Jul 7 2009

Alle (2) Jahre wieder – neues Handy: HTC Magic!

Jeder, der einen Handyvertrag sein eigen nennt, kennt es. Alle zwei Jahre gibts ein neues Handy. Quatsch, bei mir nicht. Mein Handyvertrag hat (mittlerweile) nur noch 6 Monate Laufzeit, dafür ohne Handy-Subvention.
Heißt: Ich darf mir mein Handy bei eBay oder Amazon kaufen. Oder im aktuellen Fall im Telefon-Treff.

So, nochmal zurück auf Anfang: Vor (nahezu exakt) 2 Jahren hatte ich das M600i gekauft. War (und bin) damit sehr zufrieden, die Features waren allesamt auch überzeugend: (Hardware-)QWERTZ-Tastatur, Touchscreen, UIQ3.
Aber wie das (als Mann) nun mal so ist: Irgendwie möchte mal am liebsten immer was neueres und tolleres (und teureres) haben. Heutzutage wären das dann so Dinge wie das iPhone. Hätt ich natürlich auch schön gefunden, hat aber diverse Nachteile:

  • T-Mobile-Lock (wenn in Deutschland gekauft)
  • dadurch teurer Vertrag
  • (wenn im Ausland gekauft) hoher Kaufpreis (600€ etwa)

Das war ich nicht bereit auszugeben. Was also machen? Wenn ich mir ein neues Handy kaufe, soll es natürlich besser sein als das vorherige, sonst könnte ich mir das Ganze ja sparen :-) Und dann bin ich auf ein Handy gestoßen, was all das, was ich wollte, auch hatte: Das HTC Magic! Auch bekannt als ein “Google-Handy”:

  • 3,2″ Touchscreen
  • Keine Hardware-Tastatur mehr
  • WLAN, GPS, 3G, Lagesensor, Kompass
  • Android-Betriebssystem (Google’s selbst erstellte Linux-Variante)
  • 3,1 Megapixel-Kamera (endlich wieder eine Kamera, das M600i hatte keine!)
  • 8 GB Speicher(karte)
  • und natürlich der “Market”, wo man tolle und neue Programme runterladen kann (wie AppStore)
  • ach ja…und synchronisieren kann man natürlich auch Kalender, Kontakte und E-Mails mit Google :-)

Gut, ob das alles jetzt fürs Überleben notwendig ist, sei mal dahin gestellt.
Wobei: Wenn ich mal in der Pampa ausgesetzt werden sollte, kann ich per GPS und Google Maps jetzt gucken, wie ich heim komme! Oder im Internet nach der nächsten Taxizentrale suchen. Oder nach der besten Bahnverbindung, und wie ich zur Bahn hinkomme. Oder einfach mit dem Kompass mein Glück versuchen. Oder…

Von mir gibts eine absolute Kaufempfehlung, 5 von 5 Bratwürsten für das Handy :-)

HTC Magic (with Google)


Mai 21 2009

Twitter taugt nichts ?

Da soll mal einer sagen, dass Twitter für nichts zu gebrauchen ist!

Ich “followe” unter anderem die Webpräsenz Mitfahrgelegenheit.de, und die haben sich etwas Tolles überlegt: Unter den ersten 100 “Followern” wurden 10 Premium-Accounts für 1 Jahr verlost. Und na ja, was soll ich sagen? Ich habe seit heute für ein Jahr kostenlos einen Premium-Account :-)

Noch weiß ich zwar nicht, was das exakt für Vorteile bringen wird, aber es liest sich auf jeden Fall gut :-) Premium-Nutzer. Klingt wie Alpha-Tier, Mensch 1. Klasse, VIP! Und so oft gewinne ich ja auch nicht :-)

Ach ja, hier kann man das MFG-Twitterprofil einsehen :-) Auf zum Premium-Account! :-)


Apr 5 2009

DELL ist schon geil, ne?

Nur mal so zwischendurch, ich höre nämlich grad auf bundesliga.de die Radio-Konferenz und das Derby Köln – Leverkusen. Aber dafür hab ich noch Zeit.

