Nov 7 2010

Fahrgastrechte und die Deutsche Bahn – Danke EU!

Wer es noch nicht weiß: Wer im Fernverkehr mit der Deutschen Bahn unterwegs ist, und wer dann durch Verspätungen, die die Bahn verschuldet hat, sein Ziel später erreicht, hat seit einiger Zeit Recht auf eine anteilige Zurückerstattung des Fahrpreises.

Die Staffelungen sind dabei:

  • Bei mehr als 60 Minuten Verspätung: 25% des Fahrpreises
  • Bei mehr als 120 Minuten Verspätung: 50% des Fahrpreises

Da meine Freundin und ich vor einem Monat in Prag waren und mit der Bahn dort hin gefahren sind und in das (zweifelhafte) Vergnügen einer mehr als zweistündigen Verspätung gekommen sind, haben wir das entsprechende Fahrgastrechte-Formular (erhältlich in jedem Service-Center der Deutschen Bahn) ausgefüllt, alle notwendigen Unterlagen beigelegt (hauptsächlich Tickets und Bestätigung über die Verspätung) und einfach mal geschaut, was die Deutsche Bahn AG so macht.

Gut 3 Wochen später kam dann ein Brief der DB, in dem man sich bei mir/uns entschuldigte, dass das leider vorkäme und dass wir selbstverständlich und dann unkompliziert 44€ unserer bezahlten 84€ zurück bekämen. 50% des Fahrpreises von 2×39€ zuzüglich 5€ unserer Sitzplatzreservierung.

Im nachhinein kann man also sagen: Bei solchen Fahrten darf die Bahn (wenn man denn die Zeit hat) gerne mal ein wenig später eintreffen ;-)
Und von den 44€ fahren wir kommenden Freitag mit dem Sonderticket der Deutschen Bahn für eine nette Tagestour nach Amsterdam :-)


Okt 14 2010

Prag besuchen leicht gemacht

Ich habe vor etwa 1,5 Jahren bei Animod einen Hotel-Gutschein erstanden: “2 Personen, 3 Nächte, Prag, Hotel Amedia, mit Frühstück, 99€.” Klang gut. Jetzt endlich zum Vierjährigen (hier bitte einen Tusch einfügen) haben wir es dann geschafft, endlich auch mal hinzufahren.

Gebucht haben wir dazu das Europa-Spezial der Deutschen Bahn, 39€ p.P. und Fahrt. Die Stationen für die Hinfahrt waren:

  • Ab 5.49h Abfahrt Jena Paradies, An 07:10 Halle(Saale) (Regionalbahn)
  • ab 07:18 Halle(Saale), An 09:04 Dresden Hbf (ICE)
  • ab 09:10 Dresden Hbf, An 11:27 Praha hl.n. (EC)

Wir also in aller Herrgottsfrühe am Bahnsteig. Sauber, Zug direkt mal 5 Minuten Verspätung. Mit dem Ergebnis, dass sich diese Verspätung exakt so kumuliert hat, dass wir den Zug (am richtigen Gleis stehend) gerade anfahren sahen. Planänderung: Ankunft 2 Stunden später. Hat dann aber auch halbwegs gut geklappt.

Wer es noch nicht wusste: Ab 1h Verspätung gibts 25%, ab 2h sogar 50% des Reisepreises wieder. Habe nach der Rückkehr so ein Formular auch abgegeben, in einigen Wochen wissen wir mehr, ob das, was die EU da fordert, auch funktioniert.

Zu Prag selbst muss man wohl nicht viel sagen, die meisten waren ja eh schon einmal da ;-) Haben uns einige Sachen angeschaut (exklusive Prager Burg, denn 350 Kronen Eintritt zzgl. 500 Kronen Audioguide war dann doch zu unverschämt), viel Rumgelaufen, schick Essen gewesen. Böhmische Knödel, Gulasch, Rotkohl, Sauerkraut und Haxe (nicht unbedingt auf einmal) rocken einfach! Das durchschnittliche (reichliche) Essen im Restaurant kostete zwischen 180 und 240 Kronen, also zu unserem Wechselkurz zwischen 7,50-10€. Durchaus fair.

Obwohl die ganze Welt Budweiser kennt, scheint keine Sau das dort zu trinken. In den Kneipen gabs praktisch nur Pilsner Urquell und unser neuer Favorit: Velkopopovicky Kozel. Musste ich üben, das fehlerfrei auszusprechen. In “dunkel” übrigens! Das Bier war allein schon des Logos wegen cool. Gab es im Restaurant zwischen 26 und 45 Kronen, die Spanne war also nicht gerade klein.

Auf einem Ausflug zum “Eiffelturm von Prag” haben wir den Schauspieler Mikael Nyqvist gesehen, wie er uns bei unserem Abstieg vom Berg entgegen kam. In einer Drehpause zu seinem neuen Film: Mission Impossible 4 (der u.a. in Prag spielt). :-)

Und auch, wenn die 99€ vom Hotel billig klingen, war es das am Ende gar nicht mal so: 170€ für die Bahnfahrt, 100€ fürs Hotel und nochmal 190€ haben wir dort so verbraten. Gut, inklusive knapp 40€ Klamotten und wohl 70€ etwa für Eintritte und Fahrten.

