Tagesausflug Leipzig
“Leipzig ist eine kreisfreie Stadt im Nordwesten Sachsens. Mit mehr als einer halben Million Einwohner ist sie die bevölkerungsreichste Stadt des Bundeslandes.” So zumindest nach Wikipedia. Das hat mich beim Weimar-Besuch letzte Woche natürlich dazu inspiriert, mal die rund 2-stündige Zugfahrt nach Leipzig auf mich zu nehmen – Pardon, wir nahmen sie natürlich auf uns.
Wir also um 11 Uhr morgens am Leipziger Hauptbahnhof aus dem Zug gestiegen und diesen erst mal bewundert. Ist jetzt nicht größer als der in Köln zum Beispiel, aber irgendwie cooler. So über 3 Etagen, und das Gebäude an sich sieht auch schon nicht ganz so verranzt aus – und vor allem hängen da nicht so viele Spacken rum; ihr wisst was ich meine
Der Tagesplan sah Folgendes vor: wir wollten unbedingt ins Museum der bildenden Künste, denn 1. studiert die Ewelina ja Kunstgeschichte und einer ihrer Dozenten ist da der Chief Inspector (*g*), und 2. wars an dem Tag umsonst *g* Aber so früh wollten wir da noch nicht rein, also erst mal durch die Innen- bzw. Altstadt, Einkaufsstraßen hoch und runter, steh´se?
Dann standen wir auf einmal vor einem Stadtplan, der auch zugleich alle Sehenswürdigkeiten eingezeichnet hatte…inklusive dem Völkerschlachtdenkmal. Das allerdings hat nicht so ganz auf die Karte draufgepasst, wurde nur vermerkt. Da das aber ein absolutes Highlight der Stadt sein soll, wollte ich dann da auch hin. Gesagt, getan…Richtung Denkmal gelaufen, zumindest mal grob in die Himmelsrichtung. Nach einigen hundert Metern stand dann da ein Radwegschild: “Völkerschlachtdenkmal: 4,1 km“… “Hey Schatz, wir können ja mal so langsam in die Richtung gehen, den Straßenbahnschienen entlang, das Wetter ist heut so schön.”…. wir also so langsam in die Richtung gelaufen, immer den Schienen entlang. An größeren Kreuzungen mal geschaut, in welche Richtung es weiterging…man will sich ja nicht verlaufen! Na ja, und so nach etwa 1h standen wir dann auf einmal vor dem Völkerschlachtdenkmal…
Haben das dann auch von innen besichtigt und sind aufs Dach hoch, wo wir dann ein schönes kleines Schlösschen gesehen haben. Das sah aus wie ein Mini-Internat für Eliteschüler oder wie ein Hogwarts in ganz ganz klein…na ja, war ein Krematorium *g*
Dann auf dem Rückweg Richtung Museum in der Innenstadt wollten wir die ÖPNV in Form der Straßenbahn benutzen. Wir also in eine rein und zum Ticketautomaten. Witzigerweise war das gar nicht so einfach, wie man es aus so kleinen Städten wie Köln oder Düsseldorf gewohnt wäre – das Mehrere-Zonen-Ticket war des weiteren in irgendwelche vollkommen unverständliche Subzonen unterteilt, je nachdem wohin man wollte. Und zu allem Überfluss konnte man da nicht mit Geld bezahlen, sondern nur mit dieser beschissenen Geldkarte! Wie kann man denn einen Ticketautomaten ohne Geldannahme da hinstellen? Ich hätt also nicht mal zahlen können wenn ich gewollt hätte! Also sind wir schwarz gefahren *g*
Im Museum ist dann nicht mehr viel besonderes passiert, viele Menschen ob des kostenlosen Eintritts und auch so ein paar Bilder und Skulpturen…
Sind um 18 Uhr abends dann langsam aus dem Museum raus und mit dem Zug nochmal 2h zurück.
Und nach der Heimkehr in Weimar gabs dann das heimliche Highlight des Tages: Pizza
Und zwar gabs da für 5€ ne 30cm-Pizza mit 5 frei wählbaren Zutaten!!!! Voll geil, hatte aber nen Öko-Tag und nur eine Fleischsorte drauf gehabt, meine Frau Freundin hat mich irgendwie dazu genötigt *g* Also nur Döner, Schafskäse, Paprika, Ei (das ist ja kein Fleisch *g*) und frische Tomaten…nur zum Vergleich, letztes Mal gabs: Hackfleischsauce, Döner, Knoblauch, Schafskäse und Krabben *g*
Aber insgesamt ließe sich sagen, dass sich Leipzig definitiv lohnt, ist echt ne schöne Stadt! Sind auch an Auerbachs Keller vorbei gegangen, was ja bekanntermaßen dafür bekannt ist, dass der äußerst bekannte Johann Wolfgang Goethe sein ebenfalls hinreichend bekanntes Werk “Faust” nach Inspiration dessen geschrieben hat. Aber mehr bringt der Link
Viel Spaß in Leipzig!!
