Jan 26 2010

Die Mitfahrgelegenheit zu Weihnachten – Drama oder Komödie?

Das Folgende könnte womöglich der Feder eines begabten Dramaturgen und Autors entsprungen sein – vielleicht ist es aber auch nur eine erzählenswerte Geschichte, wie sie das Leben zu schreiben pflegt. Die Namen und Orte sind möglicherweise frei erfunden. Drama oder Komödie. Wer weiß das schon?

Im vergangenen Dezember rückte Weihnachten wie jedes Jahr eigentlich mit Siebenmeilenstiefeln näher, bis man die Wärme des Atems der Rentiere Santas auf der Haut förmlich fühlen konnte. Es war also soweit: Ich sollte in einer neuerlichen Auflage der Mitfahrgelegenheit erst nach Weimar (ge)fahren (werden), um von dort mit meiner Freundin in den Weihnachtsurlaub bei ihren Eltern im Harz aufzubrechen. Hört sich soweit einfach an. Dachte ich auch.

Vorgeschichte: Eine bereits voll durchgeplante Mitfahrgelegenheit sagt mir 24h vor der geplanten Abfahrt ab. Panik! Wie jetzt nach Weimar kommen? Ah, eine Alternative. Anrufen! Von meinem Dilemma erzählen! Mitleid. Nein, sie will eine andere Strecke fahren. Betteln. Ja, sie nimmt mich mit!

48h später, etwa eine Woche vor Weihnachten: Die Mitfahrgelegenheit war terminiert, der Treffpunkt abgesprochen, der liebe Christian um Punkt 9 Uhr morgens in Wuppertal am Hauptbahnhof. Dankbar, dass die nette Fahrerin für den heutigen Tage sogar einen Umweg für mich in Kauf nehmen würde. Meine sonore Stimme schien auf sie eine sirenenhafte Auswirkung gehabt zu haben. Oder so ähnlich.

Nachdem sie fünf Minuten nach der verabredeten Zeit noch nicht am Treffpunkt angekommen war (praktischerweise übrigens das Restaurant “Zur Goldenen Möwe” – wo ich mich bereits mit einem Kaffee  “to go” versorgt hatte), rief ich an. Keine Antwort. Wird mich da jemand versetzen?

Nach wenigen Augenblicken allerdings der Rückruf:

“Mein Auto springt nicht an. Mein Freund hat das Auto gestern gefahren, ich hoffe, das Benzin ist nicht leer.”

Üblicherweise kontrolliert man natürlich auch nicht den Benzinstand, bevor man 400km durch die Republik zu fahren gedenkt. Wozu auch. By the way war das der Anfang der Dezember-Eiszeit im Jahr 2009, es gab also auch in Deutschland tatsächlich vermehrt kristallines Wasser zu bestaunen – was direkt meine erste Vermutung gedeihen ließ: “Die Batterie ist leer.”

In der Zwischenzeit fand ich auch einen weiteren Mitfahrer. Setzte ihn über alles Wissenswerte in Kenntnis (die Mitfahrgelegenheit, das Wetter, mein Leben) und wir versorgten uns für die Wartezeit mit Kaffee.

Nach etwa einer halben Stunde kam ein Anruf:

“Ja, also, es ist nicht das Benzin. Keine Ahnung, was es ist, ich ruf mal den ADAC an. Wartet ihr?”

Ja natürlich warte ich! Wo soll ich denn auch hin? Außerdem fand ich die gesamte Situation zu dem Zeitpunkt bereits amüsant, dass ich mir das Ende des Dramas nicht entgehen lassen wollte.

Nach etwa einer guten weiteren Stunde Wartezeit (und einem zweiten Frühstück) der nächste Anruf:

“Der ADAC ist jetzt da. Es ist nicht der Anlasser. Er findet den Fehler auch nicht. Er ruft einen Abschleppdienst an.”

Hörte sich soweit super an. Vor allem der Fakt, dass sie einen Leihwagen in Aussicht gestellt bekommen hat. Mein neuer Freund Falk, der mit mir gewartet hatte, und ich, gingen zu Fuß (mit unseren weihnachtsgeschenkebepackten) Taschen zum Ort des Geschehens – der nur etwa 10 Minuten entfernt lag.