Fotos vom Trip gibt es momentan nicht, habe die Kamera-Auswertungen noch nicht auf dem Rechner. Wird ggfs. nachgeholt. Vielleicht wird ja nun auch wieder häufiger was hier geschrieben ;-)

Noch als Schmankerl hinten dran. Ein Obdachloser in Prag treibt seinen Spaß mit einem Obdachlosen-Freund :-D


Okt 13 2010

Besser (ganz) spät als nie: Slowmo´s – das Finale

Auch wenn das Geschehene bereits einige Monate her ist, dem Interesse der Öffentlichkeit soll und muss Genüge getan werden. Also los:

Am 13.07.2010 trafen sich die beiden Finalisten zur letzten Schlacht. Das moderne Gegenstück zur Schlacht um Minas Tirith. Nur ohne Untote. Und ohne Orks. Also eigentlich ein Fußballspiel.

Die Partie lautet wie bereits am 2. Spieltag: Milchmäuse gegen Slowmo´s. Beim ersten Aufeinandertreffen konnten die Milchmäuse noch von Glück und dem Unvermögen des Slowmo-Torwarts (und Blogschreibers) profitieren und ein 1:1 erduseln. Doch diese Milchmäuse im Finale sollten ein anderes Kaliber sein als in der Frühphase der Saison.

So begab es sich, dass die erste Halbzeit ein von Höhepunkten relativ befreites Spiel für die zahlreichen Zuschauer bot.
In der zweiten Halbzeit sollte sich dies ein wenig ändern, es gab ab und zu wenigstens einige Torchancen. Die größte in der “89. Minute”, als es auf einmal (und zum Unverständnis der Milchmäuse) Hand-Elfmeter für die Slowmo´s gab.

Gab es da nicht schon etwas? Ja natürlich, in der Vorrunde verschoss Kollege Volker bereits einen Elfmeter gegen die Jungs von Campus Süd in eben jener 89. Minute vollkommen unnötigerweise und den Gruppensieg kostend in die Arme des gegnerischen Torwarts.
Heute wollte sich der voller Zuversicht strotzende Kollege “Huth” aus der Abwehrregion das Leder schnappen und zum Turniersieg versenken. Soweit, so gut. Kann ja klappen. Doch was passiert? Auf einmal vereinigen 3 legendäre Szenen des Fußballs zu einem Bruchteil einer Sekunde am Sportplatz am Südpark:

  • Uli Hoeneß´ Elfmeter 1976, der heute noch nachts über Belgrad zu sehen ist
  • Uli Stielikes Elfmeter 1982, der bis heute einzige bei einer WM verschossene Elfmeter eines Deutschen
  • David Beckhams Elfmeter 2003, als dieser auf einer Ölspur seiner Frisur ausrutschte und den Ball im Sternenhimmel über Istanbul versenkte.

Jedenfalls muss unser kleiner Slowmo exakt an diese 3 Personen gedacht haben, denn der Elfmeter landete nicht nur nicht im Tor, nicht nur darüber, nicht nur außerhalb des Sportgeländes (was von 10m hohen Bäumen begrenzt wird), nein, der Ball kam Wochen später mit einem Paket irgendwo aus der Nähe von Wülfrath wieder. Eine nette Familie hat sich des kleinen Balls angenommen und ihn an seine Besitzer zurückgeschickt.

Nun ja, also 89. Minute weiterhin 0:0, Elfer daneben. Kollege Turnschuh haderte mehr mit sich selbst, um in seiner Funktion als Verteidiger zu patzen und die größte Chance der Milchmäuse in der Nachspielzeit nicht zu verteidigen. Doch die Milchmäuse scheiterten am heute exzellenten Keeper (mit 5-6 sauber gefangenen Flanken/Einwürfen) und dem starken Verteidiger Bene. Abpfiff! Elfmeterschießen. Wie so oft. Das Folgende im Ticker aus Sicht eines Torwarts:

