen wäre, als wenn zavvi mir das Spiel einfach geschenkt hätte. Das konnte ich denen dann auch so klar machen, wodurch ich eine Gratis-Ersatz-Lieferung bekommen sollte.

In der Zwischenzeit hatte ich mir überlegt, dass ich mir zusätzlich noch Virtua Tennis 3 kaufen wollte, bei eben jenem Online-Shop. Witzigerweise kamen beide Pakete (wurde einzeln verschickt) am gleichen Tag an, und so habe ich die beiden Tennis-Spiele voller Freude ausgepackt – um dann in Lachen zu verfallen. Schaut euch das Ergebnis auf dem Bild am Besten selbst an:

zavvi

Richtig. Die haben es echt geschafft, mir statt 1x Top Spin und 1x Virtua Tennis zwei Mal das gleiche Spiel zu schicken! Da bin ich ja im ersten Moment fast vom Stuhl gefallen. Natürlich wieder den Support angemailt, die erst mal virtuell und verbal ausgelacht und um schnellstmögliche Klärung gebeten.

Wie ich gehofft hatte, haben sie mir wieder kostenlos und ohne Zurückschicken das (beim 3. Mal!) richtige Spiel geschickt. Jetzt habe ich also für einen Preis von ~30€:

  • Top Spin 3 für die Wii
  • Top Spin 3 für die PS3
  • 2x Virtua Tennis 3 für die PS3

Falls also jemand Interesse an dem Wii-Spiel bzw. Virtua Tennis haben sollte: Einfach melden! Für nen 10er oder was Kreatives geb ich die Spiele gern ab! :-)

Also mein Rat: Bestellt bei zavvi :-D


Jun 2 2009

Mein Berlin-Wochenende

Wie bereits am Freitag in einem kurzen Beitrag erwähnt, ging es um 6.45h am Freitag, den 29.5.09, los.
Gemütlich im Kombi meines Vaters, auf nach Glienicke-Nordbahn. Ist nicht direkt Berlin, aber nur knapp nördlich vom Bezirk Reinickendorf – der Heimat des Playboy 51! Vorweg gesagt: Den haben wir leider nicht gesehen :-(

Stau gab es durch unsere wohlüberlegte Fahrtzeit nur auf dem Berliner Autobahn-Ring, waren aber kurz vor 14 Uhr in eben jenem Glienicke-Nordbahn angekommen. In der Schwedenstraße. Passte ja, denn unsere Gastgeber an diesem Wochenende haben wir irgendwann in den 80ern wo kennen gelernt? Na klar, in Schweden! An dem Tag haben wir dann auch nicht mehr allzu viel gemacht: Nur ein wenig erzählt, abends bei einem äußerst Ouzo-spendablen Griechen Essen gewesen – ach ja, und einen Reifenwechsel haben wir auch gemacht! Macht man ja als guter Gast, gehört quasi zum guten Ton.

Am Samstag haben wir uns dann zur S-Bahn in Hermsdorf (einem wirklich pittoresken Städtchen mit einem formidablen Bäcker) bringen lassen, um in die Stadt zu fahren. Ziel: Friedrichstraße!
Dort sind wir dann auch gekonnt umgestiegen, um zum Mehringdamm zu fahren, wo mir von mehreren Stellen die Pommesbude “In”-Pommesbude “Curry 36″ empfohlen wurde. Geschmeckt hats ganz okay, war aber keine Offenbarung.

Von dort aus sind wir dann zum Checkpoint Charlie gefahren. Dem Ort, wo man alles erwartet hätte: Touristen, Taschendiebe, Verkäufer von allem möglichen Ost- und Russen-Kram. Aber was ich nicht erwartet hatte, war eine Tamilen-Demonstration! Kein Scheiss, die verfolgen mich! Diesmal waren es locker über 1000 Nervenden Personen, die uns von da ab relativ lang begleitet haben. Ich weiß nicht, wer das genehmigt hat, aber die durften allen Ernstes vom Checkpoint Charlie über den Potsdamer Platz bis zum Brandenburger Tor und Reichstag marschieren. Und wir natürlich mittendrin, weil die exakt unsere Laufstrecke abgegangen sind. Da hats natürlich auch nur mäßig Spaß gemacht, bei dem ganzen Getrommle und Gegröhle und Gedemonstriere…