Vor kurzem habe ich ja gesagt, dass mein PC dem neu verstärkten Notebook weichen musste. Neu verstärkt im Sinne von Festplatte (60GB -> 320GB) und Arbeitsspeicher (1GB -> 3GB).

Das Geile an der Sache ist, dass DELL auf deren Homepage für alle Notebooks und alles, was man tauschen möchte, bebilderte Anleitungen hat. So musste ich also nicht lang suchen oder überlegen, sondern einfach das machen, was in der wunderschönen Anleitung stand! :-)

Und gestern ist mir aufgefallen, dass das Notebook noch nicht die aktuellste BIOS-Firmware drauf hat. A08 hatte ich, A10 gab es. Da hab ich ja immer Angst vor gehabt, dass ich so was mal machen müsste. Müsste ich an sich auch nicht, sind wahrscheinlich auch nur kleine Sachen geändert worden , aber die Art, wie man das Update machen musste, hat mich verzückt.

Früher war das immer sehr kompliziert: Man musste sich vom Anbieter eine kryptische Datei runterladen, die dann auf eine (ohne Hilfestellung) selbst vorbereitete Boot-Diskette kopieren, davon booten und dann das Programm ausführen. Dabei hab ich seit fast 5 Jahren kein Disketten-Laufwerk mehr!

Bei DELL ist das jetzt ein wenig anders: Man lädt sich bequem (für Windows in dem Fall) eine .exe runter, führt die auf dem Desktop einfach aus, und das Programm startet den PC neu und installiert dann vollautomatisch die neue BIOS-Firmware. Sehr bequem, innerhalb von 5 Minuten war (inkl. Neustart) alles erledigt :-)

Klasse DELL, danke! :-) So, nun hör ich aber weiter Radio :-)


Mrz 29 2009

Tschüss PC! Hallo Notebook! *Update*

Wenn ihr das hier lest, ist die Entscheidung längst gefallen und (größtenteils) durchgeführt. Doch von Anfang an:

Jeder von uns hat einen PC. Oder ein Notebook. Und es gibt Leute, die haben beides. Genau. Ich. Seit Okt. 2007 (hatte ich auch von erzählt) habe ich, neben meinem PC, ein Notebook. Für unterwegs. Naja, und weils günstig und cool war :-)

Nun bin ich natürlich ein Mensch, der seine Entscheidungen auch immer ab und zu Mal reflektiert. Die Entscheidung, ein Notebook zu kaufen, war die richtige. Die Entscheidung, den PC dann noch zu behalten, allerdings die falsche. Im Prinzip spricht, wenn man ein Notebook hat, nichts mehr dafür, einen PC zu haben.
Das Notebook kann man überall mit hinnehmen, es ist leichter, und: Es verbraucht deutlich weniger Strom! Was allerdings gegen einen PC-Verkauf sprach, war die Tatsache, dass ich erst ein gutes halbes Jahr vorher über 250€ investiert habe, um den PC schneller und vor allem leiser zu machen.

So gingen dann viele Monate ins Land, wo in mir der Entschluss gereift ist: Nie wieder einen PC, nur noch Notebooks!

So auch vor ein paar Tagen, als ein guter Freund sagte, er hätte seinen PC verbannt und würde jetzt Notebook in Kombination mit einer Docking-Station nutzen. Das wollte ich auch! Aber ich wollte es nicht bezahlen und meinen PC bekommt man (wg. der exotischen Silent-Hardware) nur schwer los. Doch dann geschah es: Mir wurde offeriert, den PC abzukaufen. Schnell, unkompliziert. Gesagt, getan!

Ich bin dadurch nicht reich geworden, und ich sollte auch nicht darüber nachdenken, wieviel Verlust ich an der Hardware gemacht habe, aber: Summa summarum habe ich ein paar mehr Euro dafür bekommen, als ich für eine Umrüstung des Notebooks ausgeben musste.