Nach kurzem Vorstellen und Gelächter über die Situation erschien auch fluchs der Abschleppdienst, der uns einen Leihwagen garantierte, der aber im Nachbarort Remscheid stünde – und nur zwei von uns drei Unglücklichen im Abschleppwagen mitfahren dürften. Wir zwei Mitfahrer, aus solidarität aneinandergekettet, zogen es vor, wieder in den Wuppertaler Hauptbahnhof zu marschieren, um nochmals knapp 1,5h zu warten, bis, ja, bis endlich und viereinviertel Stunden nach der geplanten Abfahrt es endlich losgehen konnte.

Es wurde eine Mercedes-B-Klasse. Noch vor dem Einsteigen wurde mir von der Fahrerin in ihrer (charmant) frauenhaften Art gesagt, dass sie sich mit dem neuen Auto doch unsicher fühle und ob ich nicht fahren wolle.

Welch Angebot. Erst gehts 4 1/4 Stunden später los, und dann darf ich auch noch selbst fahren – und für die Fahrt auch noch bezahlen. Na immerhin war das der einzige Lichtblick am Horizont – 4h Spaß beim Mercedes-Fahren!

Nach vier unterhaltsamen Stunden Autofahrt durfte ich dann an meinem Bestimmungsort aussteigen und habe sogar anständig Rabatt bekommen. Im nachhinein hätte ich für die Gaudi aber wohl auch den vollen (Eintritts-)Preis bezahlt. Danke für die acht schönen Stunden!

Zwei Tage später ging es dann bei -18°C durch den Harz…


Dez 12 2009

Einkaufen an einem Samstag-Nachmittag im Dezember

Ich sage es gleich vorweg: Ja, ich weiß, dass Weihnachtszeit ist. Ja, ich weiß, dass die Leute da kaufen, wie wenn es in der DDR irgendwann mal irgendwas gegeben hat. Man hat gekauft, ob man es brauchte oder nicht!

Ich brauchte heut in die Stadt. Düsseldorf. Sind sonst ja schon genug Leute unterwegs. Plus holländische Einkaufstouristen. Plus Auswärtige. Plus Weihnachts-Shopper. Und ich eben.

Ins Geschäft meiner Wahl bin ich dann auch recht schnell gekommen. Doch einmal drin, war ich gefangen. Schlange stehen und Umkurven von menschlichen Pylonen im Mittelgang gehörten heut zur  Standardausrüstung des Weihnachtseinkauf-Grand-Prixs. Bekommen habe ich am Ende dennoch etwas  (aus Sicherheitsgründen, da der Beschenkte dies hier ja lesen könnte, sage ich nicht, wo und was es war ;-) ).

Doch dann kams ganz dicke. Ich hätte ein Foto machen müssen, nein, eine Video-Dokumentation, doch nichts hätte dem gerecht werden können, was ich da erlebt habe. Ich habe an einer einfachen Fußgänger-Ampel in der Innenstadt zehn Minuten angestanden. Anfangs in Reihe 52 natürlich, bei etwa 4 Reihen pro Ampelphase. So voll war es. Unglaublich. Als würde es morgen in den Geschäften nix mehr zu kaufen geben. Gibt es aber sogar, morgen ist verkaufsoffener Sonntag. Da rennen die Leute wahrscheinlich genauso wirr durch die Gegend, denn tags drauf gibts ja nix mehr einzukaufen – oder so ähnlich.

Ich war heilfroh, dass ich am Ende unfallfrei die Innenstadt verlassen durfte und heim gekommen bin. An sich wollte ich ja dank anhaltenden Husten und Schnupfen gar nicht aus dem Haus, ging aber nicht anders. Und dann dieses Gewusel. Schlimmer (und vor allem nicht ansatzweise so süß!) hat das bei “Siedler 2″ nicht ausgesehen.

Zum Glück habe ich mit dem heutigen Tag den Weihnachtseinkauf-Marathon 2009 beendet, so früh wie noch nie. Endlich kann ich an Wochenenden entspannt zu Hause bleiben. Oder mich mit meiner Freundin auf den Weg in die Stadt zum Shoppen und Glühweintrinken begeben…wie gewonnen, so zerronnen *grmpf*


Dez 3 2009

Geld verdienen im Internet?