  • Die Milchmäuse beginnen. Der Schütze ist schwer auszurechnen, Reaktion entscheidet. Der Schütze läuft an – links, rechts, Mitte, wohin? – und RUMMS, schlägt es nahezu mit Lichtgeschwindigkeit vom Torwart rechts unten ein. 1:0 Milchmäuse
  • Volker übernimmt Verantwortung. Anlauf, gut gezielt, Ball fliegt Richtung Winkel, Torwart geschlagen….Außenpfosten! Nein, wieder verschossen.
  • Die Milchmäuse. Der Stürmer. Diesmal weiß ich, wo er hin schießt. Links oben aus meiner Sicht, man sieht es ihm an. Er läuft an, ich einen Schritt ins Eck. Schuss. Guter Schuss. Winkel! Ich dran, aber 1cm Finger haben gefehlt. 2:0 !
  • Nun gehts ans Eingemachte. Eine Führung von 2:0 ist nicht ohne. Ruhe bewahren
  • Nun muss Georg ran. Bitte nicht wie vorher. Nein, knallhart ins linkere untere Eck! 2:1
  • Der nächste Schütze der Milchmäuse hat das Ziel seines Schusses bereits mit Moses in eine der Steintafeln geritzt. Ganz klar, wo der hinschießt. Rechts. Der Schütze läuft an. Ich eine gefühlte Minute vorher schon in die richtige Ecke. Schuss – rechts! Gehalten! Immer noch 2:1
  • Jetzt “durfte” ich selbst ran. Wie immer: Konzentrieren, nicht aus der Ruhe bringen lassen, anlaufen, Schießen. Kann so einfach sein. Ich laufe an, treffe halbwegs gut. Hart, links unten, TOR! 2:2. Ausgleich!
  • Der nächste Schütze der Milchmäuse daher voller Angst, seine Mannen auf die Verliererstraße zu bringen. Anlauf, Schuss…hoch, Latte! Die Chance für uns!
  • Unser Spieler Bruni läuft an. Versenkt leicht und flach zum 3:2, Führung!!
  • Der kommende Spieler könnte der letzte sein. Die Milchmäuse unter Druck. Der Schütze schaut ab dem Punkt, wo er den Ball auf den Punkt legt, ganz offensichtlich für jeden im weiten Rund in eine Ecke. “Okay” denke ich, “dann schießt der auf jeden Fall in die andere”. Er läuft an, ich bewege mich nach links, Schuss! TOR. 3:3, der Fuchs war doch tatsächlich so schlecht, derart lang in die Ecke zu gucken, und dann auch noch da hin zu schießen.

Jetzt entscheidet sich alles. Bene, unser mit Abstand schlechtester Torschütze ist am Punkt. Ansage etwa 1 Stunde vor Spiel: “Bene, wenn du im Finale gleich den entscheidenden Elfmeter verwandelst, küsse ich Dir die Füße”. -Georg

Nun ist es also soweit. Verwandelt Bene, sind wir Turniersieger! Anlauf. Die ganze Anspannung ist zu spüren. Schuss. Der Ball kommt nicht mal ansatzweise ins Eck. Der Torwart bewegt sich aber ein wenig, der flache und schwach geschossene Ball kommt genau auf ihn zu. TUNNEL! TOR! 4:3! Uneinholbar vorn! Turniersieg! Rekordmeister! Ungeschlagener Rekordmeister! Erster der Ewigen Tabelle! Für immer legendär!

Dies war die Geschichte des Finals. Danach gab es noch ein rauschendes Fest, in dessen Zusammenhang eine bis dato unbekannte Truppe hundsgemeiner Diebe den wohlverdienten Siegerpokal entwendet hat. Und dann auch noch Tage später höhnisch ein Foto der Geisel online gestellt hat. Der Pokal ist seitdem verschollen, vielleicht taucht er nie wieder auf. Und ich hatte ihn an dem Abend nicht mal in der Hand :-(

Und Georg küsste an selbigem Abend noch die nackten und verschwitzten Füße des entscheidenden Schützen Bene. :-)


Jul 6 2010

Uni-Liga: Die Slowmo´s wollen wieder ins Finale

Ladies and Gentlemen, it´s crunch time! Was die liebste Zeit von großen Sportlern wie Michael Jordan war, ist auch für sonstige Playoff-Fans ein Festtag.
Heute stand das Halbfinale um den Einzug in die Runde der letzten zwei besten Teams der Düsseldorfer Uni-Liga statt. Gegner war kein geringerer als unser eigener Finalgegner vom vergangenen Jahr, die wir nur mit anfangs viel Fortune und am Ende des Tages durch einen überragenden Torwart zwischen den Pfosten (beim Elfmeterschießen) geschlagen haben.

Eine kurze Vorstellung des Gegners ergibt folgende Details:

  • In 2 Saisons lediglich eine Niederlage, im letztjährigen Finale
  • Diese Niederlage auch nur nach Elfmeterschießen
  • Souveräner Tabellenerster in der diesjährigen Gruppa A
  • 9 Siege, 1 Unentschieden, 0 Niederlagen in der Gruppenphase
  • Unfassbare 41 geschossene Tore, bei nur 6 kassierten

Kurz gesagt: Der Schrecken eines jeden Gegners! Doch die Slowmo´s sind immerhin die einzigen, die die Jungs mit dem exotisch klingenden Namen Udinese Calcaneus überhaupt bezwingen konnten. Und eine Wiederholung dessen (und seit dem neuen Wembley-Tor wissen wir, dass sich Fußballgeschichte eben doch wiederholt!) wollten wir nicht nur erhoffen, sondern erzwingen.

