Apr 12 2010

Android-App: Meridian Player Noble

*kleines Update des Artikels hinsichtlich der Features*

Seitdem ich mein HTC Magic (Android) mein Eigen nenne, benutze ich es auch als Medien-Player. Ganz typisch: Knopf im Ohr, Musik laufen lassen. In Bus und Bahn und zu Fuß.

Ungefähr seitdem benutze ich auch das Programm “Meridian Player”. Heißt mittlerweile “Meridian Player Noble”. Nobel, nobel. Hat mir auch immer gefallen das Teil. Der Meridian spielt wie andere Player auch eine Vielzahl von Formaten ab (wobei für mich nur MP3 wichtig ist). Das Tolle ist: Mit der Taste des Standard-Headsets kann man den Player einfach steuern. Öffnen des Programms (!), Pause/Play, lauter/leiser, nächstes Lied (Doppelklick) sowie letztes Lied (3x klick glaub ich).

Doch vor einigen Wochen hat sich der Programmierer dann was “einfallen lassen”. “User data collection” schimpfte sich das Ganze. Und zu schimpfen begann auch ein nicht geringer Anteil der Nutzer. So auch ich. Offiziell ist das Sammeln von anonymen Nutzer-Statistiken dem Zweck der Weiterentwicklung des Programms unterzuordnen. Glauben mag ich das auch, da ein einzelner Programmmierer mit den Daten von vielleicht 2000 Benutzern kaum groß was anstellen kann, außer das Programm selbst weiterzuentwickeln. Aber die ständige Internetverbindung bei einem Medien-Player hat mich doch gestört – und ich das Programm nicht aktualisiert.

Dann habe ich dann herausgefunden, dass ich das Programm auch für 3$ kaufen kann – und in dieser Pro-Version dann das Sammeln der Daten deaktivieren kann. Da habe ich heute in meiner gewohnt großzügigen Art aufgewacht bin, habe ich diese 3$ investiert und bin damit zufrieden. Notwendig für die Benutzung wäre es nicht gewesen, bei einer Applikation, die ich aber nahezu täglich nutze (und wo ich zufrieden bin und wo die kostenlosen Player nicht drankommen), bezahle ich gerne diesen (lächerlichen) Preis von 2,35€.

Meridian Player Noble bekommt von mir also 5/5 Bratwürsten :-D

Meridian Player Noble im Market

Hier noch der QR-Code zum Scannen inkl. Link zum Market. Hier der Link zur Homepage.


Apr 7 2010

Mitfahrgelegenheit – “Ein Erlebnis” oder “Ist das wirklich sicher?”

Ich bin es schon oft gefragt worden. Heute erst wieder, und daher nehm ich das hier an dieser Stelle mal zum Anlass, öffentlich darüber zu reden. Die Ausgangsfrage lautet:

“Ist Mitfahrgelegenheit seriös und sicher? Kann man sich auch als Frau gefahrlos in ein fremdes Auto setzen?”

All jenen, die diese Frage überhaupt stellen, sei gesagt: Eure Eltern haben Euch (mindestens in diesem Bereich) gut erzogen! Man steigt nämlich in der Tat nicht bei Fremden ins Auto, egal, ob man nun 7 oder 27 Jahre alt ist. Ausgenommen sind wohl der Taxi- oder Busfahrer.

Aber Spaß beiseite, Ernst, komm mal her! Ernst! So Ernst, dann sag mal, wie das mit der Mitfahrgelegenheit so ist.

Ernst: “Also, das mit der Mitfahrgelegenheit ist so…….”
Ernst, Ruhe jetzt! Ich erzähl das! Also. Jetzt aber wirklich und echt.

Bedingt durch meine Fernbeziehung (die vllt ja irgendwem irgendwann mal aufgefallen ist) ist es so, dass ich mich natürlich auch mit den Möglichkeiten auseinander gesetzt habe, von A nach B (eben von Düsseldorf nach Weimar) zu kommen. Grundsätzlich gibt es da natürlich einige Methoden, die da wären:

  • selber mit dem Auto fahren – was natürlich für jemanden ohne Auto schwer ist.
  • Fliegen. Ist ohne Flügel natürlich schwer, mit den Billig-Fliegern aber im gewissen Rahmen eine Alternative,
  • Bahn fahren. Die fährt immerhin andauernd.
  • eben die Mitfahrgelegenheit!