Trigami ist eine Plattform, wo Blogger fürs Bloggen über bestimmte Themen Geld bekommen. Hört sich nett an. Dominik nutzt das und finanziert sich damit (über einen längeren Zeitraum denke ich) eine Playstation 3. Nett eigentlich.

Wollte mich da auch mal zum Nebenverdienst durch Testen oder Bekanntmachen von Dingen anmelden. Aber die wollten mich momentan nicht, da Google scheinbar null Backlinks gespeichert hat. Könnte daran liegen, dass ich vor einiger Zeit Suchmaschinen ausgesperrt hatte.

Doch das brachte mich gleich ins Grübeln. Im Prinzip hört sich das ja nett an: “Geld verdienen von zu Hause aus beim Bloggen(, was ja sowieso Spaß macht)”.
Aber was bringt es mir wirklich? Vllt. 20-40€ extra im Monat (mal so geschätzt). Wären auch nur 2-6h Arbeit, das ginge ja. Inklusive des Beitrags, der dazu verfasst werden müsste. Aber lohnt sich das wirklich?

Klar, mein Blog würde häufiger Beiträge bekommen, ich hätte beim Testen vielleicht Spaß und neben Geld gäbe es teilweise auch Produkte “zum Behalten”. Aber dafür würde ich halt den Blog eben auch mit 1-2 Beitrgen pro Monat mit Werbung zumüllen erweitern. Stört das die Leser? Vor allem: Stört das mich? Ich kanns nicht beantworten, habe vorerst aber das Thema auch zurückgestellt und würde mich über einige externe Meinungen freuen.

Was meint ihr?


Okt 26 2009

Ich will Hand- oder Papiertücher!

Gestern war es nach einiger Zeit mal wieder soweit: Ich bin (mit meiner Freundin) nach Thüringen gefahren. Einen Zwischenstopp haben wir in Hessisch Lichtenau beim wohlbekannten Pommes- und Formfleisch-Schnellimbiss eingelegt. Um auf die Toilette zu gehen gibt es unterwegs eh nix besseres! (vor allem nicht die schmierigen Rastplätze).

Doch eins ist mir auch da wieder (wie jedes Mal) aufgefallen: Warum haben die an den Waschbecken keine Hand- bzw. Papiertücher? Immer nur diese vermaledeiten Mist-Föns für die Hände!

Denkt mal darüber nach: Der Erfinder mag sich nur Gutes gedacht haben, und theoretisch ist das auch toll, umweltfreundlicher und quasi frei von Folgekosten. Aber was nützt mir all das, wenn meine Hände nach dem ‘Trocknen’ genauso feucht sind wie zu Anfang???

Beim (zugegeben: unwahrscheinlichen) Lesen dieses Textes muss sich die Herstellerfirma ins Fäustchen lachen. Nicht nur, dass das Produkt höchstens mittelmäßig ist, nein, sie verdienen damit auch noch Fantastilliarden, da ungefähr in jeder (semi-)öffentlichen Toilette so Dinger hängen!

Dies ist gleichzeitig meine 11. Sache, die es nicht geben dürfte!

PS: dieser Text wurde am Android-Phone mit ‘WPtoGo’ geschrieben. Ging erstaunlich gut!


Okt 18 2009

Online-Stöckchen die 1.: “10 Dinge, die es nicht geben dürfte”

Vor einigen Tagen wurde mir per Twitter-Eintrag ein virtuelles Stöckchen zugeworfen. Was das genau bedeutet, wusste ich bis vor kurzem selbst nicht. Man wird quasi online dazu aufgefordert, irgendwas zu machen. So was wie früher Kettenbriefe oder Umfragen per E-Mail, die man beantworten und an 10 Leute weiter schicken musste (Georg, hast du so Umfragen noch??)…und dieses (mein erstes) Stöckchen trägt die Überschrift: Dinge, die es nicht geben dürfte.