Das Spielgerät sowie der Schiedsrichter erwiesen sich vorab gesagt heute eines Halbfinals würdig, großes Lob hierbei an die Turnierleitung!
Vom Anstoß weg ließen die Slowmo´s den scheinbar übermächtigen Gegner, ob ihrer weißen Trikots auch El Galacticos genannt, ein wenig Platz zur Entfaltung, ohne allerdings eine knallharte Raumdeckung mit Ball-Mann-Orientierung zu vernachlässigen.
Aus 6 kleinen Slowmo-Feldspielern wurde durch geschickte Kombination ein übermenschlicher Bewegungs-Apparat, der Ramrod glich – eine pure Kampfmaschine!

Nachdem die erste Halbzeit unspekatakulär 0:0 endete und die Slowmo´s sich insgeheim für den folgenden Verlauf schon eine Neuauflage des Elfmeterschießens wünschten, geschah es dann doch:
Aus dem mächtigen Taktik-Apparat der Slowmo´s schob sich Stürmer Flo auf zu neuen Ufern – in dem Fall dem gegnerischen Strafraum samt hochkarätiger Torchance. Die erste wurde nach überragender Vorbereitung und Auswackeln des Torwarts noch zeitgleich an Pfosten und Latte geschossen, doch die zweite Chance ließ dem Keeper der “Fersen” (irgendwas damit hat das Wort Calcaneus zu tun) keine Chance – 1:0 für die Slowmo´s!!

Die Fersen wollten ab dann in den zweiten Gang schalten und endlich mal Hackengas geben, doch zu Chancen kamen sie ob der überragenden Ausrichtung der Slowmo´s zu absolut keinem Zeitpunkt im Spiel.

Besonderer Aufreger und Hingucker im Spiel: Nach einem missglückten Angriffsversuch der wie einst Ikarus zurechtgestutzten Galaktischen nahm ich (in meiner Funktion als Oberaufseher und Nebenberufs-Torwart) den Ball, versuchte mit einem Abschlag den Schuss aufs gegnerische Tor, welches deren Keeper äußerst sträflich allein gelassen hatte (etwa 12m vor dem Tor) – und die Sekunden dieser Aktion schienen durch eine wundersame Fügung des Schicksals langsamer zu verrinnen als gewöhnlich.
Die Flugkurve des Balls ließ von vornherein erkennen, dass der Versuch sehr gefährlich werden könnte – die Länge passt scheinbar – der Torwart ist noch meilenweit vom Tor entfernt – der Ball kommt aufs Tor – der geht doch nicht rein????!!! – der geht rein???!!! – NEIN!

Nach einer gefühlt einminütigen Flugbahn gelangte der Ball durch die gewaltigen Kräfte des Magnus-Effekts trotz guter Planung und Durchführung durch das fiese Schicksal der Physik nicht ins Tor, sondern tatsächlich auf 50m Entfernung etwa 20cm neben das Gehäuse – weiter 1:0!

Doch dieser Versuch verlieh den Slowmo´s die Ikarus-Flügel 2.0 und stutzte den Gegner auf Pinguin-Format zusammen – das 1:0 und somit der Final-Einzug war eingetütet! Im übrigen sind wir damit die einzige Mannschaft, die es geschafft hat, Udinese Calcaneus ohne Gegentreffer vom Platz zu fegen!

Dort geht es kommenden Dienstag (13.07., 19.40h) zum Finale zwischen den Slowmo´s und dem Gegner in der Gruppenphase: Die Milchmäuse! Doch wie es sich über ein Turnier so ergibt, sind diese Milchmäuse nicht mehr der Gegner aus der Vorrunde – aber auch die Slowmo´s haben einiges dazugelernt. Und den Vorteil, bereits in einem Uni-Liga-Finale gestanden und dieses gewonnen zu haben! Klarer Vorteil Slowmo´s. Nächste Woche gibt es mehr! :-)


Mai 30 2010

Blog-Ideen

Was könnte man so schreiben in einem Blog? Die meisten Leute wissen das bereits, bevor sie so ein Ding auf irgendeinem Server installieren. Ich hab mir damals gedacht “guckste mal”. Sieht man auch an den Beiträgen, ist ziemlich bunt gemischt. Das wird und soll auch so bleiben, hab auch keine Lust, mich irgendwie einzuschränken. Wenn ich auf was Bock hab, dann schreibe ich, und wenn nicht, dann eben nicht. Da ich damit eh nix verdiene (finanziell, den virtual Swedish penis enlarger gewinne ich damit aber auch nicht), ist das ja auch “gut so”.

Hab mir aber überlegt, da ich es eh ab und zu schon gemacht habe, dass ich demnächst häufiger mal irgendwelche Sachen, die mir über den Weg laufen, bewusst vorstellen werde. Nicht unbedingt und zwangsläufig als komplett ausgereifter Testbericht oder so was, einfach nur als “guckt mal, das find ich gut (oder eben nicht)”.

Das könnten zum Beispiel irgendwelche Bücher sein, die ich gerade gelesen habe. Da fallen mir natürlich spontan auch ein paar ein, die ich gelesen habe, einige wenige (etwa alle) davon kennt man aber auch. Aber ich bin ja diesbezüglich noch in der Findungsphase! Über Computer-Kram muss ich nicht unbedingt schreiben, wobei mir ab und zu mal was androidthematisches auch gefallen könnte.