Am Brandenburger Tor sind wir dann nach einer kurzen Verweildauer  samt Fotos und Erinnerungen an alte Zeiten “Unter den Linden” in die Bahn und zum Alexanderplatz, um das höchste Gebäude Deutschlands aus nächster Nähe zu beobachten. Da wir weiterhin möglichst unorthodox unseren Weg beschreiten wollten, sind wir nun zum Savignyplatz gefahren, um von dort den gesamten Ku’damm runterzulaufen, gen (Kaiser-Wilhelm-)Gedächtniskirche, wo die Bayer04-Fanmeile war.

Auf dem Weg dorthin sind uns (natürlich) zwei Dinge passiert. Erst sind wir an Udo Walz’ Frisiersalon vorbei gelaufen, wo ich dann so in Gedanken an eine neue, möglichst teure Frisur war, dass ich das Lokal daneben verpasst habe, zu beobachten. Mir wurde allerdings aus verlässlicher Quelle (meinem Vater) berichtet, dass wir soeben an der höchsten Berliner Prominenz – Michael Preetz - vorbei gelaufen sind, welcher gemütlich zu Mittag speiste.

Am Breitscheidplatz (bei der Gedächtniskirche) wurden wir dann von einem rot-schwarz-grün-weißen Meer aus Fußballanhängern empfangen, die friedlich (!) ihr(en) Nachmittags-Bier(kasten) genossen. Inklusive Leichlinger Lokal-Prominenz (ungefähr allen Leuten, die ich kenne).

Von dort aus (Zoologischer Garten) gings dann ins Olympiastadion. Endlich! Dort angekommen, hat es dann auch sofort angefangen (orkanartig) zu regnen, ohne uns jedoch auch nur mit einem einzigen Tropfen kühlem Nass die (selbstgeflochtene selbst frisierte) Frisur zu versauen…

Nun ja, die Spiele (Frauen-Fußball sowie Fußball :-D ) sind Geschichte, da muss man nicht viel zu sagen. Nur: Warum wechselt der Labbadia eigentlich erst in der 85. Minute und bringt nicht mal den “Schneider Bernd”?
Alles Skandieren in der Richtung hat nix geholfen, das Spiel verloren und der Bruno wird wohl alsbald (wie ja ungefähr jeder Trainer in der Liga) ausgewechselt. Und der Adler wechselt ja jetzt zum FC Bayern, wo der Bayer verloren hat und nicht international spielen wird. Man (der Adler) will ja seine WM-Chance wahren.

Was mich dieses Wochenende gelehrt hat:

  1. Berlin ist immer eine Reise wert!
  2. Berlin ist (im Zentrum) gar nicht so weitläufig, wie man es annehmen sollte. Kann man alles sehr schön zu Fuß erreichen.
  3. Ich werde definitiv 2009 nochmal nach Berlin fahren (diesmal aber eher mit meiner Freundin statt meines Vaters, wobei das auch gut war!)
  4. Bayer 04 Leverkusen wird niemals irgendetwas gewinnen. Und einen Titel schon gar nicht!
  5. Ich kann mich rühmen, das letzte Spiel Diegos live im Stadion gesehen zu haben.

Der Grund des Besuchs - das DFB-Pokal-Finale!Foto-Impressionen des Wochenendes gibts hier

Danke an alle Beteiligten für das Wochenende, ich werds in allerbester Erinnerung behalten! :-)


Mai 29 2009

Berlin – auf gehts!

6.28h zeigt die Systemuhr am Notebook grad an…heißt: in gut 15 Minuten gehts los nach Berlin!