Dominik (von eneinz.de) hat seine 10 Dinge hier niedergeschrieben und mich dazu aufgefordert, es ihm gleich zu tun. #

Also los, hier meine 10 (äußerst ungeliebten) Dinge, die es nicht geben dürfte:

  1. im Speziellen bundesligafreie und im Allgemeinen fußballfreie Zeit. Die schlimmste Zeit des Jahres!
  2. …wenn das Geld- vor dem Monatsende ist
  3. unfreundliche Verkäufer, die den Anschein erwecken, den Verkauf gar nicht nötig zu haben. Der Kunde ist König!
  4. Leute im Fernsehen, die mich zum Fremdschämen bringen
  5. eindeutig schlechte, einfallslose Werbung für Produkte, die eh kein Mensch kaufen möchte
  6. den Staub in meiner Wohnung
  7. zu wenig Bier im Haus, wenn die Freunde mal wieder vorbei kommen
  8. Bahnbedienstete, die trotz Zugverspätung die Tickets kontrollieren
  9. Politiker, die trotz eindeutiger Ahnungslosigkeit für oder wider irgendwas sind
  10. “Geiz ist geil”-Mentalität bei Dingen, wo es nicht angebracht ist (z.B. Elektronik/Handys/langsamen USB-Sticks..)

So, das waren jetzt meine 10 Dinge, die es eigentlich gar nicht geben darf. So was wie Krieg oder tödliche Krankheiten ist mir zu profan, da man daran eh kaum was ändern kann…

Das Stöckchen werfe ich nun einfach mal weiter an den lieben Jörg, an Sven, von dem ich schon ewig nix gehört habe und an meine Freundin :-) Letztere darf dann ihr Stöckchen per erstmaligem Gast-Beitrag an dieser Stelle veröffentlichen :-)


Okt 9 2009

Der neue Mitbewohner

So. Jetzt endlich! 5 Tage habe ich das neue Sofa jetzt, (mindestens) 3 Tage habe ich Fotos angekündigt – jetzt ist es endlich soweit! Ein neues Sofa bringt der Herbst. In nicht ganz so herbstlichen Farben, soll aber ein Ganzjahres-Sofa werden. Und kein Saisonarbeiter :-)

Um auch niemanden hier auf die Folter zu spannen, gleich die Fotos. Den Vergleich zu vorher gibts in der Galerie! Also, los gehts:


Okt 5 2009

Die erste Familien-Feier…

…nein, natürlich nicht die erste Familien-Feier, an der ich teilgenommen habe…aber die erste (Teil-)Familien-Feier, die ich ausgerichtet habe! :-)

Zu Anlass meines Geburtstags vor einer guten Woche (Danke nochmal an alle Glückwünsche!) habe ich für gestern eingeladen: Oma, Mama, AC-Mailand-Heinz sowie meine Schwester und ihren Mann. Und natürlich Ewe und mich :-) (Mein Vater hatte auf Grund der Pferdewaage keine Zeit)

Wie gesagt, noch nie habe ich (mehr als meine Oma oder mal auf’n Sprung mal meine Mutter) eingeladen. Außer für rauschende Feste unter gleichaltrigen. Hörte sich also gut interessant an, konnte nur spannend werden.

Dank des Tags der deutschen Einheit mussten wir die Coppenrath&Wiese-Torte sowie die Zutaten für den selbstgebackenen Pflaumenkuchen bereits vor dem Wochenende kaufen. Das Backen des Kuchens hat dann dankenswerterweise Ewe übernommen, und sie hat sich selbst übertroffen (durfte vorab schon mal kosten :-) )

Sonntag begann dann die große Vorbereitung: Aufräumen (gut, das kenn ich ja..), putzen (hab ich in der Art noch nie gesehen, Wahnsinn, was (Haus-)Frauen so machen!) und Stühle rücken. Letzteres war vonnöten, da ich (natürlich?) keinen Tisch habe, an dem 7 Personen speisen können. Habe (im nachhinein ziemlich doof) leider keine Fotos gemacht. Aber erzählt ist es ja eh viel schöner. Hatten auf jeden Fall das Ganze so arrangiert, dass die Alten Erwachsenen am Ess-Tisch und die Jungen Kinder wir am Couchtisch sitzen sollten.
Und grad, als wir alles soweit aufgebaut hatten, klingelt mein Telefon. Meine Schwester. An sich wusste ich schon beim Klingeln, was für ein Gespräch folgen würde. Sie hat abgesagt, weil sie sich tags zuvor “was eingefangen” hatte…na klar…na toll, der ganze Aufwand (soviel Umräumen, soviel Kuchen!) für nix…

Nun ja, so waren wir also zu fünft, haben lecker Kuchen gegessen und (Senseo-)Kaffee getrunken – was übrigens bedingt auch partygeeignet ist. Nach der Feierlichkeit haben wir noch meine Oma zur Bahn gebracht, zu Hause dann aufgeräumt, Pläne für Montag geschmiedet und den Tag ausklingen lassen.