So, für heute an euch die Aufgabe: Geht weg vom Computer, lest doch mal ein Buch! Was mich Ende letzten Jahres überzeugt hat, war Verblendung von Stieg Larsson. Ist der Beginn einer Trilogie, spielt in Schweden und handelt von einem Journalisten, der den Mord an der Nichte eines Unternehmers aufdecken soll. Aber seht selbst ;-)

Stieg Larsson: Verblendung


Apr 7 2010

Mitfahrgelegenheit – “Ein Erlebnis” oder “Ist das wirklich sicher?”

Ich bin es schon oft gefragt worden. Heute erst wieder, und daher nehm ich das hier an dieser Stelle mal zum Anlass, öffentlich darüber zu reden. Die Ausgangsfrage lautet:

“Ist Mitfahrgelegenheit seriös und sicher? Kann man sich auch als Frau gefahrlos in ein fremdes Auto setzen?”

All jenen, die diese Frage überhaupt stellen, sei gesagt: Eure Eltern haben Euch (mindestens in diesem Bereich) gut erzogen! Man steigt nämlich in der Tat nicht bei Fremden ins Auto, egal, ob man nun 7 oder 27 Jahre alt ist. Ausgenommen sind wohl der Taxi- oder Busfahrer.

Aber Spaß beiseite, Ernst, komm mal her! Ernst! So Ernst, dann sag mal, wie das mit der Mitfahrgelegenheit so ist.

Ernst: “Also, das mit der Mitfahrgelegenheit ist so…….”
Ernst, Ruhe jetzt! Ich erzähl das! Also. Jetzt aber wirklich und echt.

Bedingt durch meine Fernbeziehung (die vllt ja irgendwem irgendwann mal aufgefallen ist) ist es so, dass ich mich natürlich auch mit den Möglichkeiten auseinander gesetzt habe, von A nach B (eben von Düsseldorf nach Weimar) zu kommen. Grundsätzlich gibt es da natürlich einige Methoden, die da wären:

  • selber mit dem Auto fahren – was natürlich für jemanden ohne Auto schwer ist.
  • Fliegen. Ist ohne Flügel natürlich schwer, mit den Billig-Fliegern aber im gewissen Rahmen eine Alternative,
  • Bahn fahren. Die fährt immerhin andauernd.
  • eben die Mitfahrgelegenheit!

So Scherzantworten wie “zu Fuß gehen” oder “mit dem Rad fahren” sind an dieser Stelle natürlich bewusst ausgespart ;-)

Gegen Fliegen spricht zum einen der Aufwand, der rund um einen Flug geschieht: Anreise zum Flughafen, Check-In-Prozedur, Abreise vom Flughafen. Dank Billigfliegern allerdings möglicherweise ähnlich günstig wie eine Mitfahrgelegenheit, aber (meistens) nicht so kurzfristig buchbar.

Die Bahn fährt natürlich immer und quasi überall hin. Und meistens oftmals manchmal auch pünktlich und bequem. Nun gut, die Fahrtzeit (in einem IC/ICE) ist sicher ähnlich wie eine Mitfahrgelegenheit, aber die (insbesondere kurzfristige) Verfügbarkeit einer Verbindung ist quasi nicht gegeben. Je größer die Strecke und je länger die Vorlaufzeit, desto eher lohnt sich natürlich womöglich eine Bahnfahrt.

So, nun aber zum Kernpunkt des Ganzen hier: Das Nutzen der Mitfahrgelegenheit!

Dafür spricht (was man den vorherigen Punkten auch schon (in)direkt entnehmen konnte:

  • Es ist kostengünstig (i.d.R. 5(-7) Euro/100km)
  • Es geht schnell (in den meisten Fällen etwa 100km/h inkl. Stau/evtl. Pausen etc.)
  • Es ist (relativ) bequem (eine große Limousine mehr als ein Corsa ;-) ) – bequemer als ein voller IC(E) oder ein Billigflieger allemal!
  • Es ist kurzfristig “buchbar” (3-7 Tage vorher sind dennoch zumindest “gut”, aber keine Voraussetzung)
  • Man bekommt (im Normalfall), wenn man es möchte, Unterhaltung geboten (eben durch Unterhaltung :-D )

Womöglich gäbe es noch weitere (kleinere und nicht so gewichtige)Punkte, die für die Mitfahrgelegenheit sprechen, aber die genannten sind definitiv die Hauptgründe. Der Grund, warum ich explizit die Mitfahrgelegenheit, nicht aber die Mitfahrzentrale, erwähne, ist, dass dort die Vermittlung an einen Fahrer schon Geld kostet.

Um die angezeigten Mitfahrgelegenheiten zu erhöhen, lohnt es sich übrigens, die “Umkreis-Suche” zu benutzen. Grade bei (NRW-)Studenten mit (NRW-)Ticket würde sich ein Blick über den städtischen Tellerrand hinaus lohnen. Also statt von Düsseldorf von Köln aus losfahren (Hinweise auf “Verbotene Stadt” sind an dieser Stelle weder von Düsseldorfern noch von Kölnern notwendig ;-) ).