Umrüstung heißt:

  • Neuer Arbeitsspeicher (dazu sicher die Tage noch mehr siehe unten)
  • eine neue 320GB Festplatte
  • eine Docking-Station
  • ein zweites Netzteil

So sitze ich nun hier, mit meiner frisch installieren Kubuntu “Jaunty Jackalope” 9.04 Beta, sitze auf dem Sessel, habe den TV dabei an und kann ganz entspannt bloggen :-) Und surfen. Und twittern. Und eben fernsehen :-D Es kommt ja auch “Fluch der Karibik 2″.

Es lebe das Notebook! :-)

*Update*
So, einen Tag später nun ein kleines Update. Der oben angekündigte Arbeitsspeicher ist nun auch verbaut, und es war für mich unmöglich, für meinen Vater (Danke!) eine Sache von 2 Minuten. Grund: Meine Angst, dass rohe Kräfte sinnlos walten könnten. Problem dabei: Manchmal ist das eben vonnöten und Väter trauen sich scheinbar eher zu, diese auch anzuwenden. Die einzige Schraube, die nötig war, um den Arbeitsspeicher-Steckplatz freizulegen war gleichzeitig am ganzen Notebook die einzige, die (teil)zerstört war. Aber nun hat mein Notebook  2,99GB RAM  :-D

Und am Freitag bekomme ich noch die angesprochene Docking-Station und das dazu passende Netzteil, um den Notebook-Komfort in meine Wohnung zu lassen :-)


Feb 24 2009

Playstation 2: Eine Ära geht zu Ende

De facto war es bereits seit Anfang November 2008 so, de iure ist es jetzt besiegelt: Die Ära “Christian und die Playstation 2″ ist zu Ende gegangen. Offiziell. Und am Ende ging es ganz schnell.

Gekauft habe ich das gute Stück im Jahr 2001, 30. Januar, um genau zu sein (jap, musste es nachgucken :-D ). Das sind wahrhaftig 8 Jahre. Heutzutage halten manche Elektro-Artikel (wie meine scheiss 2€ IKEA-Uhr, die schon wieder kaputt ist) keine 8 Monate!
In der Zeit beliefen sich die Reparatur-Kosten auf ganze 20€. Einmal 15€ im Jahr 2005, und letztes Jahr nochmal 5€. Fair ! :-)

Ich brauche wohl nicht zu sagen, wieviele (hundert oder tausend) Stunden ich seitdem mit dem schwarzen Schmuckstück verbracht habe. Sie war (trotz der Kosten von rund 1000 Mark!) ein absoluter Spitzenkauf. Doch im November 2008 kam dann eine schleichende Wachablösung: Die PS2 hat einen kleinen, aber rechenstärkeren Bruder bekommen: Die Playstation 3! Seitdem verstaubte die PS2 ein wenig an ihrem angestammten Platz, wurde seitdem kein einziges Mal mehr gestartet. Traurig hat sie mich von ihrem Platz tagein, tagaus angesehen. Doch die Verlockung des Neuen war einfach zu groß.

Letzte Woche ging es dann ganz schnell: Meine Freundin erwähnte, dass eine Freundin an meiner Playstation 2 interessiert sei und dass es für mich ja sowieso besser wäre, mich davon zu trennen. “Geld ist Geld und momentan verstaubt sie nur”. Oder so ähnlich. Hat auf jeden Fall geklappt, ich hab die PS2 also zu meinem Weimar-Besuch am Wochenende mitgenommen, und sie verkauft. Einfach. Weg.

Na ja, ich habe es mir aber natürlich nicht nehmen lassen, noch einen letzten Abend mit ihr zu spielen. Nicht alleine, sondern mit ein paar Leuten. Und auch nicht (wie gewohnt) Pro Evolution Soccer oder Action-Spiele, sondern Singstar. Aber es war ein würdiger Abschied, und sie ist nun in gute Hände gekommen, die sich darüber sehr zu freuen scheinen!

