Licht im Straßenverkehr – ein Augenzeugenbericht
Aktuell ist ja wieder so weit: Wir haben die dunkle Jahreszeit. Die, wo die Nächte länger sind als die Tage. Klar, wir sind seit gut einem Monat auf dem Weg der Besserung, aber momentan ists sogar tagsüber teils so, dass Licht, und vor allem Licht in Wohnungen und am Auto, der Alternative deutlich überlegen sind.
Wieso kommen also bitte trotz dieser Lichtverhältnisse derart viele Leute auf die Idee, ohne Licht zu fahren? Meinen eigenen Schätzungen zufolge sind auf den Straßen derzeit tagsüber etwa 15% der Autos ohne Licht unterwegs. Warum?
Gerade auf der Autobahn kann Licht am Tage teils entscheidend für die Frage sein, ob es gleich einen Unfall gibt oder nicht. Wir kennen das doch alle: Mal kurz in den Rückspiegel geguckt, keiner da, okay, Blinker an und links rüber. Wupp, und schon haste den Unfall. Leute, man sieht euch nicht!
Was denken die Leute sich bitte dabei? Sie sehen (nach meiner Schätzung) 85% der Autos mit Licht fahren und hinterfragen das nicht? Denken die “guck mal, wie blöd die sind, alles Energieverschwender”?
Ich weiß, dass der ADAC (in einem sehr schwachen Moment) mal gesagt hat, dass das Fahren am Tage bei Licht (viel) Sprit verbräuchte. Na und? Was kann das sein? 200 Milliliter auf 100 Kilometer? Wen interessierts?
Ich kann es echt nicht verstehen, warum Leute das machen. Ihr? Daher mein Appell an diejenigen, die das lesen. Bitte, bitte macht Euer Abblendlicht (Fernlicht wär des Guten dann doch zuviel
) an, wenn Ihr Auto fahrt. Auch am Tage.
Sagen wir bis Mitte März. Okay?