Die Überschrift ist gleichzeitig eine scheinbar von mir lieb gewonnene Art und Weise, einen Beitrag anzufangen: Es gibt, so Tage, an denen:
Die letztenzwei Tage haben dann so ziemlich alles getoppt.
Am Sonntag sollte ich für meine Frau Mutter einen Fernseher hochtragen, aus dem Keller in den 1. Stock. Soweit, so gut. 70cm Röhre, könnte klappen. Hats auch! Mit dem Ergebnis, dass ich Montag früh aufwachte und mich nicht bewegen konnte. Nacken, Hals und Schulter total verspannt und nicht einsatzfähig, auch nur meinen Körper aus dem Bett zu heben – Nein, das hat jetzt nichts mit mangelndem Sport zu tun!!
Montag Nachmittag habe ich dann neue Hardware für meinen PC bekommen, in Form eines neuen Mainboards, neuer CPU, neuem RAM und neuer Grafikkarte. Juhu, total gefreut. So gegen 16 Uhr damit angefangen. Das Einbauen war dann innerhalb von 45 Minuten auch getan, doch beim Start fiel auf, dass der Prozessor ungewöhnlich heiß wurde. Auch gerne mal im Leerlauf bis zu 60°C+. Ist ja nicht so schön. Also, alles wieder auseinandergebaut. Das erneute Zusammenbauen hat dann die Zusammenbauzeit auf 3h anschwillen lassen, bis ich dann alles wieder so im Gehäuse drin hatte, dass es funktioniert hat. Dann sah es bei mir zu Hause etwa so aus:

Nach diesen 3 Stunden Zusammenbauen machte ich mich dann an den Software-Teil. Ubuntu lief auf Anhieb, ohne Neuinstallation. Wollte ich aber dennoch machen, sicher ist sicher. Windows hingegen quittierte seinen Dienst schon vorab mit einem Bluescreen, was mir die Gelegenheit gab, auch Windows mal neu zu installieren.
Für Desinteressierte: Diesen Teil überspringen:
Windows ging dann gewohnt fix, da will ich ja auch nix großartig einstellen. Ubuntu wurde dann allerdings zu einer ungewohnten Qual. Erst wurde aufgrund von Partitionsfehlern, die während der Windows-Installation aufgetreten sind, meine halbe Festplatte nicht erkannt, dann lief WLAN nicht, und erst nach erneuten 3 Stunden und bei der 3. Installation lief dann alles halbwegs. Die Zahl 3 scheint mir momentan kein Glück zu bringen!
Mit dem kleinen Problem, dass erst mein Bluetooth-Stick nicht erkannt wurde, genauso wie meine externe Festplatte. Aber nach einigem Zureden hat das dann auch geklappt. Und die CPU-Temperatur schwankt jetzt im Wenig-Tu-Bereich zwischen 32-35°C.
Dann war vorhin der nette junge mit dem nuttigen Nachnamen bei mir und verlangte im Zuge meiner Gastfreundlichkeit Kräuterbutter-Baguette. Das ist soweit auch kein Problem, der Ablauf ist wie folgt:
- Baguette aus dem Tiefkühlfach holen und auspacken
- Einsatz samt Baguettes in die Mikrowelle legen
- Mikrowelle auf Umluft stellen
- Mikrowelle anschalten und nach gewünschter Zeit rausholen und verzehren
Hört sich einfach an, oder? Nun ja, die Zeit war auf 15 Minuten eingestellt, und nach exakt diesen 15 Minuten betrete ich die Küche, und sehe – nichts! Warum könnte man jetzt fragen. Nun, das ist leicht erklärt. Der gute Buba weiß zwar alles, aber das heißt ja nicht, dass er auch alles bedenkt. So wurde der Punkt 3 einfach mal übersprungen und das Baguette somit 15 Minuten normal in der Mikrowelle “zubereitet”. Das ganze Haus hat gequalmt, nur bis in mein Zimmer ists natürlich nicht vorgedrungen. Hat auch sein Gutes
Ich musste jedoch alle Fenster aufreißen und hoffen, nicht innerhalb von 15 Sekunden Lungenkrebs zu bekommen, denn das war echt fies! Dann wurde noch die Mikrowelle von mir (okay, 60% meine Mutter
) so weit es ging sauber gemacht. Jetzt stinken hier nur meine Klamotten…
Und das ist der Grund, warum es manchmal so Tage gibt!