Nun die Frage vom Eingang, ob das Ganze “sicher” ist. Natürlich habe ich selbst (männlich, 1,97m) nicht das Problem, dass ein potentieller Vergewaltiger oder Mörder an mir viel Spaß haben würde.
Aber auch für die Damen unter uns sei von mir (ohne Gewähr natürlich, rein aus empirischer Beobachtung!) gesagt: Nichts auf dem Planeten ist sicher, aber die Mitfahrgelegenheit Nutzende sind in der Regel einfach Pendler, die zB in München wohnen und in Köln arbeiten, und dementsprechend jedes Wochenende (oder zumindest regelmäßig) in die Heimat fahren. Und in der Bahn oder im Flugzeug gibt es mindestens genauso viele Verrückte.

Desweiteren sind Fahrten, bei denen man als Mitfahrer alleine mit dem Fahrer fährt, extrem selten bis (mittlerweile) gar nicht mehr vorhanden. Selbst vor kurzem, bei einer Fahrt ab 4.30h morgens (!) waren wir zu fünft im Auto!

Als Frau kann man sich also in der Regel sicher sein, dass noch 2-3 weitere Mitfahrer an Bord sein werden, wovon dann mindestens einer immerhin männlichen Geschlechts sein sollte (zuzüglich dem hier angedachten männlichen Fahrer). Eventuelle Übergriffe erschweren sich natürlich mit der Zahl der Mitfahrer, man kann da also im Großen und Ganzen beruhigt sein.

Auch die Frage nach rasenden Fahrern in verkehrsuntüchtigen Fahrzeugen ist berechtigt. Die Wagen sind alle gut in Schuss (und zumeist nur wenige Jahre alt), und die Fahrer fahren, gerade, wenn sie mit Fremden unterwegs sind, sehr behutsam. Ausnahmen könnten die Regel allerdings bestätigen ;-) Aber dann kann man ja auch darüber sprechen!

Das Schlimmste, was mir in meiner Zeit bisher passiert ist, sind unkommunikative (Mit-)Fahrer, Unpünktlichkeit mancher Beteiligter (was bis auf einen Ausreißer auch ausschließlich Mitfahrer waren) oder (in meinen Augen) zu teure Fahrten. Die oben angesprochenen 5-7€/100km sind der Vollständigkeit halber realistisch, aber 7€/100km einfach vollkommen überzogen (grad bei zuletzt gesunkenen Spritkosten). Außer natürlich, der Fahrer möchte damit seinen Lebensunterhalt verdienen. Bei 4 Mitfahrern im Auto wären es immerhin 28€/100km Fahrt. Selbst nach Abzug sämtlicher Kosten ließe es sich damit zumindest halbwegs leben.

Schlimmer sind nur noch (und das gibt es scheinbar tatsächlich) professionelle Mitfahrgelegenheiten. Die dann mit einem Kleinbus regelmäßig von A nach B und zurück fahren, nur, um sich was dazu zu verdienen. Da kommen dann natürlich keine Gespräche auf, und die Fixierung auf den Verdienst schmälert die Wahrscheinlichkeit, dass die Fahrt günstig ist.

So, zum Abschluss noch: Fahrt mit, lasst Leute mitfahren, traut Euch! Dies soll nicht missionarisch klingen, kann sich aber in vielen Fällen einfach lohnen! Danke fürs Lesen, ich würd mich über Kommentare/Erfahrungen wirklich freuen! :-)


Jan 26 2010

Die Mitfahrgelegenheit zu Weihnachten – Drama oder Komödie?

Das Folgende könnte womöglich der Feder eines begabten Dramaturgen und Autors entsprungen sein – vielleicht ist es aber auch nur eine erzählenswerte Geschichte, wie sie das Leben zu schreiben pflegt. Die Namen und Orte sind möglicherweise frei erfunden. Drama oder Komödie. Wer weiß das schon?

Im vergangenen Dezember rückte Weihnachten wie jedes Jahr eigentlich mit Siebenmeilenstiefeln näher, bis man die Wärme des Atems der Rentiere Santas auf der Haut förmlich fühlen konnte. Es war also soweit: Ich sollte in einer neuerlichen Auflage der Mitfahrgelegenheit erst nach Weimar (ge)fahren (werden), um von dort mit meiner Freundin in den Weihnachtsurlaub bei ihren Eltern im Harz aufzubrechen. Hört sich soweit einfach an. Dachte ich auch.

Vorgeschichte: Eine bereits voll durchgeplante Mitfahrgelegenheit sagt mir 24h vor der geplanten Abfahrt ab. Panik! Wie jetzt nach Weimar kommen? Ah, eine Alternative. Anrufen! Von meinem Dilemma erzählen! Mitleid. Nein, sie will eine andere Strecke fahren. Betteln. Ja, sie nimmt mich mit!

