Jul 22 2007

Mein Wochenende

So, nach einiger Zeit, in der ich durch Abwesenheit geglänzt habe, werde ich nun heute was schreiben.

Mein Wochenende begann diesmal schon Donnerstag. Das hat nix mit Student oder so zu tun, sondern damit, dass mein Schatzi am Donnerstag zu mir gekommen ist. “Zu mir” heißt da Köln Hauptbahnhof, McDonalds. Und “Donnerstag” heißt tatsächlich Donnerstag, allerdings 23.58 Uhr. Echt jetzt, die kam 2 vor 12 da an! Da war ich natürlich schon da, wozu fährt man schließlich Mercedes :-D
Stand dann also mit der schönen weißen E-Klasse direkt am Bahnhof, und – kein Scheiss – nach nicht mal 2 Minuten steht auf einmal ne alte Frau in der Tür und hält mich für ein Taxi! Als ich ihr dann helfen wollte und mit dem Finger auf einen 25m entfernten Taxistand gezeigt hab, war sie so geschockt, dass sie irgendwo anders rumgeirrt ist. Egal, Schatzi stieg dann 23.58h ein und wir fuhren heim :)

Am Samstag ist dann Folgendes passiert: Wir wollten shoppen fahren. Mit der Bahn. Nach Dortmund. Ist mal was anderes als immer nur Düsseldorf, und ja genauso umsonst (gedankt sei dem Student+Mitfahrer-VRR-Ticket). Wir also um 11.10h an der Bahn, aber ist ja klar: “Lokausfall”, die nächste Bahn planmäßig 11.47h. Die hatte dann 10 Minuten Verspätung! Der Tag begann ja gut!
Haben uns dann spontan entschieden, doch “nur” nach Düsseldorf zu fahren, die Fahrt dauert sonst so lange. Dann mussten wir zwischendurch umsteigen…die S-Bahn…10 Minuten Verspätung: “Signalstörung”. Ja ne, is klar!

Wenn die Wichser von der Bahn streiken müssen, dann sollen sie das gefälligst auch sagen!

In Düsseldorf war der Tag dann soweit ganz gut, habe eine Badeshorts für den Urlaub gefunden. Ist jetzt nicht sonderlich spannend, und ich weiß nicht, ob ernsthaft jemand mit halbwegs gesunden Augen mich in Badeshorts sehen will! Hab mich übrigens morgens – halb genötigt, halb gewollt – dazu entschieden, mit Flipflops nach Düsseldorf zu fahren. Das Ergebnis am Abend und nach gefühlten 100.000 Schritten: 4 Blasen, jeweils an exakt derselben Stelle links und rechts. Kann natürlich kaum gehen – also noch weniger als sonst sowieso schon :-D Egal, hat sich ja dennoch gelohnt der Tag, war wirklich nett. Abends dann entspannt, n bißchen fern gesehen und den Abend zu zweit genossen.

Heut mussten wir dann nach Wuppertal fahren, da von dort aus ihre MitfahrgelegenheitFritz, runde 50, aber nett! – losgefahren ist. Da hab ichs mir natürlich nicht nehmen lassen und mir einfach mal heimlich, still und leise einen 1,50€ Döner geholt :-P
Dafür bin ich jetzt leider wieder allein :-( Aber nur 12x schlafen, dann gehts erst nach Bad Harzburg und dann ein paar Tage später in die Sonne – Ostsee, Strand, billiges Essen/Trinken und meine Kleine – was könnt da noch besser werden? Na ja, Internet werd ich da nicht haben :-( Vielleicht halt ichs ja auch mal einige Zeit ohne aus…früher hat das ja auch geklappt! :-D So mit 8 oder 10 oder so…

Also, noch 12x schlafen!


Jul 1 2007

Weimar Inc.