Heut erst mal in irgendeinen Vorort von Berlin, “jwd”, wie der Berliner zu sagen pflegt..da gucken wir hoffentlich um 13.45h dann das Länderspiel China – Deutschland :-D Trinken vllt. heut im Laufe des Tages/Abends ein paar Bierchen und lassen es uns mit unseren Gastgebern (Danke schon mal!) gut gehen… :-)

Morgen natürlich eine obligatorische Stadt-Tour (alte Erinnerungen mal wieder auffrischen) und abends ins Stadion, DFB-Pokal-Finale.

Bin Sonntag Nachmittag zu Hause, wie meine Stimmung dann sein wird, könnte man evtl. am samstagabendlichen Ergebnis ablesen. Bis dahin ist hier Funkstille. Auch bei Twitter. Und Facebook. Und E-Mail. Wer weiß, obs da oben überhaupt E-Mail gibt?? :-P

Also, schönes Wochenende, ich winke aus dem Stadion auch fleißig!


Apr 13 2009

Ostern 2009 – Die Serie geht weiter!

Ich glaube, zu keinem Ereignis im Gregorianischen Kalender habe ich häufiger geschrieben. Nämlich jedes Jahr:

Und eben dieses Jahr, 2009. Die alten Beiträge sind sogar echt lesenswert, selbst für mich. Ach ja, und zusätzlich zu den Standard-Oster-Beiträgen gabs 2007 auch diesen Beitrag, der lose an Ostern angelehnt ist: “Der größte Spaß zu Ostern”. (unbedingt anklicken)

Die Beiträge der letzten Jahre lassen sich wohl auf die heutige Zeit recht einfach projizieren. Gleich ist, dass ich dieses Jahr Ostern größtenteils allein war. Keine Schokolade gegessen habe und nur hier und da mal einen schlechten Film erblickte. Anders ist, dass dieses Jahr nicht Sat1, sondern Pro7 die “Stirb Langsam”-Trilogie zeigt (Trilogie, da der 4. Teil noch nicht im TV läuft ;-) ).

Wobei, eine unglaublich große Änderung zu sonstigen Oster-Festen gab es doch. Gab es zumindest 2007 scheinbar keine Bundesliga, wurde dieses Jahr doch gespielt. Und dieses eine Mal war ich dank meines lieben Namensvetters im freundschaftlichen Bekanntenkreis sogar im Stadion. In der LTU-Arena, wo Bayer Leverkusen derzeit (erfolglos) gastiert. Gegen Werder Bremen, die momentan in ungefähr jedem Stadion (inkl. dem eigenen) erfolglos gastieren. Ging dementsprechend auch 1:1 aus, die Punkte wurden (frei nach Salomon, sind ja Bibel-Tage) gerecht geteilt. Geholfen hats keinem, aber was solls. Stadion!! :-D

Dabei habe ich dann direkt mit dem lieben Thomas ausgemacht, dass ich, wenn er im Mai im Urlaub ist, zu den Spielen gegen Bielefeld und Mönchengladbach ins Stadion darf *juhu* :-) Und bei der Gelegenheit fällt mir ein, wie unglaublich lang es her ist, dass ich selbst eine Jahreskarte hatte. Namentlich in der Saison 99/00. Das war auch grausam. [... Nicht nur wegen dem kleinen Marcel vor uns sowie seinem Vater, der eine Symbiose aus Bill Gates und Rick Moranis war, sondern, ...] weil  nie seit Einführung der 3-Punkte-Regelung (und vorher sowieso nicht) eine Mannschaft mit sovielen Punkten nur Zweiter geworden ist. Aber das ist halt typisch Bayer 04 Leverkusen.

So, für die Fußball-Desinteressierten (Hallo fkf!) war dies wohl eine Tortur, ähnlich dem Baumeln am Kreuze auf Golgatha. Ich wünsche allen noch einen letzten frohen Oster-Feiertag, und denkt dran: In 50 Tagen ist Pfingsten! :-)


Mrz 21 2009

Frühlings Erwachen!