So Scherzantworten wie “zu Fuß gehen” oder “mit dem Rad fahren” sind an dieser Stelle natürlich bewusst ausgespart ;-)

Gegen Fliegen spricht zum einen der Aufwand, der rund um einen Flug geschieht: Anreise zum Flughafen, Check-In-Prozedur, Abreise vom Flughafen. Dank Billigfliegern allerdings möglicherweise ähnlich günstig wie eine Mitfahrgelegenheit, aber (meistens) nicht so kurzfristig buchbar.

Die Bahn fährt natürlich immer und quasi überall hin. Und meistens oftmals manchmal auch pünktlich und bequem. Nun gut, die Fahrtzeit (in einem IC/ICE) ist sicher ähnlich wie eine Mitfahrgelegenheit, aber die (insbesondere kurzfristige) Verfügbarkeit einer Verbindung ist quasi nicht gegeben. Je größer die Strecke und je länger die Vorlaufzeit, desto eher lohnt sich natürlich womöglich eine Bahnfahrt.

So, nun aber zum Kernpunkt des Ganzen hier: Das Nutzen der Mitfahrgelegenheit!

Dafür spricht (was man den vorherigen Punkten auch schon (in)direkt entnehmen konnte:

  • Es ist kostengünstig (i.d.R. 5(-7) Euro/100km)
  • Es geht schnell (in den meisten Fällen etwa 100km/h inkl. Stau/evtl. Pausen etc.)
  • Es ist (relativ) bequem (eine große Limousine mehr als ein Corsa ;-) ) – bequemer als ein voller IC(E) oder ein Billigflieger allemal!
  • Es ist kurzfristig “buchbar” (3-7 Tage vorher sind dennoch zumindest “gut”, aber keine Voraussetzung)
  • Man bekommt (im Normalfall), wenn man es möchte, Unterhaltung geboten (eben durch Unterhaltung :-D )

Womöglich gäbe es noch weitere (kleinere und nicht so gewichtige)Punkte, die für die Mitfahrgelegenheit sprechen, aber die genannten sind definitiv die Hauptgründe. Der Grund, warum ich explizit die Mitfahrgelegenheit, nicht aber die Mitfahrzentrale, erwähne, ist, dass dort die Vermittlung an einen Fahrer schon Geld kostet.

Um die angezeigten Mitfahrgelegenheiten zu erhöhen, lohnt es sich übrigens, die “Umkreis-Suche” zu benutzen. Grade bei (NRW-)Studenten mit (NRW-)Ticket würde sich ein Blick über den städtischen Tellerrand hinaus lohnen. Also statt von Düsseldorf von Köln aus losfahren (Hinweise auf “Verbotene Stadt” sind an dieser Stelle weder von Düsseldorfern noch von Kölnern notwendig ;-) ).

Nun die Frage vom Eingang, ob das Ganze “sicher” ist. Natürlich habe ich selbst (männlich, 1,97m) nicht das Problem, dass ein potentieller Vergewaltiger oder Mörder an mir viel Spaß haben würde.
Aber auch für die Damen unter uns sei von mir (ohne Gewähr natürlich, rein aus empirischer Beobachtung!) gesagt: Nichts auf dem Planeten ist sicher, aber die Mitfahrgelegenheit Nutzende sind in der Regel einfach Pendler, die zB in München wohnen und in Köln arbeiten, und dementsprechend jedes Wochenende (oder zumindest regelmäßig) in die Heimat fahren. Und in der Bahn oder im Flugzeug gibt es mindestens genauso viele Verrückte.

Desweiteren sind Fahrten, bei denen man als Mitfahrer alleine mit dem Fahrer fährt, extrem selten bis (mittlerweile) gar nicht mehr vorhanden. Selbst vor kurzem, bei einer Fahrt ab 4.30h morgens (!) waren wir zu fünft im Auto!