48h später, etwa eine Woche vor Weihnachten: Die Mitfahrgelegenheit war terminiert, der Treffpunkt abgesprochen, der liebe Christian um Punkt 9 Uhr morgens in Wuppertal am Hauptbahnhof. Dankbar, dass die nette Fahrerin für den heutigen Tage sogar einen Umweg für mich in Kauf nehmen würde. Meine sonore Stimme schien auf sie eine sirenenhafte Auswirkung gehabt zu haben. Oder so ähnlich.

Nachdem sie fünf Minuten nach der verabredeten Zeit noch nicht am Treffpunkt angekommen war (praktischerweise übrigens das Restaurant “Zur Goldenen Möwe” – wo ich mich bereits mit einem Kaffee  “to go” versorgt hatte), rief ich an. Keine Antwort. Wird mich da jemand versetzen?

Nach wenigen Augenblicken allerdings der Rückruf:

“Mein Auto springt nicht an. Mein Freund hat das Auto gestern gefahren, ich hoffe, das Benzin ist nicht leer.”

Üblicherweise kontrolliert man natürlich auch nicht den Benzinstand, bevor man 400km durch die Republik zu fahren gedenkt. Wozu auch. By the way war das der Anfang der Dezember-Eiszeit im Jahr 2009, es gab also auch in Deutschland tatsächlich vermehrt kristallines Wasser zu bestaunen – was direkt meine erste Vermutung gedeihen ließ: “Die Batterie ist leer.”

In der Zwischenzeit fand ich auch einen weiteren Mitfahrer. Setzte ihn über alles Wissenswerte in Kenntnis (die Mitfahrgelegenheit, das Wetter, mein Leben) und wir versorgten uns für die Wartezeit mit Kaffee.

Nach etwa einer halben Stunde kam ein Anruf:

“Ja, also, es ist nicht das Benzin. Keine Ahnung, was es ist, ich ruf mal den ADAC an. Wartet ihr?”

Ja natürlich warte ich! Wo soll ich denn auch hin? Außerdem fand ich die gesamte Situation zu dem Zeitpunkt bereits amüsant, dass ich mir das Ende des Dramas nicht entgehen lassen wollte.

Nach etwa einer guten weiteren Stunde Wartezeit (und einem zweiten Frühstück) der nächste Anruf:

“Der ADAC ist jetzt da. Es ist nicht der Anlasser. Er findet den Fehler auch nicht. Er ruft einen Abschleppdienst an.”

Hörte sich soweit super an. Vor allem der Fakt, dass sie einen Leihwagen in Aussicht gestellt bekommen hat. Mein neuer Freund Falk, der mit mir gewartet hatte, und ich, gingen zu Fuß (mit unseren weihnachtsgeschenkebepackten) Taschen zum Ort des Geschehens – der nur etwa 10 Minuten entfernt lag.

Nach kurzem Vorstellen und Gelächter über die Situation erschien auch fluchs der Abschleppdienst, der uns einen Leihwagen garantierte, der aber im Nachbarort Remscheid stünde – und nur zwei von uns drei Unglücklichen im Abschleppwagen mitfahren dürften. Wir zwei Mitfahrer, aus solidarität aneinandergekettet, zogen es vor, wieder in den Wuppertaler Hauptbahnhof zu marschieren, um nochmals knapp 1,5h zu warten, bis, ja, bis endlich und viereinviertel Stunden nach der geplanten Abfahrt es endlich losgehen konnte.

Es wurde eine Mercedes-B-Klasse. Noch vor dem Einsteigen wurde mir von der Fahrerin in ihrer (charmant) frauenhaften Art gesagt, dass sie sich mit dem neuen Auto doch unsicher fühle und ob ich nicht fahren wolle.

Welch Angebot. Erst gehts 4 1/4 Stunden später los, und dann darf ich auch noch selbst fahren – und für die Fahrt auch noch bezahlen. Na immerhin war das der einzige Lichtblick am Horizont – 4h Spaß beim Mercedes-Fahren!

Nach vier unterhaltsamen Stunden Autofahrt durfte ich dann an meinem Bestimmungsort aussteigen und habe sogar anständig Rabatt bekommen. Im nachhinein hätte ich für die Gaudi aber wohl auch den vollen (Eintritts-)Preis bezahlt. Danke für die acht schönen Stunden!

Zwei Tage später ging es dann bei -18°C durch den Harz…


Dez 12 2009

Einkaufen an einem Samstag-Nachmittag im Dezember

Ich sage es gleich vorweg: Ja, ich weiß, dass Weihnachtszeit ist. Ja, ich weiß, dass die Leute da kaufen, wie wenn es in der DDR irgendwann mal irgendwas gegeben hat. Man hat gekauft, ob man es brauchte oder nicht!

Ich brauchte heut in die Stadt. Düsseldorf. Sind sonst ja schon genug Leute unterwegs. Plus holländische Einkaufstouristen. Plus Auswärtige. Plus Weihnachts-Shopper. Und ich eben.