Frank Wedekinds Herz würde hüpfen an einem Tag wie dem diesjährigen Frühlingsbeginn. Wendlas Schicksal wäre vllt. nicht so verheerend gewesen, oder zumindest hätte sie es bei Sonnenschein eher ertragen (?), auf jeden Fall ist es amtlich: Der Frühling ist da! :-)

Und da wir ja nicht nur zu Hause rumsitzen (!), sondern auch vor die Tür gehen und die Sonne genießen, haben wir die Gelegenheit gleich beim Schopf gepackt und Beweisfotos gemacht. Natürlich wurden von den 42 gemachten nur die Schönsten und Sinnvollsten hochgeladen, aber unsere Strecke war relativ nett :-)

Ich könnte das Ganze jetzt per Google Maps einbinden, und ich find das an sich auch interessant – muss ich zugeben, da “Meine Karten” bei Google Maps schon recht mächtig ist – aber ich verzichte an dieser Stelle darauf und will nur sagen, dass wir von Bilk über den Graf-Adolf-Platz und die Rheinknie-Brücke nach Oberkassel gelaufen sind, dort dann am Rhein entlang und über die Oberkasseler Brücke zurück in die Altstadt. Vllt. hole ich das Einbinden ja noch nach :-)

Und damit ihr auch daran teilhaben dürft, hier ein paar Impressionen:


Dez 17 2008

Wunder gibt es immer wieder…

Ich rede jetzt nicht von Weihnachten, der Geburt Jesu und dem ganzen drumherum. Auch nicht von den Heiligen drei Königen…oder waren es vier? RedBull verunsichert sicher den ein oder anderen RTL2-Schauer momentan mit seiner Fernsehwerbung.
Es geht auch nicht darum, dass ich 1 Woche vor Heiligabend bereits alle Geschenke beisammen hätte (was natürlich auch nicht der Fall ist!).

Nein, es geschehen noch Zeichen und Wunder, und zwar bei C&A in Köln! Als Bewohner der “verbotenen Stadt” ist es ja schon ein Unding, überhaupt in die größte Stadt NRWs zu fahren. Dann aber auch noch dort einem Wunder beizuwohnen, erfreut zwar wahrscheinlich die Gebeine der Heiligen drei Könige (welche ja passenderweise im Kölner Dom liegen sollen), der Düsseldorfer an sich wird bei diesem Faktum aber doch eher erschrecken.

Folgendes ist vorgefallen: An einem Nachmittag der vergangenen Woche betrat ich mit meiner Freundin einen lokalen C&A auf der Schildergasse in Köln, “nur mal zum Gucken”…irgendwann schlenderte ich so durch das zweite Obergeschoss des Geschäfts, dachte mir nichts Böses, und stand auf einmal in der Nähe der Schuhregale. Bin dann da hingegangen, “nur um mal zu gucken, welche die größte Größe ist”…und dann weiter gedacht “also Größe 48 sollte es bei Lederschuhen schon sein, ums überhaupt zu probieren”.

Die größte Größe war interessanterweise dann auch 48, und ich hab spaßeshalber einfach mal ein hellbraunes Paar anprobiert, und: Es passt! Ein Optimist und Übertreiber würde jetzt sagen: Wie angegossen! Das wars wohl nicht, aber sie passten erstaunlich gut. Nicht so bequem wie meine (ausgelatschten) Turnschuhe, aber doch bequem. Und dann schau ich auf den Preis: 19€. 19€! Neunzehn Euro für ein Paar Schuhe in meiner Größe! Das letzte Mal hab ich Schuhe in der Preiskategorie gekauft, da muss ich zwölf  gewesen sein. Selbst meine Flipflops, die ich vor dem Sommerurlaub 2007 gekauft hatte, haben 27€ gekostet!

Es gab noch ein schwarzes Paar Schuhe, was mir noch besser gepasst hatte, aber das hätte 50€ gekostet…und das war ich so kurz vor Weihnachten nicht bereit und fähig, auszugeben. So ists dann das 19€-Paar geworden, und ich bin sehr zufrieden damit!

Wer jetzt denkt, dass ich auch das andere Paar Schuhe verdient hätte, kann mir ja einen (Teil-)Gutschein dafür zum Ehrenfeste unseres kleinen Jesus schenken :-)