Als Frau kann man sich also in der Regel sicher sein, dass noch 2-3 weitere Mitfahrer an Bord sein werden, wovon dann mindestens einer immerhin männlichen Geschlechts sein sollte (zuzüglich dem hier angedachten männlichen Fahrer). Eventuelle Übergriffe erschweren sich natürlich mit der Zahl der Mitfahrer, man kann da also im Großen und Ganzen beruhigt sein.

Auch die Frage nach rasenden Fahrern in verkehrsuntüchtigen Fahrzeugen ist berechtigt. Die Wagen sind alle gut in Schuss (und zumeist nur wenige Jahre alt), und die Fahrer fahren, gerade, wenn sie mit Fremden unterwegs sind, sehr behutsam. Ausnahmen könnten die Regel allerdings bestätigen ;-) Aber dann kann man ja auch darüber sprechen!

Das Schlimmste, was mir in meiner Zeit bisher passiert ist, sind unkommunikative (Mit-)Fahrer, Unpünktlichkeit mancher Beteiligter (was bis auf einen Ausreißer auch ausschließlich Mitfahrer waren) oder (in meinen Augen) zu teure Fahrten. Die oben angesprochenen 5-7€/100km sind der Vollständigkeit halber realistisch, aber 7€/100km einfach vollkommen überzogen (grad bei zuletzt gesunkenen Spritkosten). Außer natürlich, der Fahrer möchte damit seinen Lebensunterhalt verdienen. Bei 4 Mitfahrern im Auto wären es immerhin 28€/100km Fahrt. Selbst nach Abzug sämtlicher Kosten ließe es sich damit zumindest halbwegs leben.

Schlimmer sind nur noch (und das gibt es scheinbar tatsächlich) professionelle Mitfahrgelegenheiten. Die dann mit einem Kleinbus regelmäßig von A nach B und zurück fahren, nur, um sich was dazu zu verdienen. Da kommen dann natürlich keine Gespräche auf, und die Fixierung auf den Verdienst schmälert die Wahrscheinlichkeit, dass die Fahrt günstig ist.

So, zum Abschluss noch: Fahrt mit, lasst Leute mitfahren, traut Euch! Dies soll nicht missionarisch klingen, kann sich aber in vielen Fällen einfach lohnen! Danke fürs Lesen, ich würd mich über Kommentare/Erfahrungen wirklich freuen! :-)


Mrz 21 2010

Ich will Schnitzel – und Grillen!

Ich sitze hier gerade mit einem leckeren Veltins in der Hand. Vor ner knappen halben Stunde ist mein Besuch gegangen. Wir hatten viel Spaß, mit Boxen (KlitschKO gegen Chambers, KO in Runde 12), einer Runde Top Spin (Sieg meinerseits in einem hart umkämpften 5-Satz-Match von Murray gegen Roddick auf der PS3) und dem Schwelgen in gewissen Erinnerungen. Wrestling zum Beispiel.

Danach bin ich wie romantisiert auf meiner eigenen Seite gelandet und hab mich durch die Themen geklickt. Fazit:

Ich will Schnitzeln! Und Grillen! Und Wrestling!

So siehts aus! Ermöglicht es mir!


Mrz 21 2010

Google Maps Navigation Schnelltest [HTC Magic]

Vor kurzem sagte ich ja, dass ich bei den xda-developers eine Möglichkeit gefunden habe, ohne root Google Maps Navigation runterzuladen und zu benutzen. Typisch für Google: Wann immer ich diese (stets) aktualisierte Version finde, keine 3 Tage später gibts von denen ein Update ihrer Software. Und danach läuft die Navigation aus Gott weiß welchen Gründen wieder nicht. Daher hab ich es diesmal gar nicht erst aktualisiert. Ha! Ich bin doch nicht blöd.