Viele werden es bestimmt bemerkt haben Vielleicht ist es wem aufgefallen, dass ich in der letzten Woche keinen neuen Beitrag hier geschrieben habe. Das könnte man mit allgemeiner Unlust umschreiben, doch passen tut das nicht. Es ist vielmehr so, dass ich vom 21.-29. Juni in Weimar war. Und jeder weiß, was das bedeutet ;-)

Nun, diesmal war es ein wenig anders. Meine liebgewonnene Frau Freundin - die am 28. August für 1 Jahr nach Rom geht :-( – zieht vorübergehend zu einer Freundin nach Jena zur Untermiete. Also Umzug: Sachen in Kisten einpacken, Kisten schleppen, Möbel verfrachten. In etwa genau so. Kann Spaß machen. Muss es aber nicht. In der Regel mag ich Umzüge, die sind immer lustig.

In dem Fall war es aber so, dass ein großer Teil des Gerümpels der Sachen (;-)) auf den Speicher in Weimar durfte. Also weniger Schlepparbeit, und dafür mehr Zeit, Gerü…Sachen ordentlich in Kisten zu verstauen. Ums kurz zu machen: Alles ist da gelandet, wo es sollte. Und die Tragearbeit hab ich zu 98% alleine gemacht. Warum sie so faul war? War sie gar nicht, eher etwas unglücklich.
Mittwoch ist es nämlich passiert, dass sie Blumen umtopfen wollte. Und wenn man dabei noch mit Messern hantiert, sollte man darauf achten, dass die Klinge nicht mit Körperteilen in Berührung kommt. Ist nun leider aber passiert, war und ist sehr schmerzvoll. Zeigefingerkuppe tief angesäbelt. Aua! Wurde schnell blutrot, ihr Gesicht aber nach kurzer Zeit recht schnell weiß und leblos. Sie ist einfach ohnmächtig geworden!
Da ich natürlich auch so richtig schön ungeübt in solchen Situationen bin, und sie. nachdem ich sie für etwa 60 Sekunden nochmal wach bekommen habe, wieder umgekippt ist, erschien es mir für das Beste, mal die 112 zu wählen. Der nette glatzköpfige Notarzt hat sie dann erstversorgt und klargestellt, dass nach 8h Wachsein und Umzug an dem Tag 2 Tassen Kaffee und höchstens 1 Glas Wasser irgendwie zu wenig sind. Seltsam eigentlich, aber der hatte da seine Vorstellungen. Finds was überzogen, Wasser wird ständig überschätzt :-P

Nun ja, nach einer kurzen Verweildauer im Krankenhaus und einem formschönen Verband am Zeigefinger war es dann (für mich) fortan wieder möglich, weiter zu arbeiten und sie davon abzuhalten, allzuviel zu machen. Geklappt hats nicht, sie ist mit ihrem Finger andauernd angeeckt und konnte erst durch Zwingen dazu gebracht werden, Schmerzmittel zu nehmen. Und so sahs dann aus:

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Es hört sich jetzt alles sehr hart an, aber die Woche war sonst echt schön und ich finds schade, dass das vorerst der letzte Weimar-Besuch gewesen ist. Ab September heißt es dann “Dolce Vita in Bella Italia” und “Ciao Roma”. Da kann ich den Italienern dann mal zeigen, was ich von ihrem Fußball halte!


Mai 30 2007

Fluch des Kinopolis

Dienstag, 29.05.2007, die Planung war weit fortgeschritten: Wir wollen ins Kino gehen! Fluch der Karibik 3! Den ersten Teil hatte ich glaub ich 2x gesehen und dank Premiere den zweiten Teil bestimmt 6x… und gut fand ich den ja sowieso. Also war es uns ein leichtes, uns abends ins Auto zu schwingen und im Leverkusener Kinopolis 4 Plätze aufzusuchen.
Vorher das Übliche: Zu McDonald´s. 2 Cheeseburger, 2 Chickenburger, ne Pommes. Möglichst viel Kalorien bei wenig Masse. Läuft!!
Dann ins Kino. Saal gut gefüllt, Werbung fängt an…auf einmal Bild weg, und Frau Holle kam als Eisverkäuferin getarnt ins Kino. “Will jemand Eis?” Als ob die 5€ für ne Miniportion Nachos nicht genug wären!!
Das was exakt danach passierte entzieht sich etwas meiner Erinnerung, weil noch soviel folgen sollte. Definitiv war auf einmal der Vorhang zu. Nettes Feature eigentlich, vielleicht kommen ja gleich auch Effekt-Rauchschwaden… aber anstelle dessen kam nach ein paar Minuten ein etwa 20-jähriger Bursche anatolischer Abstammung und erwähnte, dass es Probleme mit dem Projektor gebe… und das “in 5 Minuten behoben sei”. Nach etwa 10 Minuten lief dann die Werbung weiter, doch als es zum Film übergehen sollte, ging wieder das Bild aus. Irgendwo zwischen belustigt und genervt wurde uns dann zu allem Überfluss gesagt, dass in zwei Kinos gleichzeitig im Haus die Projektoren kaputt seien. Die Werbung ging, der Film aber nicht. Seltsam! Haben dann relativ schnell unser Geld zurückbekommen. Bei der Gelegenheit überlegten wir uns schon, das Kino in Zukunft zu boykottieren und den Film sowieso einfach runterzuladen. Ist ja eh in Mode…