Und somit hat meine Playstation 3 im Endeffekt nur 100€ gekostet :-) Das kann man auch keinem erzählen :-D

Zum Abschluss: Liebe Playstation 2, viel Spaß ab sofort in Jena!Es war eine schöne Zeit! :-)


Dez 26 2008

Sony’s “Home” kann von mir aus nach Hause gehen!

Vor kurzem ergab es sich ja bekanntermaßen, dass der nette Christian eine Playstation 3 in seinem Briefkasten vorfand.

Seitdem habe ich natürlich auch einige Stunden damit verbracht, gestern Assassin’s Creed durchgespielt, und vor einigen Tagen habe ich das erste Mal Kontakt zu Sony’s neuer Social Life Plattform gehabt. “Home” nennt sich das Ganze. Wer Second Life kennt, dem brauch ich das jetzt nicht zu erklären, sonst in Kürze:

Man kann (relativ individuell) einen Charakter erstellen, mit dem man fortan die “Welt” betritt. Hierbei geht es mehr um Aussehen und Kleidung, denn um irgendwelche Charakterzüge (weswegen ich auch kein Nachtelf-Irokese bin!). Dann kann man sich in diese wunderbare Welt einloggen, bei doch recht ansehnlicher Grafik, und soll “Leute treffen”. Mit diesen “Leuten” kann man dann im Prinzip reden (sowohl chatten als auch per Headset). Dann kann man noch irgendwelche Mini-Games spielen, Trailer zu Filmen oder ähnlichem schauen, und natürlich: Gegenstände kaufen! Für echtes Geld versteht sich.

Soweit die kurze Einführung. Da “Home” kostenlos ist, habe ich es spaßeshalber mal installiert, ohne allerdings große Erwartungen zu haben. Und (wie die Überschrift vermuten lässt): Diese Erwartungen wurden noch meilenweit unterboten!

  • Die Grafik ist ganz nett, da gibt es nichts zu bemängeln. Schön bunt, relativ detaillierte Umgebung.
  • Die achsotoll kreierten Männchen sehen allesamt gleich aus, da man auf die Entfernung die unterschiedlichen Augenbrauen und andere  Details gar nicht erkennen kann. Zudem gibt es im Spiel ungefähr ein cooles nicht scheisse aussehendes Outfit, so dass in etwa jeder damit rum rennt.
  • Die Figuren sind in der Lage, zu stehen, sich hinzusetzen, zu tanzen, zu gehen, und zu traben. Sie können aber nicht rennen, was ein Bewegen von A nach B teils echt ätzend lang gestaltet. Auch wenn es nur 30 Sekunden für 200 virtuelle Meter  sind, rennen wäre einfach zu gut gewesen!
  • Die Welt, die es (momentan)  gibt, spottet dem Namen “Welt”! So gibt es einen Dortplatz mit ein paar Gebäuden wie Kino, Bowling-Bahn und Einkaufszentrum. Man kann überteuert irgendwelche Gegenstände kaufen (für 2-5 Euro im Regelfall), man kann Videos/Trailer schauen…Wahnsinn!
  • Wo wir zum nächsten Problem kommen: Die Ladezeiten! Jedes Gebäude ist etwa 30-40 MB groß, und muss vor dem ersten Betreten erst (runter)geladen werden! Da die Server aber so schön langsam sind, kann das durchaus mal 10 Minuten dauern. Die Ladezeiten danach sind akzeptabel (etwa 30 Sekunden).
  • Auf dem Dorfplatz und im Kino gibt es Leinwände, wo man irgendwelche Videos  schauen kann. Die Idee ist gut, die Umsetzung aber leider totaler Mist. So werden die Videos nicht gestreamt, wie mittlerweile an jedem Ort im Internet, nein, man muss es vorher komplett herunterladen! Wo wir wieder bei langsamen Servern und dem vorangegangenen Punkt sind.
    Ich bin ja so schon etwas ungeduldig, wenn es um solche Dinge geht, aber das hier ist die Krönung. Es regt mich einfach auf, 2 Minuten oder länger auf ein (oftmals schlechtes) Video warten zu müssen! Da man oftmals vorher auch nicht erkennen kann, was für ein Video man überhaupt gerade lädt.
  • Dann hat man (wie bereits angedeutet) auch die Möglichkeit, sich zu unterhalten. Bzw. allgemein zu kommunizieren. Das besteht dann in der Regel aus 10 Phrasen, die man per Knopfdruck über seinem virtuellen Kopf erscheinen lassen kann. Alternativ kann man auch Gruppen-Tanzen (wobei es sogar da verschiedene Möglichkeiten gibt!), Gruppen-Hinsetzen, Gruppen-…ach keine Ahnung, was noch, ist mir auch egal. Es ist auf jeden Fall Schei…benkleister!