So habe ich das Ganze heute mal testen können, irgendwo auf den Landstraßen und Autobahnen zwischen Wuppertal und Düsseldorf. Ich will jetzt gar nicht auf die allgemeinen Dinge eingehen, die kennt jeder Kenner (und Nutzer sowieso) auch so, ich will auf die Dinge eingehen, die mir besonders aufgefallen sind:

  • Die Navigation verbraucht erstaunlich wenig Traffic und geht flott von statten (nicht genau getestet, subjektives Empfinden)
  • Die Navigation führt genau da lang, wie das normale Navi auch (was in dem Fall als positiv zu bewerten ist)
  • Wenn man einmal von der Route abkommen sollte, berechnet Google Maps Navigation die neue Route selbständig (und halbwegs flott, allerdings langsamer (gefühlt) als die Erst-Berechnung)
  • Wenn mal ein Stau ist (hatten wir heute), dann kann man unkompliziert einen Umweg angeben und die Navigation bietet einem direkt (in meinem Fall) 2 Ausweichmöglichkeiten inkl. Entfernung und Restdauer an!
  • Die Navigation hat im Prinzip Ton, denn manchmal kommt er. Allerdings

    • unregelmäßig und
    • viel zu spät!
  • Der Straßenname, in den man als nächstes einbiegen muss, wird nicht angezeigt (die aktuelle Straße allerdings schon)
  • Den nächsten Richtungswechsel (links/rechts abbiegen) bekommt man ebenfalls nicht angezeigt

Wie man sieht, kommen zu den positiven Punkten jedoch auch einige negative hinzu. Als alleiniges Navi würde ich Google Maps Navigation derzeigt noch nicht benutzen, als Beifahrer (wenn man also permanent aufs Android-Phone gucken könnte) taugt es aber allemal. Für lau sowieso! Außerdem muss man bedenken, dass dies keine von Google offiziell an deutsche Handies ausgelieferte Version ist, da es hier weiterhin zu lizenzrechtlichen Problemen kommt. Weswegen die Navigation hierzulande eben noch nicht angeboten wird.

Aber als Ausblick für die Zukunft ist das auf jeden Fall großartig! :-)


Mrz 19 2010

WordPress 2.9.2

Habe gerade den Blog auf die aktuelle WordPress-Version 2.9.2 aktualisiert. Früher war ich bei WordPress-Updates immer ganz vorne mit dabei, doch mittlerweile halte ich mich da etwas zurück. Oftmals funktioniert irgendwas dann nicht mehr so, wie man es gewohnt war, oder (zumindest) der Speicherverbrauch schob sich mit jeder Installation ein Stück nach oben. So auch diesmal. Als ich begann mit WordPress (v2.2 glaub ich war das) verbrauchte WordPress etwas um die 20MB Speicher. Mittlerweile sind es bei mir über 38MB. Inklusive Aufstockung (Umschichtung realistisch gesagt) meines Host-Services. Das ist doch nervig!

Warum habe ich also aktualisiert? Weil bei WordPress 2.9.2 die Einbettung von Videos out of the box funktioniert, mit der Funktion oEmbed. Auch wenn ich die nicht namentlich irgendwo gesehen habe, konnte ich jetzt einfach im Beitrag unter diesem das Video (ohne extra Plugin) einbinden. Das war also der einzige Grund.

Dennoch bin ich jetzt wieder aktuell in diesem Blog ;-)


Mrz 19 2010

Was mir an Pro Evolution Soccer 2010 immer noch nicht gefällt…

Ich habe auf der PES2010 auf der PS3 jetzt ein paar Spiele lang getestet. Sowohl alleine gegen die CPU als auch gegen einen menschlichen Gegner. Hier werd ich jetzt mal kurz meinem Frust etwas Ausdruck verleihen, ich denke, die meisten PES2010-Spieler werden dies teilen. Vorab: Nicht alle Punkte sind nach dem Patch, den ich jetzt verwende, noch aktuell, ich schreibe also erst mal über die “Normal-Version”:

  • Ich weiß nicht, was die Herren aus Japan sich dabei gedacht haben, aber die Spielgeschwindigkeit ist in manchen Situationen jenseits von Gut und Böse. Das Spiel erinnert mich manchmal an eine Mischung aus Ping-Pong und Eishockey, zeitweise kann man dem Spielgeschehen kaum folgen. Das betrifft vor allem das Spiel im Mittelfeld.
  • Wenn man sich dann mal bis zum Strafraum durchgepasst hat, und vielleicht flanken möchte, so ist der darauf folgende Kopfball zu mehr als 50% auch im Tor. Es fallen extrem viele Tore per Kopfball, unrealistisch häufig sogar, da die Verteidiger hier stets im Nachteil sind.
  • Das Aufbauspiel von CPU (und bedingt auch menschlichem Spieler) ist, egal welche Mannschaft man hat, one-touch-geprägt. Selbst die schlechteste Mannschaft überbrückt das mittlere Spielfelddrittel mit 5-8 Direktpässen. Absolut unrealistisch.
  • Dieses Aufbauspiel kann man schon dadurch nicht unterbrechen, da die verteidigende Mannschaft (in den Standard-Taktik-Einstellungen) immer 4-5m vom Gegenspieler weg steht.
  • Konami wollte bei PES2010 das Schießen von Elfmetern erschweren, damit nicht jeder Elfmeter ein Tor ist (wobei mir das grad im Spiel mit menschlichen Gegnern nie so vor kam), aber was sie da gemacht haben, ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Bevor ich es erkläre, schaut hier:


Da all diese Punkte schon erheblich gegen das Spiel sprechen (wobei Fifa10 auch kaum was davon besser macht), kommen wir zum letzten Punkt: Die Möglichkeit des Editierens! Seitdem es die PES-Reihe gibt, gibt es wegen der fehlenden Lizenzen die Möglichkeit, die Daten zu editieren. So auch bei dieser Version. Aber irgendwie versucht Konami seit einiger Zeit, den Editören (denen ja nix zu schwör sein kann) Steine in den Weg zu legen. Hatte ich auch schon mal erwähnt. In meinem jetzigen Patch ist es wie folgt:

  • Die Spielgeschwindigkeit wurde ein wenig runter gesetzt, die CPU spielt zwar immer noch one-touch, und man kann das immer nur schwer verteidigen, aber die Augen kommen wenigstens hinterher und bei menschlichen Gegnern läuft es anders.
  • Flanken allgemein sind nun seltener und auch die Kopfballpräzision ist nun deutlich realistischer!
  • Die deutschen Mannschaften sind jetzt vollständig vertreten, sowie die aktuellen Champions-League-Teilnehmer wie Rubin Kasan.
  • Leider (durch eine bescheuerte Beschränkung Konamis) haben hier die deutschen Teams keine individuellen Wappen, sondern lediglich das Bundesliga-Logo. Vielleicht kann man da aber noch was machen.
  • Wenigstens gibt es (scheinbar) keine versteckten Spieler, die man erst mühselig freispielen muss!

So, insgesamt ist PES2010 also anfänglich nahezu unspielbar, jetzt mit dem Patch aber doch erträglich. Wenngleich Pro Evolution Soccer 2 (bzw. ISS Pro Evolution 2) auf der alten Playstation 1 doch das beste Fußballspiel aller Zeiten waren. Oder PES6 vielleicht. Auf den Next-Gen-Konsolen gibt es bis dato leider noch kein einzige gutes Fußballspiel! So, der Vollständigkeit halber hier noch der Link zum Patch.


Mrz 14 2010

bratwurstchristian.de jetzt doppelt Android-fähig!

Vor etwa einer Woche wurde ich per Twitter (seht ihr, dafür ist das also gut!) gefragt, ob ich Interesse hätte, an einem Planeten über Android teilzunehmen. Android muss ich wohl nicht mehr erklären, ein Planet ist (für den Unwissenden und Interessierten) im Prinzip eine Linksammlung von Blogs. Fand ich nett, habe also zugesagt. Auch wenn ich mich und die Seite hier nicht mal sekundär, geschweige denn primär, als Android-Blog ansehe.

Das Ergebnis findet sich hier: www.androidblogs.de (initiiert von www.nodch.de, Ehre, wem Ehre gebührt). Bei der Gelegenheit: Hallo Androidblogs-Planet! :-)

In dem Zusammenhang hat es sich natürlich angeboten, für mobile Besucher meiner Seite ein mobiles Theme zu installieren. Damit nicht jedes Mal die ganze Website geladen wird. Gesagt, getan. WPTouch sollte es dann werden. Das einzige Problem, was (oder ich bin zu doof) alle mobilen Themes haben, ist, dass ich nun gar kein eigenes Bild als Header einstellen kann. Und das ärgert mich! Falls da also wer eine Idee hat, darf derjenige sich gerne melden.