Ins Geschäft meiner Wahl bin ich dann auch recht schnell gekommen. Doch einmal drin, war ich gefangen. Schlange stehen und Umkurven von menschlichen Pylonen im Mittelgang gehörten heut zur  Standardausrüstung des Weihnachtseinkauf-Grand-Prixs. Bekommen habe ich am Ende dennoch etwas  (aus Sicherheitsgründen, da der Beschenkte dies hier ja lesen könnte, sage ich nicht, wo und was es war ;-) ).

Doch dann kams ganz dicke. Ich hätte ein Foto machen müssen, nein, eine Video-Dokumentation, doch nichts hätte dem gerecht werden können, was ich da erlebt habe. Ich habe an einer einfachen Fußgänger-Ampel in der Innenstadt zehn Minuten angestanden. Anfangs in Reihe 52 natürlich, bei etwa 4 Reihen pro Ampelphase. So voll war es. Unglaublich. Als würde es morgen in den Geschäften nix mehr zu kaufen geben. Gibt es aber sogar, morgen ist verkaufsoffener Sonntag. Da rennen die Leute wahrscheinlich genauso wirr durch die Gegend, denn tags drauf gibts ja nix mehr einzukaufen – oder so ähnlich.

Ich war heilfroh, dass ich am Ende unfallfrei die Innenstadt verlassen durfte und heim gekommen bin. An sich wollte ich ja dank anhaltenden Husten und Schnupfen gar nicht aus dem Haus, ging aber nicht anders. Und dann dieses Gewusel. Schlimmer (und vor allem nicht ansatzweise so süß!) hat das bei “Siedler 2″ nicht ausgesehen.

Zum Glück habe ich mit dem heutigen Tag den Weihnachtseinkauf-Marathon 2009 beendet, so früh wie noch nie. Endlich kann ich an Wochenenden entspannt zu Hause bleiben. Oder mich mit meiner Freundin auf den Weg in die Stadt zum Shoppen und Glühweintrinken begeben…wie gewonnen, so zerronnen *grmpf*


Dez 3 2009

Geld verdienen im Internet?

Trigami ist eine Plattform, wo Blogger fürs Bloggen über bestimmte Themen Geld bekommen. Hört sich nett an. Dominik nutzt das und finanziert sich damit (über einen längeren Zeitraum denke ich) eine Playstation 3. Nett eigentlich.

Wollte mich da auch mal zum Nebenverdienst durch Testen oder Bekanntmachen von Dingen anmelden. Aber die wollten mich momentan nicht, da Google scheinbar null Backlinks gespeichert hat. Könnte daran liegen, dass ich vor einiger Zeit Suchmaschinen ausgesperrt hatte.

Doch das brachte mich gleich ins Grübeln. Im Prinzip hört sich das ja nett an: “Geld verdienen von zu Hause aus beim Bloggen(, was ja sowieso Spaß macht)”.
Aber was bringt es mir wirklich? Vllt. 20-40€ extra im Monat (mal so geschätzt). Wären auch nur 2-6h Arbeit, das ginge ja. Inklusive des Beitrags, der dazu verfasst werden müsste. Aber lohnt sich das wirklich?

Klar, mein Blog würde häufiger Beiträge bekommen, ich hätte beim Testen vielleicht Spaß und neben Geld gäbe es teilweise auch Produkte “zum Behalten”. Aber dafür würde ich halt den Blog eben auch mit 1-2 Beitrgen pro Monat mit Werbung zumüllen erweitern. Stört das die Leser? Vor allem: Stört das mich? Ich kanns nicht beantworten, habe vorerst aber das Thema auch zurückgestellt und würde mich über einige externe Meinungen freuen.

Was meint ihr?


Okt 26 2009

Ich will Hand- oder Papiertücher!

Gestern war es nach einiger Zeit mal wieder soweit: Ich bin (mit meiner Freundin) nach Thüringen gefahren. Einen Zwischenstopp haben wir in Hessisch Lichtenau beim wohlbekannten Pommes- und Formfleisch-Schnellimbiss eingelegt. Um auf die Toilette zu gehen gibt es unterwegs eh nix besseres! (vor allem nicht die schmierigen Rastplätze).

Doch eins ist mir auch da wieder (wie jedes Mal) aufgefallen: Warum haben die an den Waschbecken keine Hand- bzw. Papiertücher? Immer nur diese vermaledeiten Mist-Föns für die Hände!

Denkt mal darüber nach: Der Erfinder mag sich nur Gutes gedacht haben, und theoretisch ist das auch toll, umweltfreundlicher und quasi frei von Folgekosten. Aber was nützt mir all das, wenn meine Hände nach dem ‘Trocknen’ genauso feucht sind wie zu Anfang???

Beim (zugegeben: unwahrscheinlichen) Lesen dieses Textes muss sich die Herstellerfirma ins Fäustchen lachen. Nicht nur, dass das Produkt höchstens mittelmäßig ist, nein, sie verdienen damit auch noch Fantastilliarden, da ungefähr in jeder (semi-)öffentlichen Toilette so Dinger hängen!

Dies ist gleichzeitig meine 11. Sache, die es nicht geben dürfte!

PS: dieser Text wurde am Android-Phone mit ‘WPtoGo’ geschrieben. Ging erstaunlich gut!