Sony hat “Home” 2007 angekündigt und das Ganze als etwas Großartiges beschrieben. Gut, das Ganze ist derzeit im “Beta”-Stadium, worin womöglich auch die (noch) kleine Welt begründet ist.
Das grundsätzlich schlecht umgesetzte Konzept entschuldigt dies aber nicht.  Nach etwa 20 Minuten habe ich “Home” entnervt beendet und beschlossen, frühestens in einem halben oder einem Jahr nochmal reinzuschauen. Und das auch nur, wenn ich an irgendeiner Stelle lese, dass sich grundlegend irgendwas geändert hat, denn so ist es pure Zeitverschwendung.

Und jetzt kommt der Punkt, den ich am allerwenigsten von allen verstehe: Es gibt tatsächlich Leute, die “Home” gut finden! Die da stundenlang rumhängen, mit irgendwelchen Leuten sonstwas machen und ihr hart verdientes Geld (oder von irgendwem zumindest hart verdient) aus dem Fenster werfen, um sich ein virtuelles Haus, ein virtuelles Sofa oder sonst einen Mist zu kaufen. Ich fass es nicht! Die geben echtes Geld aus, um sich ein virtuelles Sofa zu kaufen. Wo sich der Charakter zwar immerhin draufsetzen kann, was sonst aber nicht mal den Traffic wert ist!

Tut mir leid Sony, “Home” ist der größte Quatsch, den ich womöglich jemals gesehen habe!  Dass ich nicht alleine mit dieser Meinung da stehe, zeigt der Beitrag hier, dessen Grundtenor ähnlich ist (und wo es noch einige Fotos und ein Video zu sehen gibt).


Nov 25 2008

Immer diese japanische Unterhaltungselektronik-Industrie!

Es ist eine Story, die mich mittlerweile mehr als mein halbes Leben lang begleitet: Ich und die (wie im Titel bereits erwähnte) japanische Unterhaltsungselektronik(-Industrie).

Man muss sich das erst einmal bewusst machen. Irgendwann mit 12 oder 13 hab ich meinen ersten Gameboy (von Nintendo) kaufen dürfen. Mein erstes eigenes Spiel war damals (neben Tetris) übrigens “Kick off”, im Vergleich zu World Cup 94 viel schlechter. Eben dieses World Cup hab ich mir dann mal ausgeliehen und auf dem (heutigen) real-Parkplatz im Auto durchgezockt, während meine Eltern einkaufen waren. Von Kamerun im ersten Spiel bis Argentinien hab ich sie alle besiegt (wie wohl jeder, der das Spiel hatte). Sonst ist meine Gameboy-Karriere recht überschaubar. Was wohl daran lag, dass ich mir recht kurz nach dem Gameboy ein Super Nintendo Entertainment System (SNES) gekauft habe, womit ich dann in die 16-Bit-Zeitzone katapultiert wurde. Da hatte ich dann so wohl klingende Spiele wie Stunt Race FX oder International Superstar Soccer (Deluxe).

Dann im Jahre 2001 erklomm ich den nächsten Berg: Die 32 Bit waren geschafft – die Playstation 2 (diesmal aus dem Hause Sony selbstredend). Die Konsole hat mich damals (in Vor-Euro-aber-mit-Euro-ausgezeichneten Preisen) rund 550€ gekostet (1100DM, das sind Preise, da wird einem ja schlecht)…aber dieses Geld hat sich rundum gelohnt! Die PS2 tut es auch heute noch, nach fast 8 Jahren…und hat Ersatzteile von 15 und 5 Euro benötigt, ist also in Sachen Reliabilität (tolles Wort) absolute Spitzenklasse! Und allein für die unzähligen Fußball-Abende (in Form von Pro Evolution Soccer 2 bis 2009) hat es sich gelohnt!

So, nun aber das eigentliche Highlight. Seit gut einer Woche und nach einer kleinen Wartezeit…nein, ich fang anders an. MyDealz ist diesmal nicht der Auslöser, sondern die andere beste Plattform im Internet (nein ihr Freaks, nicht StudiVZ!): Telefon-Treff. Da verlänger ich seit Jahren meine und die Handy-Verträge meiner Verwandten/Bekannten, und plötzlich lese ich kürzlich (im übertragenen Sinne): “2 Handyverträge + Playstation 3 + 200€ Auszahlung für rechnerisch 360€”. Kurz gerechnet (klack, klack, kling): Das heißt, die Playstation 3 könnte für 160€ mein sein!

Könnte? Lange Rede, kurzer Sinn: Ja! Es hat alles super geklappt, jetzt hab ich zwar einen Handy-Vertrag mehr, dafür aber auch eine formschöne, schicke, mächtige und Freunde Spaß bringende Playstation 3 :-D Und das auch noch extrem günstig.

Diesmal also: Danke Telefon-Treff! Danke japanische Unterhaltungselektronik-Industrie!


Nov 3 2008

Wartungsarbeiten! *Update*

Bedingt durch eine Umstrukturierung bzw. Aktualisierung des Themes dieses Blogs kann es vorübergehend zu Problemen bei der korrekten/”schönen” Darstellung dieser Seite kommen. Ich bitte dies zu entschuldigen!

Christian

*Update*
So, die Arbeiten sind abgeschlossen, das Theme wurde aktualisiert und wieder auf den gewohnten Stand gebracht. Ich hasse es, wenn ich stundenlang was erarbeite und am Ende sieht es absolut niemand! :-( Wenigstens hab ich ein gutes Gewissen! :-)

PS: Nachdem schockierende überraschende 72% der Leser hier scheinbar ein Linux ihr eigen nennen, musste ich die Umfrage beenden und mir was Neues ausdenken. Ich bitte, dies zu entschuldigen ;-)

PPS: Mein Eintrag von heute “Weimar, Qype und die “Drei Gleichen”" war übrigens der 200. auf bratwurstchristian.de :-)


Okt 31 2008

Mein Name ist “Unerschrockener Steinbock”, Hallo! *Update*

*Update* Habe das Datum korrigiert. Seit gestern ist die neue Ubuntu-Version offiziell verfügbar, wer sie ausprobieren möchte, schaue bitte hier :-) *Update Ende*

Folgende Szene spielt sich grad im Kopf einiger Leser ab: “Was, Steinbock, auf was für Drogen ist der denn? Unerschrocken? Hallo? Ist doch bestimmt wieder irgendso ne Linux-Scheisse!”

Tja, was soll ich dazu sagen? Ja!

Wie jeder spätestens seit meinem schönen Linux-Beitrag weiß, dass ich Linux im Allgemeinen und (k)Ubuntu im Speziellen benutze, es vor 2,5 Jahren lieb gewonnen habe und nicht mehr missen möchte. Und eben genau jenes (k)Ubuntu wird am 30.10. eine Art Re-Union mit sich selbst feiern, sprich, es wird eine neue Version geben. Was nicht sonderlich verwunderlich ist, ist der übliche Turnus doch halbjährlich und das immer im April und Oktober. Und mit dem Ubuntu-Forum hab ich auch nichts mehr zu tun, meine Präsenz da wird nur noch von meiner Präsenz auf der Jogging-Laufstrecke unterboten. Doch genug davon!