Und profitiert habe ich von androidblogs.de übrigens heute bereits in der Art, dass ich Google Maps mit Navigation für mein HTC Magic installieren konnte. Danke dafür an DanFuh und die xda-developers! Gerade Google Maps Navigation ist ein App, was ich wohl sehr oft nutzen wollen würde.

So, dann hoffen wir mal, dass durch diesen Beitrag jetzt viele Besucher mobil auf meine Homepage gehen :-) Schönen Sonntag noch!


Mrz 9 2010

PES 2010 vs. Fifa 10 im Schnelltest

Wir schreiben das Jahr 2010. Erst mal unspektakulär. Bedeutet aber, dass ich die Fußballserie von Konami quasi seit deren Entstehung kenne. Auf Super Nintendo, PSX, PS2, PS3. Beeindruckend. Für Nerds!

Was mich übrigens seit jeher stört ist der Fakt, dass die Spiele jedes, aber auch wirklich jedes Jahr neu aufgelegt werden. Hat es bis vor 5 Jahren vielleicht noch einen Grund gegeben, da sich die Grafik stetig weiterentwickelt hat, stagniert es ein wenig seitdem. Ein Turnus von 2 Jahren wäre für mich also angenehmer, auch für die Qualität des Produkts, aber mich fragt ja keiner. Und so verdient man halt mehr Geld. Und Konsolenfußballer vergessen schlechte Jahre auch schneller als Sportdirektoren ihre Bekenntnisse zu schwächelnden Trainern.

Im Goldenen Herbst 2009 sollte ein alter Bekannter, welchen ich lange nicht gesehen habe, einen neuerlichen (metaphorischen) Frühling durchleben: Fifa 10! Nach langem hin und her und vielem Hadern und Ärgern über die Situation habe ich mir dann tatsächlich Fifa 10 gekauft. Hat mich selbst ein wenig gewundert, seit Fifa 2000 hatte ich keine Auflage der amerikanischen Spieleschmiede besessen.

So gingen dann die letzten Wochen des Jahres ins Land, aus Herbst wurde Winter. Und so besinnlich die Weihnachtszeit (mit Fifa) auch war, so eisig wurde der Beginn des neuen Jahres. Wörtlich und im übertragenen Sinne. Fifa 10 hat mir ab einem gewissen Zeitpunkt keinen Spaß mehr bereitet.

Warum? Positiv an Fifa 10 sei erst mal zu erwähnen, dass die Spieler sehr dynamische und realistische Bewegungen beherrschen. Hat mich wirklich beeindruckt. Die Animationen waren allesamt gelungen. Auch das Einführen des 360°-Systems war (und das hätte ich nicht gedacht) ein Mehrwert fürs Spiel.

Was mir auf Dauer nicht so gefallen hat, waren diese Punkte:

  • Spielaufbau beschränkt sich auf nach vorne Rennen, Angriffe waren zumeist Sprintattacken, die Tore entstanden größtenteils durch gleiche Situationen (guter Pass in die Spitze, 1on1 auf der Außenbahn)
  • Das effektive Verteidigen ist schwerlich möglich, da die Verteidiger klar im Nachteil sind.
  • Die Vielfalt an Tricks und Styles ist zwar toll, aber unrealistisch und überzogen effizient.
  • Flanken bzw. Kopfballtore sind größtenteils unmöglich, weil das Flankensystem das schlechteste in 15 Jahren Fifa ist.
  • Die Gesichter der Spieler sahen aus wie vor 10 Jahren. Absolut schlecht (vor allem im Vergleich zu PES2010)
  • Trotz gefühlter Milliarden an Lizenzen fehlen manche Nationen wie Ghana oder Serbien. Wie soll man als Deutscher da schon mal die WM spielen?

Das waren im Endeffekt die Punkte, die mich dazu bewogen haben, Fifa 10 gegen PES2010 zu tauschen.