Nun standen wir da. Es war kurz vor 21 Uhr, wir 5,50€ reicher und ohne Ahnung, was nun zu tun sei. Findig wie wir waren, entschieden wir uns dafür, nach Solingen ins CineMaxx zu fahren. Glücklicherweise begann da um 22.15 Uhr eine Vorstellung, und wir konnten das Spektakel doch noch sehen. Zum Film sei erst mal nichts gesagt, nur, dass wir dank Überlänge und 10 oder so Minuten Pause erst um 01.15 Uhr aus dem Kino kamen. Und ich auf wundersame Weise erst um 02.15 Uhr eingeschlummert bin.

Wie das Ganze heut Morgen ausgesehen hat, kann sich wahrscheinlich jeder denken…


Mai 15 2007

Schnitzel-Massaker?

Es soll ja noch Gruppen von Menschen geben, die dieses Wort kennen und zu schätzen wissen.
So auch unsere kleine Gruppe, die sich am dienstaglichen Abend in die örtliche “Alte Schalterhalle” am Bahnhof eingenistet hat, um da folgendes Angebot wahrzunehmen: “Schnitzel mit Pommes soviel Sie essen können.” Soweit, sogut. Gewohntes Terrain!

Wir 5 Mitt-Zwanziger also rein, an den erstbesten Tisch gesetzt und erst mal n Bier gezischt. Dom Kölsch, na ja. Mein Vater sagte früher immer, dass dies das schlechteste Kölsch sei – und meinen Geschmack trifft es auch nicht. Aber was will man machen, wat mutt dat mutt!
Schönerweise wurde uns bei der Bestellung gesagt, dass, wenn wir Salat haben wollten, dieser extra berechnet würde, da das Angebot nur für “Schnitzel mit Pommes” gelte…ja super, so mussten wir das lästige Grünzeug nicht mal geschickt unter Tisch und hinter der Heizung verschwinden lassen! :-)
Die zwischen sehr kumpelhaft-nett und alt-senil schwankende Bedienung hatte bei der Bestellung der Schnitzel-Variationen dann allerdings doch einige Probleme, so wollten doch in der Tat 5 Personen insgesamt 3 verschiedene Schnitzelsorten haben. Na ja, mit etwas Hand- und Fußarbeit (Reden Jungs, nicht anfummeln oder verhauen!) haben wirs dann doch hinbekommen. Die Schnitzel, die dann kamen, sahen auf den Tellern allerdings außerordentlich gut aus und haben auch so geschmeckt. Es gab leckere Pommes und 3 saftige Stücke Schnitzelfleisch – kann man nicht meckern. ImageShack

Aber Vorsicht: Tut man Salz auf die Schnitzel-Sauce, wird diese salzig! ;-)

Beim obligatorischen zweiten Gang gabs dann zwar noch immer gute und genug Pommes, doch die Schnitzel-Ration hat sich auf eines pro Teller reduziert. Nun denn, geschmeckt hats auch so. Und danach passierte das Unfassbare: Die gesamte Mannschaft stellte plötzlich und vollkommen unverhofft das Schnitzelessen ein. Nachschub blieb aus, war unerwünscht. Wir waren satt und hatten diesmal auch keine Lust, noch mehr zu essen! Wahnsinn. Das ist in etwa 5 Jahren All-you-can-eat-Treffen noch kein einziges Mal vorgekommen, dass sich alle derart zurückgehalten haben!
Der Grund ist recht einfach: Ein Teil des Mobs meint, am 10.6. den EVL-Halbmarathon zu laufen. Die spinnen doch, wenn der Mensch für so ne Strecke gemacht wär, hätte er Räder an den Füßen bekommen!

Zum Abschluss sei gesagt: Jeden Dienstag, Alte Schalterhalle, Leichlingen, 9,90€ für Schnitzel soviel man möchte. Ohne Salat! Top, Ende aus. Gut Nacht, nächste Woche wieder? :-D


Mai 9 2007

Ein Traum in Braun – das Schokocroissant

Normalerweise bin ich ja nicht gläubig… an sich nicht nur “an sich” nicht, sondern gar nicht. Doch es gibt so einige Dinge, die müssen einfach von Gottes Hand geschaffen worden sein:

Schokocroissants? Ja, auf jeden Fall! Heut morgen auf dem Weg zur Arbeit laufe ich in Düsseldorf an einem kleinen Markt vorbei, wo sich ein Bäcker breitgemacht hat. Erst mal unspektakulär. Doch erinnert mich der Anblick eines Schokocroissants an dessen wahren Ursprung. ein Croissant aus Schokolade! Okay, ganz so wars nicht, aber so ähnlich. Seht selber:

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Und dieses göttliche Geschöpf hat auch noch nur 95 Cent gekostet. Das ist im Vergleich zu den heutigen Bäckerpreisen ein Geschenk elysischen Ausmaßes, und geschmeckt hat es wie Ambrosia. Die große Schokoladen-Kruste umhüllte ein saftiges Croissant. Der Wahnsinn, wenn das nicht göttlich ist, was dann?
Erinnert hat mich das zudem an ein Schokocroissant, was ich mal vom P-Jungen (wahrer Name einigen Leuten bekannt) bekommen hab. Das hat nicht so cool schokoladig ausgesehen, hat aber geschmeckt wie die Mutter aller Schokocroissants, so schokoladig, dass einem der Zahnschmelz beim Essen geschmolzen ist…dennoch lecker. Wenn das die Mutter der Schokocroissants war (und das war es!), war das heute ein Töchterchen, definitiv blutsverwandt!

Fazit: 5/5 Croissant-Sternen!


Apr 24 2007

Welch ein Wochenende!

An sich müsste ich das, was ich jetzt schreibe, aus diversen Gründen in mehrere Texte splitten, aber dann liest den nicht-obersten Beitrag eh kein Mensch, also alles zusammen :-D

Letztes Wochenende war ich in Weimar. War alles sehr toll und bla (Kuss Schatz :-P ), aber darum gehts erst mal nicht primär :-)

Meine Frau Mutter hat mir für den Freitag Abend zur Exploration des lokalen Gastwirtschafttums 20€ in die Hand gedrückt. Nach meiner Ankunft in Weimar hatten wir aber nicht so die Lust, uns wieder anzuziehen und in die Stadt zu gehen. Blieb also nur der Bestellservice, und die Wahl fiel auf den Italiener, der uns auch an dem einen Mittwoch nach der Leipzig-Exkursion die 30cm-Pizza für 5€ beschenkt hat. Aber es war ja Freitag, also keine 30cm Pizza :(“:(“? Neeee!! Nach kurzem Studium des Prospekts fiel mein Blick auf das Angebot unseres Lebens:

Party-Pizza (60x40cm) mit 5 Belägen nach Wunsch: 15€

15€??? Wahnsinn, das sind ja knapp 0,25m² Pizza :-D Sofort bestellt, mit Gyrosfleisch, Paprika, extra Käse, Broccoli und Schafskäse. Und als das Monstrum – denn den Gedanken hatte sogar ich erfahrener Esser – nach nur 30 Minuten bei uns ankam, verschlug es uns die Sprache. Das Teil war einfach unglaublich. Haben dann Freitag Abend aber nicht mal die Hälfte der Pizza geschafft, mussten also (och wie schade! ;-) ) Samstag morgens Pizza zum Frühstück essen. War sehr lecker!