Ich hab halt teils aus Langeweile, teils aus Neugier, ein Update gemacht. Heißt: Die ISO runtergeladen und gebrannt. Gebrannt? Ja, so was macht der durchschnittliche Linux-Benutzer, kaufen (was gar nicht immer geht) ist auch viel zu anstrengend. Da ich in der heutigen Zeit aber für CD-Rohlinge gar keine Verwendung habe (es leben die USB-Sticks!), musste ich diese erst bei Penny kaufen (und die verkaufen für 8€ sogar Platinum-Rohlinge, war erstaunt).

Nun denn, lange Rede, kurzer Sinn, die Installation war sehr einfach und fix und das System läuft danach auch erstaunlich gut. Es ist in Wahrheit nämlich (noch) eine Beta-Version. Denn die finale kommt ja erst am 27.10. ;-) An dem Tag, an dem übrigens auch mein Schatz Geburtstag hat, aber das tut für diesen Beitrag wenig zur Sache :-P

Was gibt es Neues zu sagen? KDE 4.1 gab es in der Vorgängerversion (wenn man wollte) auch schon, paar aktualisierte Programmversionen natürlich, grundsätzlich ist aber alles beim Alten geblieben. Aber wenn man schon mal neugierig ist und Langeweile hat :-D

So, und zu guter letzt noch zwei klitzekleine Links:

  1. Bißchen mehr zum Thema Linux in Sven’s Blog und Wiki, sehr aktuell und interessant :-)
  2. Jörgs Blog über sein momentanes Praktikant(inn)en-Leben in Seoul, durchaus spannend zu lesen :-)

So denn, ich werd noch was an meinem Kubuntu rumspielen!


Okt 23 2008

3 Monate Napster-Flatrate – Versuch eines Fazits

In meinem Kalender ist für heute eine bemerkenswerte Erinnerung eingetragen: “Ende der Napster-Flatrate”. Okay, das Wort “bemerkenswert” muss man schon nüchtern-wörtlich betrachten, um jetzt meine Stimmung nicht fehlzudeuten – mir ist es mittlerweile egal. Doch von Anfang an:

Vor 3 Monaten las ich bei MyDealz (by the way: Beste Seite im Internet!) folgende Schlagzeile: “Napster diesmal 3 Monate kostenlos testen”. Napster, Napster…was war das noch gleich? Ach ja! Es war quasi das erste Programm, womit man per “peer to peer” Musikdateien innerhalb einer rechtlichen Grauzone auf der Grenze zur Illegalität runterladen konnte (ich selbst habe das natürlich nie gemacht und nur gut recherchiert!).

Seit einiger Zeit nun (9. Oktober 2003, so gut hab ich nämlich recherchiert :-D ) gibt es bei Napster die Möglichkeit, im Rahmen einer Flatrate soviele Musikdateien (legal!) runterzuladen, wie man möchte. “Toll” mag man da denken. Und 3 Monate kostenlos testen hörte sich auch toll an. Also einfach mal angemeldet und angefangen, Musik runterzuladen.
Das Format bei dieser Flatrate ist leider WMA, was heißt, dass es per DRM geschützt ist – sehr ärgerlich, kann man doch so die Dateien nur einige wenige Male brennen und kopieren. Vor allem muss der Player, auf dem man es abspielen möchte, dieses DRM auch unterstützen, was zB bei vielen mobilen MP3-Playern schnell zum Problem wird.

Das viel größere Problem an der Sache ist aber: Wenn man dieses Abo irgendwann einmal kündigt, sind durch das DRM alle Lizenzen für die Musik futsch, denn diese gilt nur für die Dauer des Abos. Und da ich nicht vorhabe, bis 2065 (meinem geschätzten Todesjahr) ein Napster-Flatrate-Abo zu 10€/Monat zu haben, ist das Ganze nix für mich. Da hör ich lieber Radio!

Mein Fazit: Nette Spielerei, aber auf Dauer auch nicht richtig gut. Für umsonst hab ichs aber gern mitgenommen! Danke MyDealz für die Möglichkeit, das zu testen! :-)