Mehr über Montag folgt! Das Thema: “Der neue Mitbewohner” :-)


Sep 17 2009

Beitrag 1(b) nach der Sommerpause

Jetzt, wo das Ganze wo dieser wundervolle Blog hier wieder funktioniert, muss ich natürlich auch was schreiben. Einen Vorteil hatte der Ausfall ja: Man musste sich keine Gedanken machen, es “geht ja eh nicht!”

Ich will jetzt auch keine Romane schreiben. Das liest am Ende dann eh niemand. Schreibe ich jetzt noch etwas zu meinem (mittlerweile gar nicht mehr ganz so) neuen Handy? Womit ich grundsätzlich (jetzt, wo wieder alles geht) sogar Blogeinträge schreiben könnte :-) Aber da werd ich bald sicher noch was zu schreiben, was man alles damit machen kann, was für tolle Sachen ich installiert habe etc.!

Ich könnte auch von meiner tollen Brocken-Wanderung Ende August (hier der Beweis, aufgenommen mit eben jenem tollem Handy in Kombination mit GPS und dem Programm MyTracks). War echt cool, insgesamt sind wir (zumindest zwei von unserer Truppe; bestehend aus Anja, Christiane, Ewe und mir…Pärchen-Wandern oder so *g* uh uh uh, wenn das nicht mal Gerüchte streut) 26km gewandert. Leider hat das GPS bzw. der Akku des Handys nach etwa 7 Stunden schlapp gemacht, und wir mussten den Rest ohne Aufzeichnung laufen. Aber “ging” auch gut :-)

Was ich aber am liebsten schreiben möchte, ist Folgendes: Vor einiger Zeit habe ich bei zavvi (ein Online-Shop aus den Kanalinseln) das Spiel Top Spin 3 (Tennis) für die Playstation bestellt.
Angekommen ist das Päckchen rund 10 Tage später. Soweit, so gut. Beim Aufmachen hatte ich schon ein etwas ungutes Gefühl, “Bauchgefühl” nennt Mann das, “Intuition” die Frau. Und wie sollte es anders kommen? Der nette Mensch, der das Spiel in die Packung gesteckt hat, hat statt dem Spiel für die PS3 das für Nintendo’s Wii erwischt!
Gut, kann passieren. Erste Reaktion des Supports auf meine Reklamation war, dass ich (wie so üblich) den falschen Artikel zurücksenden sollte, damit sie mir dann das korrekte Paket schicken können. Dafür müsste ich nur den Versand auslegen, der würde mir dann im nachhinein überwiesen werden.

Mein Glück an dieser Sache war jetzt, dass der Versand des Päckchens, weil DHL bei EU-Lieferungen die Kanalinseln nicht dazuzählt, teurer gewesen wäre, als wenn zavvi mir das Spiel einfach geschenkt hätte. Das konnte ich denen dann auch so klar machen, wodurch ich eine Gratis-Ersatz-Lieferung bekommen sollte.

In der Zwischenzeit hatte ich mir überlegt, dass ich mir zusätzlich noch Virtua Tennis 3 kaufen wollte, bei eben jenem Online-Shop. Witzigerweise kamen beide Pakete (wurde einzeln verschickt) am gleichen Tag an, und so habe ich die beiden Tennis-Spiele voller Freude ausgepackt – um dann in Lachen zu verfallen. Schaut euch das Ergebnis auf dem Bild am Besten selbst an:

zavvi

Richtig. Die haben es echt geschafft, mir statt 1x Top Spin und 1x Virtua Tennis zwei Mal das gleiche Spiel zu schicken! Da bin ich ja im ersten Moment fast vom Stuhl gefallen. Natürlich wieder den Support angemailt, die erst mal virtuell und verbal ausgelacht und um schnellstmögliche Klärung gebeten.

Wie ich gehofft hatte, haben sie mir wieder kostenlos und ohne Zurückschicken das (beim 3. Mal!) richtige Spiel geschickt. Jetzt habe ich also für einen Preis von ~30€:

  • Top Spin 3 für die Wii
  • Top Spin 3 für die PS3
  • 2x Virtua Tennis 3 für die PS3

Falls also jemand Interesse an dem Wii-Spiel bzw. Virtua Tennis haben sollte: Einfach melden! Für nen 10er oder was Kreatives geb ich die Spiele gern ab! :-)

Also mein Rat: Bestellt bei zavvi :-D


Jul 7 2009

Alle (2) Jahre wieder – neues Handy: HTC Magic!

Jeder, der einen Handyvertrag sein eigen nennt, kennt es. Alle zwei Jahre gibts ein neues Handy. Quatsch, bei mir nicht. Mein Handyvertrag hat (mittlerweile) nur noch 6 Monate Laufzeit, dafür ohne Handy-Subvention.
Heißt: Ich darf mir mein Handy bei eBay oder Amazon kaufen. Oder im aktuellen Fall im Telefon-Treff.

So, nochmal zurück auf Anfang: Vor (nahezu exakt) 2 Jahren hatte ich das M600i gekauft. War (und bin) damit sehr zufrieden, die Features waren allesamt auch überzeugend: (Hardware-)QWERTZ-Tastatur, Touchscreen, UIQ3.
Aber wie das (als Mann) nun mal so ist: Irgendwie möchte mal am liebsten immer was neueres und tolleres (und teureres) haben. Heutzutage wären das dann so Dinge wie das iPhone. Hätt ich natürlich auch schön gefunden, hat aber diverse Nachteile:

  • T-Mobile-Lock (wenn in Deutschland gekauft)
  • dadurch teurer Vertrag
  • (wenn im Ausland gekauft) hoher Kaufpreis (600€ etwa)

Das war ich nicht bereit auszugeben. Was also machen? Wenn ich mir ein neues Handy kaufe, soll es natürlich besser sein als das vorherige, sonst könnte ich mir das Ganze ja sparen :-) Und dann bin ich auf ein Handy gestoßen, was all das, was ich wollte, auch hatte: Das HTC Magic! Auch bekannt als ein “Google-Handy”:

  • 3,2″ Touchscreen
  • Keine Hardware-Tastatur mehr
  • WLAN, GPS, 3G, Lagesensor, Kompass
  • Android-Betriebssystem (Google’s selbst erstellte Linux-Variante)
  • 3,1 Megapixel-Kamera (endlich wieder eine Kamera, das M600i hatte keine!)
  • 8 GB Speicher(karte)
  • und natürlich der “Market”, wo man tolle und neue Programme runterladen kann (wie AppStore)
  • ach ja…und synchronisieren kann man natürlich auch Kalender, Kontakte und E-Mails mit Google :-)

Gut, ob das alles jetzt fürs Überleben notwendig ist, sei mal dahin gestellt.
Wobei: Wenn ich mal in der Pampa ausgesetzt werden sollte, kann ich per GPS und Google Maps jetzt gucken, wie ich heim komme! Oder im Internet nach der nächsten Taxizentrale suchen. Oder nach der besten Bahnverbindung, und wie ich zur Bahn hinkomme. Oder einfach mit dem Kompass mein Glück versuchen. Oder…

Von mir gibts eine absolute Kaufempfehlung, 5 von 5 Bratwürsten für das Handy :-)

HTC Magic (with Google)


Mai 21 2009

Twitter taugt nichts ?

Da soll mal einer sagen, dass Twitter für nichts zu gebrauchen ist!

Ich “followe” unter anderem die Webpräsenz Mitfahrgelegenheit.de, und die haben sich etwas Tolles überlegt: Unter den ersten 100 “Followern” wurden 10 Premium-Accounts für 1 Jahr verlost. Und na ja, was soll ich sagen? Ich habe seit heute für ein Jahr kostenlos einen Premium-Account :-)

Noch weiß ich zwar nicht, was das exakt für Vorteile bringen wird, aber es liest sich auf jeden Fall gut :-) Premium-Nutzer. Klingt wie Alpha-Tier, Mensch 1. Klasse, VIP! Und so oft gewinne ich ja auch nicht :-)

Ach ja, hier kann man das MFG-Twitterprofil einsehen :-) Auf zum Premium-Account! :-)