Dann sind wir nach Gotha gefahren. Die Stadt kennt ja jeder irgendwie, und bei ner Reportage über deren Ordnungsamt auf RTL2 :-D haben wir gesehen, daß es da einen tollen Rosengarten geben soll. Leider war Gotha insgesamt ne Enttäuschung, da wir den Rosengarten nicht gefunden haben und die Innenstadt doch recht kleinstädtisch war. Zwei Bilder als Impressionen des Bahnhofs, der aussah wie nachm 2. Weltkrieg und einer befahrenen Straße!

Gotha StraßenbauGotha Bahnhof

Also zurück, nach Erfurt! Wollte noch Klamotten für den Sommer kaufen. Also einfach mal in den erstbesten Laden – Karstadt – reingeschlendert und auf die Suche nach Polo-Shirts gemacht. Klar, dass die ne Auswahl von ungefähr 3000 hatten, und auch noch um 20% reduziert. Geil! Und kurze Hosen hab ich auch gefunden. Und ne Jacke. Und noch zwei lange Hosen! Geiler Einkauf, also 3 Polos, 1 T-Shirt, 2 kurze und 2 lange Hosen und ne Jacke. Alles zusammen 200€. Ich war zufrieden! Dann noch kurz bei Burger King gewesen und bei H&M mal wieder festgestellt, daß die Männer, die da einkaufen, einfach alle seltsam sein müssen!

Dann im Endeffekt nach Hause, nachdem wir ungelogen 3x den Zug verpasst haben (!!), um zu Hause was zu machen? Na klar, die Pizza weitergegessen! Aber geschafft haben wir die irgendwie immer noch nicht, und so blieb das letzte einsame – aber dennoch nicht kümmerliche – Stück für Sonntag Morgen im Bett. Ein tolles Frühstück :)

Meine letzte Mahlzeit an dem Wochenende war dann auf der Rückfahrt am Düsseldorfer Hauptbahnhof – bei McDonald´s! *g*

Aber das Beste an der ganzen Story: Montags auf der Waage wurde es auch schwarz auf weiss bestätigt: Ich hab das Wochenende 2kg abgenommen!!! :-D

Also, auf zur Pizza-Diät!! :-)


Apr 8 2007

Porno- & Schnitzel-Buba

*Update*
Ah ja, klasse dieser ImageShack…nur weil im Titel das Wort Porno vorkommt, blocken die die Grafik, sind die behindert. Oder ich. Oder beide. Ach egal, das Bild ist eh alt und war gar nicht so lustig *g* *Update Ende*

Ah ja! Wonach die Leute bei Google so suchen, um dann bei mir auf der Homepage zu landen:

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Also ich finds witzig *g* Und hier für Verirrte ein passender Link. Viel Spaß! :-)

Ach ja: Und bei der Suche nach “Riesenschnitzel” bei Google ist bratwurstchristian.de immerhin auf Seite 1…! :-D


Apr 3 2007

Wrestlemania!

Montag, 2. April 2007, wrestlingmäßiges Highlight des Jahres! Also eigentlich ja am Sonntag davor, aber wer guckt schon zwischen 3 und 7 Uhr morgens Wrestling…das ist ja noch bekloppter als die (mögen sie in Frieden ruhen) Schumi-Fans, die Rennen in Japan, Australien oder Malaysia nachts geguckt haben… ne ne, nicht mit uns! Dann lieber gemütlich den ganzen Montag drauf freuen und abends den Kracher zünden lassen…

Der gemeinsame Abend begann im Prinzip wie folgt: 19.35 Uhr, ein Anruf beim Pizza-Bestellservice. Gespräch:

  • “Ja, guten Abend! Ich würd gern was bestellen.”
  • “Ihre Bestellung?”
  • “4 Maxi-Pizzen Margherita und einmal Pizzabrötchen.”
  • *Stille* …(15 Sekunden später)… “*schluckend* Könnten Sie ihre Bestellung nochmal wiederholen?”
  • “4 Maxi-Pizzen Margherita und einmal Pizzabrötchen.”
  • man hörte das Schweigen durch den Telefonhörer, irgendwer am anderen Ende war tierisch schockiert ob der Bestellung
  • “Okaaaaay, dauert so 30-40 Minuten.”

Ich weiß gar nicht, was deren Problem gewesen sein muss. Haben die noch nie ne Bestellung von 4 Wrestling- und Pizza-Fans bekommen? Ich kam mir vor wie ein Mutant, der eine Pizza mit ganzen Schafen darauf geordert hatte…na ja, Schwamm drüber, erst mal genüsslich ein paar Chips zum Vorwärmen gegessen. Gemeinschaftlich, nicht nur ich! Nicht, dass hier irgendwelche Gerüchte in Umlauf geraten!
Zum Glück musste der P-Boy (in dem Fall stehend für Pizza-Boy, nicht Pimmel-Boy!) nicht zweimal fahren, um diese Masse an Pizza zu transportieren, und so kam sie in der Tat knappe 40 Minuten später bei uns an und wurde unter großem Gejubel in Empfang genommen. Gegessen wurden die Monstren aus Käse und Teig allerdings viel zu schnell, und so mussten wir uns fortan tatsächlich auf Wrestling konzentrieren.
Das war allerdings auch eine gute Entscheidung, denn die 4 Stunden der Unterhaltung waren Entertainment pur. Wobei die zeitliche Ansetzung der Matches etwas seltsam anmutete, denn der eindeutige Hauptkampf war einfach mittendrin platziert, Gott weiß warum. Als hätte die Hauptband zwischen den ganzen Vorbands gespielt. Aber davon unbeirrt hielten wir bis kurz vor Mitternacht durch, bis auch der letzte Kampf gefochten und der letzte Titel vergeben war… natürlich zu unserer vollsten Zufriedenheit. Vollste? Na ja, der Schützling unseres Sportkamerads Schönhans, seines Zeichens Fan von Batista (kein Mensch weiß, wie man einen mexikanischen Landstreicher im Körper eines Herkules besser finden kann als den Tod persönlich – den Undertaker!), war ein wenig enttäuscht. So hat der Undertaker den armen kleinen schmächtig-schwächlichen Batista doch in seine Schranken gewiesen und seine Siegesserie beim Wrestlemania auf 15-0 ausgeweitet…und wir hatten die Lacher auf unserer Seite, denn fortan war der Schönhans nur noch der Mann mit dem “L” auf der Stirn *g*

So, in einem Monat gehts weiter, dann beginnt der “Road to Wrestlemania” aufs Neue… und bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass in etwa zu der Zeit auch das Restaurant Waldgeist in seinen Grundfesten erschüttet wird, wenn die Truppe der Vernichtung (im Original “Legion of Doom”) vor Ort einige Riesenschnitzel wegatmen wird.


Mrz 18 2007

Tagesausflug Leipzig

“Leipzig ist eine kreisfreie Stadt im Nordwesten Sachsens. Mit mehr als einer halben Million Einwohner ist sie die bevölkerungsreichste Stadt des Bundeslandes.” So zumindest nach Wikipedia. Das hat mich beim Weimar-Besuch letzte Woche natürlich dazu inspiriert, mal die rund 2-stündige Zugfahrt nach Leipzig auf mich zu nehmen – Pardon, wir nahmen sie natürlich auf uns. ;-)

Wir also um 11 Uhr morgens am Leipziger Hauptbahnhof aus dem Zug gestiegen und diesen erst mal bewundert. Ist jetzt nicht größer als der in Köln zum Beispiel, aber irgendwie cooler. So über 3 Etagen, und das Gebäude an sich sieht auch schon nicht ganz so verranzt aus – und vor allem hängen da nicht so viele Spacken rum; ihr wisst was ich meine ;-)

Der Tagesplan sah Folgendes vor: wir wollten unbedingt ins Museum der bildenden Künste, denn 1. studiert die Ewelina ja Kunstgeschichte und einer ihrer Dozenten ist da der Chief Inspector (*g*), und 2. wars an dem Tag umsonst *g* Aber so früh wollten wir da noch nicht rein, also erst mal durch die Innen- bzw. Altstadt, Einkaufsstraßen hoch und runter, steh´se? :) Dann standen wir auf einmal vor einem Stadtplan, der auch zugleich alle Sehenswürdigkeiten eingezeichnet hatte…inklusive dem Völkerschlachtdenkmal. Das allerdings hat nicht so ganz auf die Karte draufgepasst, wurde nur vermerkt. Da das aber ein absolutes Highlight der Stadt sein soll, wollte ich dann da auch hin. Gesagt, getan…Richtung Denkmal gelaufen, zumindest mal grob in die Himmelsrichtung. Nach einigen hundert Metern stand dann da ein Radwegschild: “Völkerschlachtdenkmal: 4,1 km“… “Hey Schatz, wir können ja mal so langsam in die Richtung gehen, den Straßenbahnschienen entlang, das Wetter ist heut so schön.”…. wir also so langsam in die Richtung gelaufen, immer den Schienen entlang. An größeren Kreuzungen mal geschaut, in welche Richtung es weiterging…man will sich ja nicht verlaufen! Na ja, und so nach etwa 1h standen wir dann auf einmal vor dem Völkerschlachtdenkmal:)

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Haben das dann auch von innen besichtigt und sind aufs Dach hoch, wo wir dann ein schönes kleines Schlösschen gesehen haben. Das sah aus wie ein Mini-Internat für Eliteschüler oder wie ein Hogwarts in ganz ganz klein…na ja, war ein Krematorium *g*

Dann auf dem Rückweg Richtung Museum in der Innenstadt wollten wir die ÖPNV in Form der Straßenbahn benutzen. Wir also in eine rein und zum Ticketautomaten. Witzigerweise war das gar nicht so einfach, wie man es aus so kleinen Städten wie Köln oder Düsseldorf gewohnt wäre – das Mehrere-Zonen-Ticket war des weiteren in irgendwelche vollkommen unverständliche Subzonen unterteilt, je nachdem wohin man wollte. Und zu allem Überfluss konnte man da nicht mit Geld bezahlen, sondern nur mit dieser beschissenen Geldkarte! Wie kann man denn einen Ticketautomaten ohne Geldannahme da hinstellen? Ich hätt also nicht mal zahlen können wenn ich gewollt hätte! Also sind wir schwarz gefahren *g*

Im Museum ist dann nicht mehr viel besonderes passiert, viele Menschen ob des kostenlosen Eintritts und auch so ein paar Bilder und Skulpturen… :-) Sind um 18 Uhr abends dann langsam aus dem Museum raus und mit dem Zug nochmal 2h zurück.
Und nach der Heimkehr in Weimar gabs dann das heimliche Highlight des Tages: Pizza :-D Und zwar gabs da für 5€ ne 30cm-Pizza mit 5 frei wählbaren Zutaten!!!! Voll geil, hatte aber nen Öko-Tag und nur eine Fleischsorte drauf gehabt, meine Frau Freundin hat mich irgendwie dazu genötigt *g* Also nur Döner, Schafskäse, Paprika, Ei (das ist ja kein Fleisch *g*) und frische Tomaten…nur zum Vergleich, letztes Mal gabs: Hackfleischsauce, Döner, Knoblauch, Schafskäse und Krabben *g*

Aber insgesamt ließe sich sagen, dass sich Leipzig definitiv lohnt, ist echt ne schöne Stadt! Sind auch an Auerbachs Keller vorbei gegangen, was ja bekanntermaßen dafür bekannt ist, dass der äußerst bekannte Johann Wolfgang Goethe sein ebenfalls hinreichend bekanntes Werk “Faust” nach Inspiration dessen geschrieben hat. Aber mehr bringt der Link :-P Viel Spaß in Leipzig!!


Mrz 5 2007

Das große Fressen und Vorschau auf den zweiten Teil!

Jeder weiß es, in der Hinsicht bin ich vielleicht ein wenig extrovertiert und sage es jedem, der es wissen will, und auch denjenigen, die es nicht wissen. Ich liebe Schnitzel! Und in diesem exklusiven Fanclub bin ich nicht der Einzige, was bedeutet, dass mehrfach im Jahr gewisse Etablissements aufgesucht werden, um dieses Verlangen zu stillen. Es geht natürlich nicht nur um das pure Essen, sondern die Gesellschaft der Clubmitglieder, des Spaßes rund um das Essen – und ein klein wenig vielleicht um den Wettbewerb. :)

Im Restaurant “Waldhaus” zwischen Witzhelden und Hilgen gab es jüngst folgendes Angebot: Schnitzel, soviel man essen kann. Inklusive Beilagen. Und Salat. Für 10€ ! Hört sich erst mal top an. Also versucht spontan die Freunde des Fleisches zusammen zu trommeln. Leider hats nur für das Clubmitglied No. oo4 gereicht, den gütigen T.! Aber egal, auch zu zweit kann man eine Menge Spaß haben, und das nicht nur im Bett ;)

Wir also dahin und beim Eintreten in das Lokal sofort bemerkt, dass die Auswahl lediglich aus Schnitzel mit Rahmpilzsoße und Schnitzel mit Bernais-Soße bestand. Aber gut, was solls, die Dinger schmecken sicher auch so! Wenigstens war die Auswahl zwischen Pommes und Kroketten ausreichend flexibel… Nach einem Small-Talk mit der Bedienung und der Bestellung der Getränke haben wir uns dafür entschieden, dass ich das Bernais-Schnitzel nehme und der gute T. das mit den Pilzen. Der Salat wurde sicherheitshalber weggelassen, wir wollten den Schnitzelkonsum ja nicht durch übermäßigen, unnötigen und vollkommen überflüssigen Genuss überflüssiges Runterwürgen von Salat schmälern. Wir haben uns die gut 15 Minuten Wartezeit ausgemalt, wie das Schnitzelgemälde wohl aussehen würde. Und unseren Erwartungen wurden vollkommen entsprochen! Der Teller hatte nicht die normale Kinder-Teller-Form, wie man sie sonst in Restaurants antrifft. Es war ein ausgewachsener und ovaler Mega-Schnitzel-Teller, bestückt mit 4 (in Worten: vier!) äußerst hochqualitativen (= ausreichend dicken und fleischigen statt nur panadigen) Schnitzeln und einer absolut überwältigenden Menge Pommes, die jeder Beschreibung spotten würde.
Nichtsdestotrotz waren die Teller natürlich nach nicht mal 10 Minuten ratzekahl leergefegt – abgesehen von dem kargen Versuch, uns eine Tomatenscheibe und 2 Salatblätter unterzujubeln!
Der netten Bedienung mussten wir dann nicht lang klarmachen, dass das Essen noch nicht zu Ende sei, sondern wir orderten noch einen Gang – diesmal allerdings mit Kroketten – im Nachhinein nicht das Beste, denn Pommes kann man einfach besser auf einem Teller stapeln. Doch seht selbst:

Waldhaus Schnitzel 1Waldhaus Schnitzel 2
Leider haben wir vergessen, beim ersten Gang schon ein Foto zu machen, denn das wäre deutlich eindrucksvoller gewesen. Aber geschmacklich haben diese Schnitzel in keinster Weise einem Lohmann nachgestanden, Kenner wissen, was ich meine ;)

Das Restaurant ist also definitiv eine Empfehlung und wird bei der nächsten Aktion definitiv mit einem Besuch berücksichtigt!

An dieser Stelle sei gesagt, dass das nächste Schnitzel-Massaker im wohl bekannten Waldgeist in Hofheim/Taunus sein wird. Anmeldungen sind jederzeit gerne gesehen, ein Termin steht nicht, aber Vorschläge werden bereits entgegen genommen! Geplant ist voraussichtlich ein sonniges Wochenende im Mai, wo man gemütlich an einem Samstag Abend draußen sitzen kann, bei Riesenschnitzeln in Hessen!

Guten Appetit!