Enttäuscht wurde ich nicht. Einige Dinge, die mir hier aufgefallen sind:

  • Das Spiel ist meiner Meinung nach etwas zu schnell, das (Achtung: neudeutsch) Vertikalspiel wird dadurch forciert, aber manchmal auch hektisch. In der Hinsicht gab es schon bessere Versionen
  • Die Gesichter sehen natürlich granatenstark aus. Wahnsinn, wie gut und schön die sind. Eine echte Augenweide
  • Flanken führen zum Ziel!
  • Die Lizenzen sind natürlich nicht so üppig, Ghana und Serbien gibt es aber. Will ich auch meinen!
  • Mit Patches kann man das Spiel aufpeppen (eben diese Lizenzen)

Die Lizenzen sind im übrigen ein Thema für sich, was mich gleichzeitig freut, aber auch ärgert.

Konami ermöglicht es (wie jedes Jahr) den Nutzern, Dinge zu editieren. Das ist auch toll so! Man kann neue Mannschaften einfügen, neue Trikots, Spieler. Toll. Aber warum begrenzt man diese Möglichkeiten dann in der Art, dass man den Editören (dem es schwör gemacht wörd) Knüppel zwischen die Beine schmeißt. Warum?

Das äußert sich dann so, dass man nur eine begrenzte Anzahl Trikots einfügen kann. Oder eine begrenzte Anzahl Spieler. Warum? Der Speicherplatz (in keinem Fall größer 20MB) auf der Konsole sollte nicht der Flaschenhals sein. Warum macht man das? Aber gut, Hauptsache Editiermöglichkeiten.
Was mich auch stört, ist der Fakt, dass bei einem offiziellen Konami-Update die editierten Mannschaften weg oder zumindest vollkommen durcheinander sind, weil man bei jedem Update die Zuordnungen ändert. Warum?

Was ich aber am unverständlichsten finde: Versteckte Spieler. Konami hat sich diesmal überlegt, versteckte Spieler zu “erfinden”. Für (manche) Patches heißt das dann, dass z.B. ein Özil erst freigespielt werden muss. Oder ein Rost, Neuer, Elia. Was denken die sich dabei? What were they thinking???

Es ist im Grunde nicht alles Gold, was glänzt. Auch bei Pro Evolution Soccer nicht. Aber dennoch komme ich sofort zurecht und freue mich darüber, wieder “zu Hause” zu sein. Blödes Fifa. Bah. ;-)


Mrz 5 2010

CeBIT 2010 – Erstmalig. Auch einmalig?

So im Großen und Ganzen habe ich seit knapp 15 Jahren was mit Computern zu tun. Privat natürlich vornehmlich. Die CeBIT gibts nochmal 10 Jahre länger. Von der Existenz dieser Messe für “Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation” weiß ich zwar noch nicht ganz so lange, aber lang genug, um mich jedes Jahr zu fragen, warum ich noch nie da war.

Früher waren die Gründe stets die Kosten (2010 38€ pro Karte zzgl. Anfahrt), die mich abgeschreckt haben. Dieses Jahr aber kamen einige Dinge zusammen, die mich bewegten, dort mal zu erscheinen.

  • Online-Shops etc. schmeißen Tickets für lau raus.
  • Mein Vater wollte das nutzen und bot sich und sein Auto an
  • Die Plattform Mitfahrgelegenheit.de ließ die Gesamtkosten für uns (mein Vater, meine (in dem Zusammenhang) bemitleidenswerte Freundin und mich) gen 0 tendieren. Da die Benzinkosten von 2 Mitfahrern de facto bezahlt wurden.

Interessant bei der Mitfahrgelegenheit war, dass es tatsächlich funktioniert. Innerhalb von 48h waren die beiden Plätze belegt. Was nicht klappt: Lesen! Zumindest bei den danach noch anrufenden rund 10 Leuten, die nicht lesen konnten, dass ich im Angebot geschrieben hatte, dass selbiges bereits voll war. Soweit, so gut.

Die CeBIT selbst war für mich als Privatmensch und Computerinteressierten, der allerdings nicht proaktiv auf Jobsuche war, ein Reinfall. Es gab summa summarum vielleicht 5-10 interessante Stände, aus der Thematik “connected worlds” wurde (wie gesagt: für mich persönlich!) auch zu wenig gemacht.

Ich mag die Idee, Papierhaufen in Firmen durch Digitales zu ersetzen. Wenn es denn klappt. Per Bluetooth und Handy Türschlösser zu steuern, ist ebenfalls interessant. Aber leider viel zu teuer (Thema: BlueID). Im Privatbereich. Selbst im Kleinst-Firmen-Bereich lohnt sich das nicht, wenn nicht täglich neue Leute ein und aus gehen.

Das größte Problem an der Sache war allerdings: Die vermeintlich interessanten Sachen habe ich entweder nicht gefunden, oder es wurde mir vorenthalten. Leider war es (wie bei der GamesCom im August 2009 auch) so, dass man die nützlichen Informationen einfacher und schneller per Internet zeitnah zur CeBIT bekommt, ohne, dass ich 5h lang durch die Hallen latschen muss.

Worst case für einen (kleinen) japanischen Aussteller übrigens: Zwei von denen saßen an deren Stand, wo nichts, aber auch gar nichts ausgestellt wurde, mit einem Schild vor sich: “Paris airport lost our luggage.” Owned. Fail. Einmal um den Globus, wofür? Nix. So kams mir mit der CeBIT auch vor.


Mrz 4 2010

Tauschen ist geil !

Tauchen rockt! Meine Fresse, das hab ich ja lang nicht mehr gemacht. Früher hat man einfach alles getauscht, weils kein Geld gab. Als Kind hat man auch getauscht. Panini-Bilder zum Beispiel. Oder Action-Figuren. Oder von mir aus auch was anderes. Seitdem es eBay und Konsorten gibt, tauscht doch kein Mensch mehr. Man kauft sich was “Neues” (oder gebrauchtes) und verkauft das alte. Oder behält das alte und kauft sich einfach das neue. So wie ich.

Da ich von eBay und deren Preispolitik im Privatverkauf absolut kein Fan bin, habe ich es die letzten Jahre vermieden, da als Verkäufer tätig zu werden. Somit habe ich noch 2x Virtua Tennis 3 für die Playstation 3 hier liegen. Wer das also haben möchte ;-)

Vor einigen Monaten habe ich mir dann Fifa 10 gekauft. Habe ja auch davon berichtet und mich dafür gerechtfertigt. Muss man in meinem sonstigen PES-Universum ja auch. Zurecht! Aber ich habe mich dagegen entschieden.

Nun gut, jetzt nervte mich Fifa 10 aber doch nach einigen Monaten. Aus den gleichen Gründen im Prinzip wie die letzten 10 Jahre: Es ist immer das gleiche. Fifa ist blöd, PES ist toll. Meine Meinung!

Was ja mittlerweile auch üblich ist, ist, seine Sachen (statt in eBay) im Marktplatz eines Forums zu loszuwerden. PS3-Talk sollte es für mich sein. Ich, der clevere Fuchs, dachte mir dann, dass es ja, wenn ich so dachte, jemanden aus dem Fifa-Lager geben MUSSTE, der auch so dachte – nur umgekehrt.

Und es hat sich innerhalb von 12h jemand gefunden, der tatsächlich bereit war, mit mir zu tauschen. Und der mir sogar angeboten hat, mir zuerst das Spiel zu schicken, damit ich es dann meinerseits losschicke (Persönliches Tauschen war durch die Entfernung Düsseldorf – Kassel nicht möglich).
So habe ich dann Dienstag Abend (nach der Rückkehr von der CeBIT) das Spiel in den Händen halten dürfen! Und Mittwoch früh habe ich mein Tauschobjekt dann auch per Einschreiben abgeschickt. So einfach kann Glücklichmachung sein. Er ist glücklich, da er vom doofen PES weg ist, und ich bin das blöde Fifa los! Nie wieder. Pah.

Jetzt bin ich zwar mit PES (1 Spiel bisher gemacht :-D ) glücklich, aber perfekt ist das leider auch noch nicht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden…